Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet den Spruch seines Hofgerichts, wonach Raban Hofwart von Kirchheim den Hans von Massenbach künftig ungestört im Besitz des von ihnen käuflich erworbenen Anteils sowie des mütterlicherseits ererbten Anteils an Oberöwisheim und Rinklingen belassen soll. Richter und Räte des Pfalzgrafen in der Sache sind: Hans von Gemmingen zu Guttenberg, Hofrichter; Jakob von Reifenberg, Johanniterkomtur zu Heimbach; Gottfried von Neuhausen, Kustos im Tal zu Wimpfen; Otto von Hirschhorn, Ritter; Doktor Peter Wacker; Hans von Wallbrunn d. Ä.; Wendel von Remchingen; Dieter von Handschuhsheim; Hans von Helmstatt zu Grombach; Friedrich Hund von Saulheim; Heinrich von Morschheim; Hans von Weingarten; Hans von Venningen zu Neidenstein; Konrad von Berlichingen; Meister Peter Brechtel, Lizenziat; Meister Peter vom Stein von Kreuznach.
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Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet den Spruch seines Hofgerichts, wonach Raban Hofwart von Kirchheim den Hans von Massenbach künftig ungestört im Besitz des von ihnen käuflich erworbenen Anteils sowie des mütterlicherseits ererbten Anteils an Oberöwisheim und Rinklingen belassen soll. Richter und Räte des Pfalzgrafen in der Sache sind: Hans von Gemmingen zu Guttenberg, Hofrichter; Jakob von Reifenberg, Johanniterkomtur zu Heimbach; Gottfried von Neuhausen, Kustos im Tal zu Wimpfen; Otto von Hirschhorn, Ritter; Doktor Peter Wacker; Hans von Wallbrunn d. Ä.; Wendel von Remchingen; Dieter von Handschuhsheim; Hans von Helmstatt zu Grombach; Friedrich Hund von Saulheim; Heinrich von Morschheim; Hans von Weingarten; Hans von Venningen zu Neidenstein; Konrad von Berlichingen; Meister Peter Brechtel, Lizenziat; Meister Peter vom Stein von Kreuznach.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, {42 Nr. 4316 Verweisung}
Konv. 263 Oberöwisheim - Staatserwerb
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 42 Bruchsal-Odenheim (Hochstift Speyer, Stift Odenheim)
Bruchsal-Odenheim (Hochstift Speyer, Stift Odenheim) >> Spezialia badischer Orte >> Oberöwisheim, Stadt Kraichtal KA
1476 März 14 (uff dornstage nach reminiscere)
Urkunden
Ausstellungsort: Heidelberg
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz (Hofgerichtssiegel)
Vermerke: Inseriert im Vidimus von 1517 September 30
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz (Hofgerichtssiegel)
Vermerke: Inseriert im Vidimus von 1517 September 30
Brechtel, Peter; Jurist, kurpfälzischer Rat, Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, erw. 1463, 1493
Handschuhsheim, Dieter von; Hofmeister Pfalzgraf Philipps, Hofrichter, 1430-1487
Helmstatt zu Grombach, Hans von; Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, erw. 1468, 1476
Hirschhorn, Otto von; Ritter, kurpfälzischer Rat, Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, Amtmann von Oppenheim, erw. 1462, 1490 tot
Hofwart von Kirchheim, Raban; 1476
Hund von Saulheim, Friedrich; Amtmann zu Odernheim, Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, erw. 1465, 1477
Morschheim, Heinrich von; Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, erw. 1463, 1484
Neuhausen, Gottfried von; Kustos zu Wimpfen im Tal, Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, erw. 1469, 1477
Reifenberg (Reiffenberg), Jakob von; Komtur des Johanniterordens zu Heimbach, Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, erw. 1453, 1485, 1487 tot
Remchingen, Wendel von; badischer Hofmeister, kurpfälzischer Haushofmeister, erw. 1461, 1493 tot
Stein von Kreuznach, Peter vom; Jurist, Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, erw. 1471, 1498
Venningen zu Neidenstein, Johann (Hans) von; Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, ux. Katharina von Bebenburg, -1490
Wacker, Peter, von Sinsheim; Jurist, Rektor, Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, -1492
Wallbrunn, Hans d. Ä. von; Burggraf zu Alzey, Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, erw. 1459, 1487 tot
Weingarten, Hans von; Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, ux. Mechthild von Erligheim, erw. 1476, 1481 tot
Oberöwisheim : Kraichtal KA
Rinklingen : Bretten KA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:19 MESZ
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