Notariat Schömberg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 31/62 T 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Justiz >> Notariate >> Notariat Schömberg
Überlieferungsgeschichte
Zugang 2018/2; Im Jahr 2010 wurden in Erwartung der Aktenablieferungen im Zuge der Auflösung der Notariate 2018 für die Nachlassunterlagen von Gebhard Füßler, Elke Koch, Clemens Rehm und Jürgen Treffeisen ein Bewertungsmodell für die Jahrgänge 1900 bis 1930 erstellt. Alle Akten unter 6 Blatt wurden mit V bewertet. Akten von 7 bis 20 Blatt waren zu bewerten. Dies sollte im Amt nach folgenden archivwürdigen Kriterien geschehen: berühmte bzw. berüchtigte Personen, Erbenermittlungen im Ausland, Feldpostbriefe, historisch wichtige Personengruppen. Akten über 21 Blatt wurden als archivwürdig eingestuft. Neben dieser Regelbewertung konnen noch folgende Fälle auftreten, die eine besondere Bewertung erfordern: Historische Besonderheiten, z.B. bestimmte Perioden (Kriegsbeginn August 1914, Weltwirtschaftskrise), ortstypische Besonderheiten (besondere Familien (Großindustrielle mit Arbeitersiedlung, Adelsfamilien), Dorf mit großer jüdischer Gemeinde, Psychiatrische Kliniken, KZ) oder biographische Besonderheiten (Juden).
Bei den Vormundschafts-, Betreuungs- und Pflegschaftsakten wurde im selben Jahr von derselben Bewertungsgruppe folgendes Bewertungsmodell festgelegt: komplette Übernahme der Vormundschaftsbücher, jeweils aus der Zeit vor 1933, aus der Zeit 1933 bis 1945 und aus der Zeit danach mindestens 20 Akten mit Inhalt pro Notariat. Zusätzlich prominente Name und interessante Fälle und für die Zeit von 1933 bis 1945 noch Akten jüdischer Personen, Akten verfolgter Personen (Sinti, Roma, Behinderte), Akten mit polnischen, russischen, ukrainischen Namen (eventuell Kinder von Zwangsarbeiterinnen), Personen in Heimunterbringung.
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Vormundschaftsakten
Dautmergen (1-10),
Dormettingen (11-12),
Dotternhausen (34-51),
Ratshausen (13-18),
Schörzingen (20-23),
Weilen u.d.R. (52-64),
Zimmern u.d.B. (24-33)
Zugang 2018/2; Im Jahr 2010 wurden in Erwartung der Aktenablieferungen im Zuge der Auflösung der Notariate 2018 für die Nachlassunterlagen von Gebhard Füßler, Elke Koch, Clemens Rehm und Jürgen Treffeisen ein Bewertungsmodell für die Jahrgänge 1900 bis 1930 erstellt. Alle Akten unter 6 Blatt wurden mit V bewertet. Akten von 7 bis 20 Blatt waren zu bewerten. Dies sollte im Amt nach folgenden archivwürdigen Kriterien geschehen: berühmte bzw. berüchtigte Personen, Erbenermittlungen im Ausland, Feldpostbriefe, historisch wichtige Personengruppen. Akten über 21 Blatt wurden als archivwürdig eingestuft. Neben dieser Regelbewertung konnen noch folgende Fälle auftreten, die eine besondere Bewertung erfordern: Historische Besonderheiten, z.B. bestimmte Perioden (Kriegsbeginn August 1914, Weltwirtschaftskrise), ortstypische Besonderheiten (besondere Familien (Großindustrielle mit Arbeitersiedlung, Adelsfamilien), Dorf mit großer jüdischer Gemeinde, Psychiatrische Kliniken, KZ) oder biographische Besonderheiten (Juden).
Bei den Vormundschafts-, Betreuungs- und Pflegschaftsakten wurde im selben Jahr von derselben Bewertungsgruppe folgendes Bewertungsmodell festgelegt: komplette Übernahme der Vormundschaftsbücher, jeweils aus der Zeit vor 1933, aus der Zeit 1933 bis 1945 und aus der Zeit danach mindestens 20 Akten mit Inhalt pro Notariat. Zusätzlich prominente Name und interessante Fälle und für die Zeit von 1933 bis 1945 noch Akten jüdischer Personen, Akten verfolgter Personen (Sinti, Roma, Behinderte), Akten mit polnischen, russischen, ukrainischen Namen (eventuell Kinder von Zwangsarbeiterinnen), Personen in Heimunterbringung.
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Vormundschaftsakten
Dautmergen (1-10),
Dormettingen (11-12),
Dotternhausen (34-51),
Ratshausen (13-18),
Schörzingen (20-23),
Weilen u.d.R. (52-64),
Zimmern u.d.B. (24-33)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ