Friedrich [III.], Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meißen, übereignet dem Domkapitel zu Meißen als Entschädigung für den Zins, den das Kapitel auf seine Veranlassung wieder an die Stadt Meißen verkauft hat, vier Pfund Geldes in Dorf und Feld Großkagen (Gagan) im Gericht zu Meißen, und zwar 1½ Schock Groschen, 1½ Schock Eier und zwölf Hühner, die Christian von drei Hufen zinst, ein halbes Schock [Groschen], ein halbes Schock Eier und vier Hühner, die die Witwe Agnes von einer Hufe gibt, schließlich ein Schock abzüglich zwei Groschen, zwei Schock Eier und acht Hühner, die Peter gibt. Das Kapitel hatte die Zinse zuvor von Albrecht Quas (Apecz Quaz) gekauft. Kunigunde, Ehefrau des Albrecht Quas, die diese Zinse als Leibgedinge besaß, hatte sie danach gegen Übertragung eines anderen Leibgedinges dem Aussteller aufgelassen. – Siegel{1} des Ausstellers angekündigt. 1 Hier in Pluralform. Der Name eines zweiten Ausstellers der Urkunde, der über der ersten Zeile der Urkunde eingefügt war (Markgraf Balthasar?), wurde durch Rasur entfernt.