Urkunde: Stiftung des Erbes von Magister Johan und Ludecke Grothe von Ihrem Vater Sander Grote aus Grundstücken am Kloster Sankt Marien für Arme der Gemeinde
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04.06, 0536
Registratursignatur: N 48; 1
Vorl. Nr.: 532
04.06 Lemgo, St. Marien (ev.-luth.)
Lemgo, St. Marien (ev.-luth.) >> 4 Kirchliche Vermögensverwaltung >> 4.2 Verkaufs- und Schuldurkunden, Schenkungen, Stiftungen, Legate
09.07.1564
Enthält u.a.: Beschreibung der Lage der Grundstücke und Gebäude in der Heilig-Geist Straße in der Lemgoer Neustadt; Erwähnung von: Johan Meiger, Ludolff Witte, Johan Derendal, Nolte Godecker, Sander Grothe, Baltazar von Wulue, Didderich Grothe, Cluthmanns Hof, Ilse uff der Bengelschen Brede vorm Stude, Entenbrede, Lezeder Broich [Leeser Bruch?], Johan Glede, Liemer Landwehr, Henrich Brandinges zu Büllinghusen [Billinghausen], Niegewege zu Lieme, Greue Marsch, Horstmer [Hörstmar], Depen wische, Stenen Crutze [Steinernes Kreuz], Henrich Erpen, Henrich Kleinsorge, Crassensteyn, Szander Grothe, Walkenmole, Homodes Garten, Eldersieks Kamp, Barchusen, Kercken zu Braick [Kirche Brake], Sunt Jurgens, Losike, Leßemans Dichen, Penninckreke, Hortstmerscher Kirchweg, Horstmerscher Helweg, Frauen von Herford, Jungfern priorissen und Convent des Klosters in der Neustadt Lemgo, Schnadstein; Schuldverschreibungen; Unterschriften; Florin Floreken, Johan Cock, Henrick Grothe, Johan Tylnhenne, Johann Grothe, Ludecke Grothe
Abgabe Stadtarchiv Lemgo Zugang 2016/081
Archivale
Verweis: Siehe auch 04.06 Nr. 250 Urkundenabschriften Sauerländer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:06 MEZ