Wohlfahrt und Soziales: Wilhelm-Augusta-Stiftung Diez (Bestand)
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2049
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Bestände nichtstaatlicher Herkunft >> Organisationen und Einrichtungen >> Wohlfahrt und Soziales
1885-1986
Bestandsgeschichte: Zugänge 26/1978 und 106/1998; Schenkung durch Herbert Keiper, ehemaliger Geschäftsführer der Wilhelm-Augusta-Stiftung
Geschichte des Bestandsbildners: Die Wilhelm-Augusta-Stiftung wurde am 11. Juni 1879 von Mitgliedern des Allgemeinen Lehrervereins im Regierungsbezirk Wiesbaden gegründet. Ihr angegliedert war die Fricke-Zuckschwerdt-Stiftung. Die als eingetragener Verein organisierte Wilhelm-Augusta-Stiftung hatte ihren Sitz in Diez. Das Ziel der Stiftungsarbeit bestand in der Unterstützung in Not geratener Mitglieder des Allgemeinen Lehrervereins sowie von Lehrerwitwen und -waisen. Im Todesfall eines Mitglieds wurden über einen Gruppenversicherungsvertrag Unterstützungsleistungen ausbezahlt. Am 16. September 1971 beschloss die Mitgliederversammlung aufgrund der starken Überalterung der Mitgliederschaft die Auflösung der Stiftung.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bearbeiter: Carl Christian Wahrmann, 2016
Bearbeiter: Winfried Schüler, 1983
Geschichte des Bestandsbildners: Die Wilhelm-Augusta-Stiftung wurde am 11. Juni 1879 von Mitgliedern des Allgemeinen Lehrervereins im Regierungsbezirk Wiesbaden gegründet. Ihr angegliedert war die Fricke-Zuckschwerdt-Stiftung. Die als eingetragener Verein organisierte Wilhelm-Augusta-Stiftung hatte ihren Sitz in Diez. Das Ziel der Stiftungsarbeit bestand in der Unterstützung in Not geratener Mitglieder des Allgemeinen Lehrervereins sowie von Lehrerwitwen und -waisen. Im Todesfall eines Mitglieds wurden über einen Gruppenversicherungsvertrag Unterstützungsleistungen ausbezahlt. Am 16. September 1971 beschloss die Mitgliederversammlung aufgrund der starken Überalterung der Mitgliederschaft die Auflösung der Stiftung.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bearbeiter: Carl Christian Wahrmann, 2016
Bearbeiter: Winfried Schüler, 1983
0,75 lfm (34 Nummern)
Bestand
Korrespondierende Archivalien: HHStAW Abt. 1242 Herbert Keiper
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ