Anna Maria Müh verkauft mit Zustimmung ihrer Pfleger, des Hafners Andreas Maich und des Webers Johann Georg Frieß, der Witwe des Konrad Müller Anna Christina geborene Führer und ihren Pflegern, dem Zuckerbäcker Georg Beck und dem erwähnten Andreas Maich, Haus und Hofstatt in Ulm an der Kantnergasse [Lit. C Nr. 337 = Herrenkellergasse 39] zwischen den Häusern des Schuhmachers Andreas Gruß, der Witwe des Georg Christoph Fentner und des Wagenspanners Alexander Müller. Das Haus ist der Pfarrkirchenbaupflege in Ulm zinspflichtig und für mehrere Darlehen als Pfand eingetragen. Die Käuferin hat den Zins sowie die Rückzahlung der Darlehen übernommen und ihr noch zusätzlich 53 Gulden bezahlt, so dass sich der gesamte Kaufpreis für das Anwesen auf 260 Gulden Ulmer Stadtwährung beläuft.