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Korrespondenz von Wilhelm Raabe an Unbekannt
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HHI.Handschriftenabteilung-I Handschriftenabteilung I
Handschriftenabteilung I >> Archivalie – Korrespondenz
1889
"... Was Sie mir aus dem Buchladen schreiben, ist freilich sehr tröstlich, - war mir sehr aufheiternd, grad in diesen Tagen. Es hatten da nämlich einige meiner hiesigen Freunde herausbekommen, daß ich am 15.XI.1854 den ersten Federstrich an meinem ersten Buche, der Chronik der Sperlingsgasse gethan habe, und sie hatten Recht - es war so. Ein fröhliches Gelage schloß sich selbstverständlich an die saubere Entdeckung. Ich aber saß wieder kopfschüttelnd...und wiederholte mir melancholisch: 'Fünfunddreißig Jahre! Fünfunddreißig Jahre!' als Ihr Brief kam mit den Worten: 'Ja, Raabe!'...Sehr freut es mich, geehrter Herr, daß das 'Odfeld' in Ihren Händen ist. Darüber hörte ich wirklich gern Ihre Meinung! Das Buch ist mir ans Herz gewachsen, weil ich eine ganze Menge Jugenderinnerungen hineingesteckt habe..."
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.