Nachlassaufteilung unter den Erben Prosch
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4-6-4 Joseph Euler, Dienstliches I, 4-6-4-4.0000
4-6-4 Joseph Euler, Dienstliches I Joseph Euler, Dienstliches I
Joseph Euler, Dienstliches I
1852-1885
Enthält: 4-6-4-4.0098: Rechnung von Advokat-Anwalt Weiler in Sachen Prosch gegen Prosch (27.1.1852); 4-6-4-4.0099: Entwurf eines Schreibens von Euler an den Oberprokurator. Euler rechtfertigt nach einer Anfrage von Ludwig Prosch beim königlichen Majestätsgericht die noch nicht erfolgte Auszahlung aus der Erbmasse Prosch. Die Auszahlung kann erst nach einer Einigung der Parteien erfolgen (3.5.1865); 4-6-4-4.0100: Schreiben des königlichen Oberprokurators zu Düsseldorf an Euler. Euler soll Stellung zu der Beschwerde von Ludwig Prosch nehmen (11.5.1866); 4-6-4-4.0101: Entwurf eines Antwortschreibens von Euler an den Oberprokurator (19.5.1866); 4-6-4-4.0102: Schreiben des königlichen Oberprokurators an Euler. Erneut wird Euler von dem königlichen Oberprokurator von Ammon aufgefordert, zu einigen Punkten die Erbteilung Prosch betreffend Stellung zu nehmen (2.6.1866); 4-6-4-4.0103: Entwurf eines Antwortschreibens (26.6.1866); 4-6-4-4.0104: Schreiben von Julius Lingenbrinck an den königlichen Oberprokurator von Ammon. Lingenbrinck bittet von Ammon, die Teilungssache Prosch endlich zum Ende führen zu helfen (25.2.1867); 4-6-4-4.0105: Schreiben des königlichen Oberprokurators an Euler. Euler wird ersucht, einige ungeklärte Punkte bei der Erbteilung Prosch zu erläutern (21.7.1871); 4-6-4-4.0106: Entwurf des Antwortschreiben Eulers (8.8.1871); 4-6-4-4.0107: Akte mit Schriftverkehr Eulers mit dem Oberprokurator, dem Landgerichtspräsidenten Becker und Oberstaatsanwalt Jaenisch. Thema ist die Erbteilung Prosch. Euler rechtfertigt und begründet Verzögerungen. Rechtsanwalt Strauven wird von den Erben mit der Erbteilung beauftragt (1866-1885); 4-6-4-4.0108: Quittung, Otto Euler bestätigt von seinem Vater die Kosten für die Teilungssache Prosch gegen Prosch erhalten zu haben (30.1.1865); 4-6-4-4.0109: Rechnung von Otto Euler in Teilungssache Prosch gegen Schmitz (3.4.1867); 4-6-4-4.0110: Rechnung von Otto Euler in Teilungssache Prosch gegen Massekasten (3.4.1867); 4-6-4-4.0111: Fragmentarischer Entwurf einer Notariatsurkunde über den Beginn der Schlußteilung der Erbmasse Prosch unter Anleitung des Notars Strauven (undat.); 4-6-4-4.0112: Notizzettel mit Stundenauflistung im Teilungsfall Prosch (undat.); 4-6-4-4.0113: Verzeichnis des königlichen Hypothekenamtes Düsseldorf, aller in den letzten zehn Jahren bis heute noch bestehenden Einschreibungen von Privilegien und Hypotheken gegen Eheleute Theodor Lingenbrinck und Gertrude Prosch (26.11.1878); 4-6-4-4.0114: Bescheinigung von drei Erben der Erbmasse Prosch über Vorschußzahlungen aus der Erbmasse (2.2.1879); 4-6-4-4.0115: Cessionsvertrag: Eheleute Menzel übertragen ihr Recht an dem Proscherbe an Frau Witwe Lingenbrinck (4.4.1880); 4-6-4-4.0116: Schreiben von Referendar Lingenbrink an Euler. Lingenbrinck bittet um vorzeitige Auszahlung des Anteils seines Vaters. Beigefügt ist die Abschrift der Antwort Strauvens. Lingenbrincks Bitte wird nicht stattgegeben (21.6.1882); 4-6-4-4.0117 - 4.0119: Abschrift eines Schreibens von Euler an den ersten Staatsanwalt Jaenisch. Euler begründet, warum er das Geld aus dem Nachlaß Prosch nicht bei Bankhäusern hinterlegt hat; nebst weiteren Abschriften (5.10.1885); 4-6-4-4.0120: Schreiben von Strauven an Euler. Strauven erbittet die Nennung eines Termins, da das Urteil über die Quoten im Teilungsfall Prosch gefällt worden ist (10.10.1885); 4-6-4-4.0121: Rechnung von Joseph Euler für die Erben Prosch (5.11.1885); 4-6-4-4.0122: Rechnung Strauvens in Teilungssache Prosch gegen Prosch (7.11.1885); 4-6-4-4.0123: Fragmentarischer Entwurf über Einigung im Teilungsakt (undat.); 4-6-4-4.0124: Abschrift des Zwangsvollstreckungsbescheids gegen Julius Lingenbrinck (22.11.1885); 4-6-4-4.0125: Blankoformular für die Auflistung der Teilungsmassen lt. Urteil (22.11.1885); 4-6-4-4.0126: Kostenrechnung des Rechtsanwaltes Liessen zu Düsseldorf in Sachen Prosch gegen Prosch (28.11.1885); 4-6-4-4.0127 - 4.0128: Rechnung von Rechtsanwalt Strauven in Sachen Prosch gegen Prosch (18.12.1885); 4-6-4-4.0129 - 4.0130: Heftchen mit Eintragungen u.a. über Mietzahlungen (undat.).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ