Elisabeth die Durrin von Wendlingen, ihre Tochter Beth, Bürgerin zu Kirchheim und ihr Sohn Mercli der Durre, Bürger zu Wendlingen, verkaufen der Klosterfrau Kunigunde ("Kuenegot") von Owen, genannt die Trenin, in Anwesenheit von genannten Zeugen eine jährliche Gült von 1 lb h aus Äckern am Steinbacher Pfad, auf dem Harlant, unter der Hurnholtzer Halde und hinauf gegen den Tiergarten zu Wendlingen bei dem Acker des Grafen. Nach dem Tode der Kunigunde fällt die Gült an die Tochter ihrer Muhme, die Klosterfrau Adelheid von Gutenberg und zuletzt ans Kloster. Beim Ausbleiben der Zahlung darf die Käuferin den Betrag zu Lasten der genannten Güter aufnehmen.
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Elisabeth die Durrin von Wendlingen, ihre Tochter Beth, Bürgerin zu Kirchheim und ihr Sohn Mercli der Durre, Bürger zu Wendlingen, verkaufen der Klosterfrau Kunigunde ("Kuenegot") von Owen, genannt die Trenin, in Anwesenheit von genannten Zeugen eine jährliche Gült von 1 lb h aus Äckern am Steinbacher Pfad, auf dem Harlant, unter der Hurnholtzer Halde und hinauf gegen den Tiergarten zu Wendlingen bei dem Acker des Grafen. Nach dem Tode der Kunigunde fällt die Gült an die Tochter ihrer Muhme, die Klosterfrau Adelheid von Gutenberg und zuletzt ans Kloster. Beim Ausbleiben der Zahlung darf die Käuferin den Betrag zu Lasten der genannten Güter aufnehmen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 430
Archiv Kl. Kirchheim
31. B.
Nro. 23
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1321 Januar 21 (Agnes)
Urkunden
Schaden: fleckig, oben eingerissen, leichter Textverlust
Siegler: Die Stadt Kirchheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 abh. Sg. besch.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 98
Siegler: Die Stadt Kirchheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 abh. Sg. besch.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 98
Durr(in); Beth
Durr(in); Elisabeth
Durr; Mercli
Gutenberg, Adelheid von
Owen, Kunigunde von, gen. die Trenin
Trenin s. Owen, Kunigunde von
Wendlingen am Neckar ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ