142.1. Kirchenbuchduplikate
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Gliederung
P 1 B-D Kirchenbuchduplikate und Zivilstandsregister des Regierungsbezirks Minden
Kirchenbuchduplikate und Zivilstandsregister des Regierungsbezirks Minden >> 142. Natingen, Kreis Warburg
Natingen gehörte bis 1855 zum Amt Gehrden, ab 1856 zum Amt Borgentreich im Kreis Warburg. Der Kreis Warburg wurde im Jahre 1815 eingerichtet und unterstand der Regierung in Minden. 1974 wurde die Kreisverwaltung Warburg aufgelöst und mit dem Kreis Höxter vereinigt.- Die Kirchenbuchduplikate registrieren Personenstandsfälle aus den Orten Gut Hainholz, Messenhausen, Natingen.- Natingen ist ein Teil der Pfarrei Borgholz. Bis 1841 liegen eigene Kirchenbücher vor. Ab 1842 sind die Daten im Kirchenbuch der katholischen Gemeinde Borgholz zu finden (Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe, P 1 B Nr. 61).- Pfarrer der kath. Gemeinde Natingen/Borgholz: Johann Lange.- Alexander Jacke.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.5. Personenstandsarchiv Westfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.5.1. Kirchenbuchduplikate, Zivilstands-, Juden- und Dissidentenregister (Tektonik)
- 1.5.1.1. Regierungsbezirk Detmold (Tektonik)
- Kirchenbuchduplikate und Zivilstandsregister des Regierungsbezirks Minden (Bestand)
- 142. Natingen, Kreis Warburg (Gliederung)
- 142.1. Kirchenbuchduplikate (Gliederung)