Zwischen der Deutschordenskommende in Würzburg und der dortigen Pfarrei St. Burkard ist es zu Meinungsverschiedenheiten wegen der Lehenherrschaft über das derzeit von Heinrich Daniel Treuer bewohnte Haus bei dem Hof Retzbach gekommen. Aus den Besitzverzeichnissen der beiden Parteien konnte nun aber ermittelt werden, dass die Lehenherrschaft über das Wohnhaus der Pfarrei St. Burkard alleine zusteht. Allerdings hatte 1722 der damalige Besitzer des Hofes Retzbach, der Schlotfeger Karl Josef Ambrosi, dem damaligen Besitzer des Hauses Martin Stadtler ein Höflein aus seinem Hof verkauft. Von diesem Höflein zinst man der Kommende jährlich 2 Pfennige. Daraufhin haben sich beide Parteien dahingehend geeinigt, beim nächsten Verkauf den Wert von Haus und Höflein getrennt zu ermitteln und den dabei anfallenden Handlohn gemäß dem Wert der Liegenschaft untereinander aufzuteilen. Aussteller: Deutschordenskommende und Pfarrei St. Burkard. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg

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Staatsarchiv Würzburg