Braunschweigische Akten (Bestand)
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NLA HA, Dep. 103 XVI
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.1 Archiv des hannoverschen Königshauses >> 2.1.2 Akten
1820-1929
Bestandsgeschichte: Dep. XVI: Braunschweigische Akten
"XVI Braunschweigische Akten" ist ein von G. M. Willis um 1960 zusammengestellter Mischbestand. Die Unterabteilung C bis F (einschließlich Nr. 22) enthalten bis 1866 hauptsächlich Akten des Kabinetts Georgs V. und des königlich hannoverschen Außenministeriums, ab 1866 überwiegend Akten der "Allgemeinen Verwaltung" Georgs V. und seines Sohnes, des Herzogs von Cumberland, im österreichischen Exil. Die "Allgemeine Verwaltung" ("AV") wurde später in "Oberste Verwaltung des Herzogs von Cumberland" ("OV") umbenannt; provenienzmäßig sind also die Akten der Obersten Verwaltung gleicher Herkunft.
In den Unterabteilungen F (ab Nr. 29) bis M sind jeweils Akten einer einzigen Dienststelle der herzoglich braunschweigischen Hofverwaltung aufgeführt. Die enthalten nicht nur Akten aus der Zeit von Herzog Ernst Augusts Regentschaft im Herzogtum Braunschweig 1913-1918, sondern zum Teil erhebliche Mengen an Vorakten (siehe besonders G Oberhofmarschallamt).
Das vorliegende Verzeichnis ist von G. M. Willis offenbar auf Grund älterer Findbücher nur auf dem Papier zusammengestellt worden. Die dazugehörigen Akten sind z. T. an ihrem alten Standort geblieben (so die Akten über die "Braunschweigische Sukzession" in dem Bestand "Oberste Verwaltung des Herzogs von Cumberland", Unterabteilung I, 5), z. T. sind sie gegenwärtig gar nicht nachweisbar. Die von G. M. Willis unter der Signatur XVI schon zusammengelegeten, aber noch nicht mit Nummern gekennzeichneten Akten wurden bei der Revision 1969 anhand des Verzeichnisses identifiziert und mit der entsprechenden Nummer versehen. Eine Reihe von Akten wurde im Verzeichnis nachgetragen (ab G 28). Die Provenienz der Aktenstücke wurde dort vermerkt, wo sie nicht schon durch die Abkürzungen AV = Allgemeine Verwaltung und OV = Oberste Verwaltung des Herzogs von Cumberland ersichtlich ist.
Der Bestand wurde
Bestandsgeschichte: 1969 von Herrn Dr. Leerhoff verzeichnet. Die Abteilungen A, B. H. J. K. L und M des Bestandes blieben im Staatsarchiv Wolfenbüttel und bilden den dortigen Bestand 5 N (vgl. Findbuch FA 177).
Hannover, den 19.09.1979
gez. Dr.
Bestandsgeschichte: Schöningh
"XVI Braunschweigische Akten" ist ein von G. M. Willis um 1960 zusammengestellter Mischbestand. Die Unterabteilung C bis F (einschließlich Nr. 22) enthalten bis 1866 hauptsächlich Akten des Kabinetts Georgs V. und des königlich hannoverschen Außenministeriums, ab 1866 überwiegend Akten der "Allgemeinen Verwaltung" Georgs V. und seines Sohnes, des Herzogs von Cumberland, im österreichischen Exil. Die "Allgemeine Verwaltung" ("AV") wurde später in "Oberste Verwaltung des Herzogs von Cumberland" ("OV") umbenannt; provenienzmäßig sind also die Akten der Obersten Verwaltung gleicher Herkunft.
In den Unterabteilungen F (ab Nr. 29) bis M sind jeweils Akten einer einzigen Dienststelle der herzoglich braunschweigischen Hofverwaltung aufgeführt. Die enthalten nicht nur Akten aus der Zeit von Herzog Ernst Augusts Regentschaft im Herzogtum Braunschweig 1913-1918, sondern zum Teil erhebliche Mengen an Vorakten (siehe besonders G Oberhofmarschallamt).
Das vorliegende Verzeichnis ist von G. M. Willis offenbar auf Grund älterer Findbücher nur auf dem Papier zusammengestellt worden. Die dazugehörigen Akten sind z. T. an ihrem alten Standort geblieben (so die Akten über die "Braunschweigische Sukzession" in dem Bestand "Oberste Verwaltung des Herzogs von Cumberland", Unterabteilung I, 5), z. T. sind sie gegenwärtig gar nicht nachweisbar. Die von G. M. Willis unter der Signatur XVI schon zusammengelegeten, aber noch nicht mit Nummern gekennzeichneten Akten wurden bei der Revision 1969 anhand des Verzeichnisses identifiziert und mit der entsprechenden Nummer versehen. Eine Reihe von Akten wurde im Verzeichnis nachgetragen (ab G 28). Die Provenienz der Aktenstücke wurde dort vermerkt, wo sie nicht schon durch die Abkürzungen AV = Allgemeine Verwaltung und OV = Oberste Verwaltung des Herzogs von Cumberland ersichtlich ist.
Der Bestand wurde
Bestandsgeschichte: 1969 von Herrn Dr. Leerhoff verzeichnet. Die Abteilungen A, B. H. J. K. L und M des Bestandes blieben im Staatsarchiv Wolfenbüttel und bilden den dortigen Bestand 5 N (vgl. Findbuch FA 177).
Hannover, den 19.09.1979
gez. Dr.
Bestandsgeschichte: Schöningh
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ