1517 Oktober 18 (am St. Lucas-Tag).Jörge Wenthdorn, Einwohner von Kirchberg, und Eyla, seine eheliche Hausfrau, verkaufen eine jährliche Rente von einem halben Gulden hessischer Währung dem Inhaber der Pfarrei zu Niedenstein Merten Merle für acht halbe gute rheinische Gulden. Sie setzen eine Reihe von kleinen Grundstücken in der Gemarkung von Kirchberg zum Pfande. Als Anlieger werden dabei folgende Einwohner von Kirchberg genannt: Hans Swider, Hans Weige, Hans Wackerbart, Hermann von Heyn, Engelhart, Hentze Moller, Rudolf Lotze. An Flurnamen kommen in der Urkunde vor: "Unter dem Bilstein", "Am Heckweg", "Im Gehack", "Zu den Hegewiden", und "Am Bergeshauser Weg".Die Grundstücke wurden abgeschätzt vom Grebe Ernst Lober und den Schöffen Hermann Francke, Hans Rosenthal, Henze Scoll, Jost George, Curt und Hermann Berlepsch, Ernst Kersten, Heymerich Waldecke, Hans Weige, Heinze Wolleben und Hans Swider.Original, Pergament, deutsch

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Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck. Landeskirchliches Archiv
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