Claus Sten, Bürger, verkauft dem Kirchherrn und der Vikaren der St. Katharinenkirche zum Besten ihrer Memorien eine Rente von 1 Mark für 10 Mark, die er von den Geistlichen Ludeke Sympsam und Johan Goltbeke erhalten hat, aus dem von ihm bewohnten Gehöft in Finkenwerder zwischen Lutteke Drewes und Matthias Sten sowie aus den dazugehörigen elf Morgen Landes und setzt Johann Sympsam zum Bürgen - 1410 Mai 11. Original. Pergament. Die angehängten Siegel des Ausstellers und seines Bürgen sind ab.
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Claus Sten, Bürger, verkauft dem Kirchherrn und der Vikaren der St. Katharinenkirche zum Besten ihrer Memorien eine Rente von 1 Mark für 10 Mark, die er von den Geistlichen Ludeke Sympsam und Johan Goltbeke erhalten hat, aus dem von ihm bewohnten Gehöft in Finkenwerder zwischen Lutteke Drewes und Matthias Sten sowie aus den dazugehörigen elf Morgen Landes und setzt Johann Sympsam zum Bürgen - 1410 Mai 11. Original. Pergament. Die angehängten Siegel des Ausstellers und seines Bürgen sind ab.
512-4_URK VIK B 2
512-4 St. Katharinenkirche
St. Katharinenkirche >> Urkunden der Vikare der St. Katherinenkirche >> Renten
11.05.1410
Archivale
Sten, Claus
Sympsam, Johann
Sympsam, Ludeke (Kleriker)
Goltbeke, Johan (Kleriker)
Drewes, Lutteke
Sten, Matthias
Finkenwerder
Pension
Vikar
Kirchherr
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ