1592 Sept. 1 Jakob Hieber zu Schneidheim und seine Ehefrau Barbara verkaufen mit Zustimmung Herrn Volprechts von Schw[albach, Landkomtur der Ballei Franken], Komtur zu Ellingen und Nürnberg DO, um 350 fl Erhard Wolffhardt, DO-Vogt zu Dinkelsbühl, ihre frei[eigene Gerechtigkeit] an gen. Gütern in Schneidheimer Markung, insgesamt 8 Morgen 13 [Quadrat-]Ruten 1 Viertel Äcker und Wiesen in gen. Lagen. Der Vogt hat diese Güter ihrem Lehengut (Gunstguett) einverleibt - [Haus], Hof, Stadel und Garten in gen. Lage -, aus dem sie 6 Pfennig und 1 Fastnachtshenne Herrengült sowie 12 d für Auf- und Abgeben zu entrichten haben. Die A. verpflichten sich gegenüber dem gen. Vogt, vor allem aber dem Landkomtur als ihrer Obrigkeit, ihre Lehens- und Untertanenpflichten zu erfüllen und künftig jährlich um den 29. Sept. (Michael) eine Herrengült von 1 Malter Dinkel, 1 Malter Hafer Kastenmeß, 40 Eiern, 2 Herbsthühnern, 1 Fastnachtshenne und 6 d Geld nach Inhalt der Gült- und Salbücher in das Deutsche Haus zu Dinkelsbühl zu liefern. Das Hauptrecht beträgt 1 Kuh, der Handlohn den zehnten Pfennig. Sr.: Michael [...], Bürger zu Dinkelsbühl Z.: 1) [...] und 2) Michael Offinger, beide zu Schneidheim Ausf. Perg., besch. - 1 Sg. abg., Pressel anh. - Rv.: ...; Hanß Feyhel alt Prov.: Amt Dinkelsbühl, Vogteiamt Schneidheim RSig.: 75; Lit. V ASig.: Bü 20; 221

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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