Nachlass Rudolf Flury (Bestand)
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IGM-Archiv (Archivtektonik) >> Homöopathie-Archiv
01.01.1760-31.12.1998
Bestandsbeschreibung: Vorwort
Dr. Rudolf Flury (1903-1977) zählte zu den führenden homöopathischen Ärzten seiner Zeit. Seine Dissertation schrieb er 1928 an der Universität Zürich, nachdem er in Wien und Paris studiert hatte. 1932 praktizierte er in Nachfolge von Dr. Pfänder als homöopathischer Arzt in Bern. 1943 begann er ein Zweitstudium der Philosophie in Fribourg. Während dieser Zeit erarbeitete er u. a. mit A. Hänni die Materia medica homoeopathica in LM-Potenzen (Fünfzigtausender-Potenzen). An der Universität München hielt er in den 1960er Jahren zu diesem Thema und zum Kent’schen Repertorium zahlreiche Kurse. Sein Repertorium wurde erst nach seinem Tod veröffentlicht.
Der Bestand, dessen Verzeichnis hier vorliegt, enthält vor allem Manuskripte von Flury selbst. Seine analytischen und systematischen Untersuchungen im Bereich der Homöopathie und zu deren praktischer Anwendung lassen sich an den zahlreichen Manuskripten beobachten. Außerdem engagierte er sich im Erfahrungsaustausch unter Kollegen, was seine über zwanzigjährige Präsidentschaft des Schweizerischen Vereins homöopathischer Ärzte (SVHA) und seine Tätigkeit als Schatzmeister in der Internationalen Liga Homöopathischer Ärzte (LMHI) erkennen lassen.
Der Nachlass wurde dem Institut im Sommer 2007 von Flurys Witwe Frau Dr. M. Flury-Lemberg geschenkt. Es handelt sich um den vollständigen wissenschaftlichen Nachlass von Rudolf Flury.
Die Unterlagen wurden weitgehend in der Ordnung verzeichnet, wie sie übernommen wurden. Die Manuskripte wurden thematisch nach folgenden Kategorien sortiert: Repertorien und Arzneimittelverzeichnisse, LM-Potenzen, Manuskripte und Vorträge, Anderes. Vorangestellt ist Material, das seine Person, seine Praxis und seine Tätigkeit im SVHA und in der LMHI betrifft. Unterlagen, die als Werke Dritter kategorisiert werden konnten, bilden eine eigene Einheit. Am Schluß stehen Sammlungen und Objekte.
Benutzungsbeschränkungen bestehen nicht.
Das Verzeichnis wurde 2008 erstellt durch Franziska Plümmer und im April 2020 in filemaker überführt.
Stuttgart, im April 2020
1 Werkverzeichnis
Werke in chronologischer Folge
- Un cas d’eczéma guéri par Aurum, AAS 3 (1934) 48-51
-Die Entstehung der Homöopathie, AAS 4 (1935) 43-52
-Rhinite chronique guéri par Silicea, AAS 7 (1937) 7-10
-Ein Arzneimittelvergleich: Pulsatilla und Silicea, AAS 8 (1938) 47-62
-Flury, R., Boiron, M.J., Allouard, L.: Les Dilutions au Cinquante-Millième de la VI. Edition de l’Organon. Edition des Laboratoires P.H.R., Lyon 1950
-Sycotische Nosoden, AAS (1953) 22-30
-Repertorium und Klinik, SZH 4 (1958) 46-58
-World directory of the homoeopathic physicians, LMHI [o.O.], 1966, (Hg.)
-Erinnerungen an Athen, ZKH 14/5 (1970), 193-19
-Pyrogenium, ZKH 16/4 (1972), 167-171
-Acta Homoeopathica/ hrsg. von Rudolf Flury, Heidelberg, 1973/ 1974, (Hg.)
-Zum 80. Geburtstag von Pierre Schmidt/ Dank und Glückwunsch der Liga, ZKH 18/3 (1974), 95-100
-Realitätskenntnis und Homöopathie, hrsg. von G. Resch, M. Flury-Lemberg, Bern 1979. [postum]
-Homepathy and the principle of reality, 1979. [Realitätskenntnis und Homöopathie, englisch]
-Perception de la réalité et homéopathie, 1979. [Realitätskenntnis und Homöopathie, französisch]
-Percepcion de la realidad y homeopatie, 1981. [Realitätskenntnis und Homöopathie, spanisch]
-Hahnemanns Fünfzigtausender-(LM-) Potenzen nach der VI. Ausgabe des Organon, AHZ 226/6 (1981), 224-229
-Arzneimittelfindung und § 153, ZKH 26/3 (1982), 90-94
Biografische Notiz
aus: Erlach, Alexander, Die Geschichte der Homöopathie in der Schweiz 1827-1971, Diss. med.,
Dr. Rudolf Flury (1903-1977) zählte zu den führenden homöopathischen Ärzten seiner Zeit. Seine Dissertation schrieb er 1928 an der Universität Zürich, nachdem er in Wien und Paris studiert hatte. 1932 praktizierte er in Nachfolge von Dr. Pfänder als homöopathischer Arzt in Bern. 1943 begann er ein Zweitstudium der Philosophie in Fribourg. Während dieser Zeit erarbeitete er u. a. mit A. Hänni die Materia medica homoeopathica in LM-Potenzen (Fünfzigtausender-Potenzen). An der Universität München hielt er in den 1960er Jahren zu diesem Thema und zum Kent’schen Repertorium zahlreiche Kurse. Sein Repertorium wurde erst nach seinem Tod veröffentlicht.
Der Bestand, dessen Verzeichnis hier vorliegt, enthält vor allem Manuskripte von Flury selbst. Seine analytischen und systematischen Untersuchungen im Bereich der Homöopathie und zu deren praktischer Anwendung lassen sich an den zahlreichen Manuskripten beobachten. Außerdem engagierte er sich im Erfahrungsaustausch unter Kollegen, was seine über zwanzigjährige Präsidentschaft des Schweizerischen Vereins homöopathischer Ärzte (SVHA) und seine Tätigkeit als Schatzmeister in der Internationalen Liga Homöopathischer Ärzte (LMHI) erkennen lassen.
Der Nachlass wurde dem Institut im Sommer 2007 von Flurys Witwe Frau Dr. M. Flury-Lemberg geschenkt. Es handelt sich um den vollständigen wissenschaftlichen Nachlass von Rudolf Flury.
Die Unterlagen wurden weitgehend in der Ordnung verzeichnet, wie sie übernommen wurden. Die Manuskripte wurden thematisch nach folgenden Kategorien sortiert: Repertorien und Arzneimittelverzeichnisse, LM-Potenzen, Manuskripte und Vorträge, Anderes. Vorangestellt ist Material, das seine Person, seine Praxis und seine Tätigkeit im SVHA und in der LMHI betrifft. Unterlagen, die als Werke Dritter kategorisiert werden konnten, bilden eine eigene Einheit. Am Schluß stehen Sammlungen und Objekte.
Benutzungsbeschränkungen bestehen nicht.
Das Verzeichnis wurde 2008 erstellt durch Franziska Plümmer und im April 2020 in filemaker überführt.
Stuttgart, im April 2020
1 Werkverzeichnis
Werke in chronologischer Folge
- Un cas d’eczéma guéri par Aurum, AAS 3 (1934) 48-51
-Die Entstehung der Homöopathie, AAS 4 (1935) 43-52
-Rhinite chronique guéri par Silicea, AAS 7 (1937) 7-10
-Ein Arzneimittelvergleich: Pulsatilla und Silicea, AAS 8 (1938) 47-62
-Flury, R., Boiron, M.J., Allouard, L.: Les Dilutions au Cinquante-Millième de la VI. Edition de l’Organon. Edition des Laboratoires P.H.R., Lyon 1950
-Sycotische Nosoden, AAS (1953) 22-30
-Repertorium und Klinik, SZH 4 (1958) 46-58
-World directory of the homoeopathic physicians, LMHI [o.O.], 1966, (Hg.)
-Erinnerungen an Athen, ZKH 14/5 (1970), 193-19
-Pyrogenium, ZKH 16/4 (1972), 167-171
-Acta Homoeopathica/ hrsg. von Rudolf Flury, Heidelberg, 1973/ 1974, (Hg.)
-Zum 80. Geburtstag von Pierre Schmidt/ Dank und Glückwunsch der Liga, ZKH 18/3 (1974), 95-100
-Realitätskenntnis und Homöopathie, hrsg. von G. Resch, M. Flury-Lemberg, Bern 1979. [postum]
-Homepathy and the principle of reality, 1979. [Realitätskenntnis und Homöopathie, englisch]
-Perception de la réalité et homéopathie, 1979. [Realitätskenntnis und Homöopathie, französisch]
-Percepcion de la realidad y homeopatie, 1981. [Realitätskenntnis und Homöopathie, spanisch]
-Hahnemanns Fünfzigtausender-(LM-) Potenzen nach der VI. Ausgabe des Organon, AHZ 226/6 (1981), 224-229
-Arzneimittelfindung und § 153, ZKH 26/3 (1982), 90-94
Biografische Notiz
aus: Erlach, Alexander, Die Geschichte der Homöopathie in der Schweiz 1827-1971, Diss. med.,
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
22.04.2025, 11:01 AM CEST