Abt Michael [Bernhart], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg verkaufen Johannes Haug, Inhaber der Vikarie am Dreikönigsaltar in Eberßbuch [Unterebersbach ?] einen jährlichen Zins von 6,25 Gulden, je 28 Schilling für einen Gulden gerechnet. Sie haben dafür von dem Käufer 125 Gulden erhalten. Als Unterpfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses setzen die Verkäufer dem Käufer einen Weinberg [in Würzburg] vor dem Sandertor ein. Den Verkäufern steht ein unbefristetes Rückkaufrecht an dem Zins zu, der Käufer kann jederzeit eine Rückzahlung seines Kapitels fordern. Der geben ist vff Kiliani deß heiligen bischoffs vnd märtterers tag 1570. Aussteller: Kloster St. Stephan. Empfänger: Johannes Haug
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Abt Michael [Bernhart], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg verkaufen Johannes Haug, Inhaber der Vikarie am Dreikönigsaltar in Eberßbuch [Unterebersbach ?] einen jährlichen Zins von 6,25 Gulden, je 28 Schilling für einen Gulden gerechnet. Sie haben dafür von dem Käufer 125 Gulden erhalten. Als Unterpfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses setzen die Verkäufer dem Käufer einen Weinberg [in Würzburg] vor dem Sandertor ein. Den Verkäufern steht ein unbefristetes Rückkaufrecht an dem Zins zu, der Käufer kann jederzeit eine Rückzahlung seines Kapitels fordern. Der geben ist vff Kiliani deß heiligen bischoffs vnd märtterers tag 1570. Aussteller: Kloster St. Stephan. Empfänger: Johannes Haug
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 817
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 64 / 187
Registratursignatur/AZ: 224 (16. Jh.); N 6 (18. Jh.); 15 L 4 (18. Jh.); L 4 D 5 N 5 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1570 Juli 8
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 542
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Kloster St. Stephan, Abt; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 2: Kloster St. Stephan, Konvent; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 542
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Kloster St. Stephan, Abt; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 2: Kloster St. Stephan, Konvent; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren
Die Urkunde wurde durch Einschnitte und Entfernen der Siegel rechtsungültig gemacht.
Bernhart, Michael, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Haug, Johannes, Unterebersbach, Vikar
Hettersdorf, Veronika von, Kloster Himmelspforten, Äbtissin
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Weinberg
Würzburg, Tor, Sandertor
Würzburg, Kloster, Himmelspforten, Äbtissin
Unterebersbach (Gde. Niederlauer/Lkr. Rhön-Grabfeld), Vikarie, Dreikönig
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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