Jörg Truchseß, Amtmann, Jörg Günther und Popp Swalb, Bürgermeister, und die Bürger des Rats zu Lichtenfels beurkunden: Auf Bitten des Abtes Johann von Langheim und seiner armen Leute zu Hemmendorf sind 6 Zeugen vor ihnen erschienen und haben unter Eid ausgesagt über Azgeld, Gerechtigkeit und Beschwerung, die der Bischof von Würzburg auf dem Dorf Hemmendorf zu haben vermeint (Namen der Zeugen: Fritz Rab und Peter Sola von Pülsdorf, Ulle Lurtz von Merztbach, Hanns Bawman vom Loe, Hanns Weigle von Helfenroth und Eberhart Krauthaymer von Lahm). Die Zeugen sagen aus, dass die von Hemmendorf dem Bischof von Würzburg nichts schuldig sind, außer dass sie zum Zentgericht Medlitz gehen müssen. . - Siegler: Truchsess, Jörg (Amtmann Lichtenfels). Lichtenfels, Stadt
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Jörg Truchseß, Amtmann, Jörg Günther und Popp Swalb, Bürgermeister, und die Bürger des Rats zu Lichtenfels beurkunden: Auf Bitten des Abtes Johann von Langheim und seiner armen Leute zu Hemmendorf sind 6 Zeugen vor ihnen erschienen und haben unter Eid ausgesagt über Azgeld, Gerechtigkeit und Beschwerung, die der Bischof von Würzburg auf dem Dorf Hemmendorf zu haben vermeint (Namen der Zeugen: Fritz Rab und Peter Sola von Pülsdorf, Ulle Lurtz von Merztbach, Hanns Bawman vom Loe, Hanns Weigle von Helfenroth und Eberhart Krauthaymer von Lahm). Die Zeugen sagen aus, dass die von Hemmendorf dem Bischof von Würzburg nichts schuldig sind, außer dass sie zum Zentgericht Medlitz gehen müssen. . - Siegler: Truchsess, Jörg (Amtmann Lichtenfels). Lichtenfels, Stadt
Kloster Langheim, Urkunden 959
StAWü, Würzburger Urkunden 111/101
Urkunden der Würzburger Extradition von 1980 (A 210) Lade 181 Nr. 302
Kloster Langheim Urkunden 1458 VIIII 22
Zusatzklassifikation: Amt Tambach
Kloster Langheim, Urkunden
Kloster Langheim, Urkunden >> Aktenplan Kloster Langheim >> Urkunden
22.09.1458
Kloster Langheim, Urkunden
Pergament
Urkunden
ger
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster
Hemmendorf (Gde. Gleusdorf, Lk Ebern)
Truchseß, Jörg (Amtmann zu Lichtenfels)
Lichtenfels, Amt (Hst. Bamberg)
Swalb, Popp, Lichtenfels
Lichtenfels, Swalb Popp
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Abt Johann III. von Dinstleben
Rab, Fritz, Pülsdorf (Gde.Lahm im Itzgrund, Lk Staffelstein)
Pülsdorf, Rab Fritz
Sola, Peter, Pülsdorf (Gde. Lahm im Itzgrund, Lk Staffelstein)
Pülsdorf (Gde. Lahm im Itzgrund, Lk Staffelstein), Sola Peter
Lurtz, Ulle
Bawman, Hans
Weigle, Hans, Helfenroth (Gde. Mürsbach, Lk Ebern)
Helfenroth (Gde. Mürsbach, Lk Ebern), Weigle Hans
Krauthaymer, Eberhart,
Würzburg, Bischof
Günther, Jörg, Lichtenfels
Lichtenfels, Günther Jörg
Medlitz (Lk Staffelstein), Amt (Hst. Würzburg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:33 MESZ
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