Die Grafen Nidhard und Heimo sowie die königlichen Vasallen Finnold und Gunthram weisen in Gegenwart von 21 namentlich genannten Zeugen Abt Sturmi in den Besitz des von Karl dem Großen geschenkten Königsgutsbezirks Hammelburg ein. Auf der Grundlage der beeideten Aussagen der Zeugen werden die Grenzen des geschenkten Bezirks beschrieben.
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Hochstift Fulda Urkunden 2
WU 117/2; WU 1201; Kaiserselekt, Nachtrag Nr. 3; Raritätenselekt 1c; Würzburg 1a
Hochstift Fulda Urkunden 777 Oktober 8
Hochstift Fulda Urkunden
Hochstift Fulda Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
777 Oktober 8
Hochstift Fulda
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegler bzw. Siegel: Unbesiegelt
Überlieferung: Abschrift
Sprache: Lateinisch
Literatur: Repertorium: WU VII, 482
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff bzw. Überlieferung: Perg., Abschr. (um 830), lat. und althochdeutsch
Überlieferung: Abschrift
Sprache: Lateinisch
Literatur: Repertorium: WU VII, 482
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff bzw. Überlieferung: Perg., Abschr. (um 830), lat. und althochdeutsch
Beiliegend Abschr. des entsprechenden Regests aus den Regesta Imperii. Zur Identifizierung der Örtlichkeiten vgl. Reinhard Bauer, Die ältesten Grenzbeschreibungen Bayerns (=Die Flurnamen Bayerns Heft 8), München 1988, S. 17-27 und Klaus Gerlach: Der Grenzverlauf der Hammelburger Markbeschreibung des Jahres 777, in: Würzburger Diözesangeschichtsblätter 58, 1996, S. 9-20.
Karl der Große, König
Sturmi, Kloster Fulda, Abt
Nidhard, Graf
Heimo, Graf
Finnold, Vasall, königlicher
Gunthram, Vasall, königlicher
Hruodmunt
Fastolf
Uuesant
Uigant
Sigibot
Suuidberaht
Sigo
Hasmar
Suuidger
Elting
Egihelm
Geruuig
Attumar
Bruning
Engilberaht
Leidrat
Siginand
Adalman
Amalberaht
Lantfrid
Eggiolt
Hammelburg (Lkr. Bad Kissingen), Königsgutsbezirk
Hammelburg (Lkr. Bad Kissingen), Königsgutsbezirk, Grenzbeschreibung
Hammelburg (Lkr. Bad Kissingen), Flurnamen
Hammelburg (Lkr. Bad Kissingen), Markung
Saale, Fluss
Eidenbach, Zufluss der Saale
Scharfritz (w Dittlofsroda Lk Hammelburg), Berg
Ringgraben, Zufluss der Schondra
Schondra, Fluss
Schondraau (Fln s Untergeiersnest Gde. Schondra/Lkr. Bad Kissingen)
Tümpelsgraben, Zufluss der Schondra
Hegkopf (Berg s Schönderling Gde. Schondra/Lkr. Bad Kissingen)
Schweinshöhe (sw Singenrain Gde. Schonrad/Lkr. Bad Kissingen), Forstabteilung
Grabenbrunnen (s Singenrain Gde. Schondra/Lkr. Bad Kissingen), Bach
Hoher Brunnen, Zufluss der Thulba
Heeggraben (n Reith Gde. Oberthulba/Lkr. Bad Kissingen)
Burgweg, Hochstraße zw. Thulba und Hammelburg
Ofentaler Berg (n Hammelburg/Lkr. Bad Kissingen), Berg
Stöckleinsbrunnen, Zufluss der Saale
Marchoug (bei Fuchsstadt/Lkr. Bad Kissingen)
Mattenweg (n Fuchsstadt/Lkr.Bad Kissingen), Straße
Helmstal (sw Fuchsstadt/Lkr. Bad Kissisngen)
Hundsbach, Zufluss der Wern
Eselbrunnen, Zufluss der Wern
Eichelberg (Teil des Reusenbergs bei Höllrich Gde. Karsbach/Lkr. Main-Spessart)
Burgberg (s Aschenroth Stadt Gemünden/Lkr. Main-Spessart)
Steinknüppel (ö Seifriedsburg Stadt Gemünden/Lkr. Main-Spessart)
Lintinonseo (wohl Weiher bei Seifriedsburg Stadt Gemünden/Lkr. Main-Spessart)
Kuhsinggraben (nw Seifriedsburg Stadt Gemünden/Lkr. Main-Spessart)
Gumenberg (ö Schonderfeld Gde. Gräfendorf/Lkr. Main-Spessart)
Pferdsberg (ö Gräfendorf/Lkr. Main-Spessart)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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20.08.2025, 09:56 MESZ
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