NL Johann Wolfgang Lippert (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
E 10/60
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 10 - Nachlässe >> E 10/60 - Nachlass / Johann Wolfgang Lippert
Johann Wolfgang Lippert, geb. 1890 Nov. 3, gest. 1962 Dez. 12 Fürth.Absolvent der Handelshochschule in Nürnberg, dort 1923 diplomiert. Verwaltungsbeamter bei der Stadt Fürth, Oberstadtsekretär. Als solcher beteiligt am Projekt der sog. "produktiven Erwerbslosenfürsorge" im Rahmen des Kulturprojekts Nürnberger Reichswald (Lorenzer Wald).Zum Bestand:Unterlagen Lipperts zum Projekt der Anfang der1920er Jahren durchgeführten sogenannten 'produktiven Erwerbslosenfürsorge' im Lorenzer Reichswald (u.a. ein Fotoalbum mit 51 Fotos) und Lipperts Diplomarbeit zum selben Thema. Auf Initiative des Nürnberger Oberbürgermeisters Hermann Luppe, sollten durch Waldbrände zerstörte Teile des Lorenzer Reichswaldes durch Arbeitslose kultiviert werden. Mit diesem Projekt fanden Nürnberger und Fürther Arbeitslose (auch die Marktgemeinde Feucht war beteiligt) eine Beschäftigung im landwirtschaftlichen Sektor. An das StadtAN gelangt 1997. Verzeichnung und Datenbankeingabe 1998. Weitere Nachlassteile Lippert befinden sich im Stadtarchiv Fürth.
Einheiten: 59
Bestand
Deutsch
Arbeitslose
Feucht
Fotos
Fürth
Handelshochschule
Lippert, Johann Wolfgang (Nachlass)
Lorenzer Reichswald
Luppe, Hermann
Nachlässe (Einzelbestände)
Notstandsarbeiten
produktive Erwerbslosenfürsorge
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ