Aufstellen von Zigeunerstöcken und Anbringen von Blechen
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F 27 A, 32/55
F 27 A Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv
Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv >> 32. Beziehungen zu Hessen-Darmstadt >> 7 Zoll- und Grenzsachen
1711-1712, 1718, 1735, 1772
Enthält u.a.: Bericht (species facti) über die Anweisungen des oberrheinischen Kreises wegen des Umgangs mit umherziehenden Zigeunern/Vaganten, des Aufstellens von Stöcken an den Grenzen, der Rechte des Landgrafen v. Hessen-Darmstadt die Umsetzung von den Riedeseln zu fordern
Enthält u.a.: Aufforderung der Regierung zu Gießen mitegschickte Bleche zur Warnung ('Ziegeuner Straffe') an die aufgestellten Stöcke in den Gerichten Ober-Ohmen, Engelrod und der Zent Lauterbach anzuschlagen, 1711
Enthält u.a.: Mitteilung und Bericht des Johann Adam Hagelgans an den Rat und Amtmann der Riedesel Höck über das Aufstellen von Stöcken im Beisein genannter Zeugen an der 'Vördern Wiese' [bei Wallenrod?] und an der Kreuzung bei dem Teich [bei Reuters], 1712
Enthält u.a.: Übersicht über mögliche Orte zur Aufstellung von Stöcke im Gericht Freiensteinau und Moos
Enthält u.a.: Anfrage des J[ohann] Lang, [Schultheiß zu Engelrod], ob er, nachdem der Regen den Schnee im Oberwald größtenteils wegtaut hat, mit der Aufstellung eines dritten Zigeunerstocks beginnen soll, 1712
Enthält u.a.: Mitteilung des Stockmann an Splithausen wegen einer erhaltenen Nachricht, dass der Amtmann [zu Alsfeld] Seider, in den Gerichten Ober-Ohmen, Engelrod und Zent Lauterbach, die von den Riedeseln gesetzten Stöcke abreißen will, 1712
Enthält u.a.: Brief des Freiherren v. Görtz an den Regierungsrat Riedesel, mit Ausdruck der Freude über die Ankunft von dessen Frau in Lauterbach, über ein an v. Kameitsky abgesandtes Schreiben, in der Angelegenheit der Zigeunerstöcke und das Vorgehen der Riedesel, über die Abhaltung einer Familienkonferenz und über ein Empfehlungssschreiben des Pfarrers von Schlitz für seinen Bruder wegen der Besetzung der Pfarrei Lauterbach, 1712
Enthält u.a.: Bericht des Johann Adam Hagelgans über eine Vorladung und Vernehmung des Stadtschreibers [zu Lauterbach], des Schultheißen Köhler durch die Regierung zu Gießen sowie eine Protokollierung seiner Befragung, 1712
Enthält u.a.: Bitte der Einwohner von Engelrod um gerechte Verteilung der Kosten in der Angelegenheit der Zigeunerstöcke nebst Aufstellung über von der Gemeinde beköstigter Soldaten, 1718
Enthält u.a.: Aufforderung der Regierung zu Gießen die Bleche von den Zigeunerstöcken abzunhemen und an selbige zu senden, 1735
Enthält u.a.: Bericht des Samtschultheißen Köhler wegen eines bei Angersbach in der Gemarkung 'auff dem Wierzgemein' an der Grenze zu Fulda völlig verwitterten Zigeunerstocks, 1735
Enthält u.a.: Aufforderung der Regierung zu Gießen die Zigeunerstöcke wieder zu errichten und binnen 14 Tagen zu melden, wie viel Bleche benötigt werden, 1772
Enthält u.a.: Bericht des Sartorius an Rat Kantzau über Stöcke in der Zent Lauterbach, 1772
Enthält u.a.: Aufforderung der Regierung zu Gießen mitegschickte Bleche zur Warnung ('Ziegeuner Straffe') an die aufgestellten Stöcke in den Gerichten Ober-Ohmen, Engelrod und der Zent Lauterbach anzuschlagen, 1711
Enthält u.a.: Mitteilung und Bericht des Johann Adam Hagelgans an den Rat und Amtmann der Riedesel Höck über das Aufstellen von Stöcken im Beisein genannter Zeugen an der 'Vördern Wiese' [bei Wallenrod?] und an der Kreuzung bei dem Teich [bei Reuters], 1712
Enthält u.a.: Übersicht über mögliche Orte zur Aufstellung von Stöcke im Gericht Freiensteinau und Moos
Enthält u.a.: Anfrage des J[ohann] Lang, [Schultheiß zu Engelrod], ob er, nachdem der Regen den Schnee im Oberwald größtenteils wegtaut hat, mit der Aufstellung eines dritten Zigeunerstocks beginnen soll, 1712
Enthält u.a.: Mitteilung des Stockmann an Splithausen wegen einer erhaltenen Nachricht, dass der Amtmann [zu Alsfeld] Seider, in den Gerichten Ober-Ohmen, Engelrod und Zent Lauterbach, die von den Riedeseln gesetzten Stöcke abreißen will, 1712
Enthält u.a.: Brief des Freiherren v. Görtz an den Regierungsrat Riedesel, mit Ausdruck der Freude über die Ankunft von dessen Frau in Lauterbach, über ein an v. Kameitsky abgesandtes Schreiben, in der Angelegenheit der Zigeunerstöcke und das Vorgehen der Riedesel, über die Abhaltung einer Familienkonferenz und über ein Empfehlungssschreiben des Pfarrers von Schlitz für seinen Bruder wegen der Besetzung der Pfarrei Lauterbach, 1712
Enthält u.a.: Bericht des Johann Adam Hagelgans über eine Vorladung und Vernehmung des Stadtschreibers [zu Lauterbach], des Schultheißen Köhler durch die Regierung zu Gießen sowie eine Protokollierung seiner Befragung, 1712
Enthält u.a.: Bitte der Einwohner von Engelrod um gerechte Verteilung der Kosten in der Angelegenheit der Zigeunerstöcke nebst Aufstellung über von der Gemeinde beköstigter Soldaten, 1718
Enthält u.a.: Aufforderung der Regierung zu Gießen die Bleche von den Zigeunerstöcken abzunhemen und an selbige zu senden, 1735
Enthält u.a.: Bericht des Samtschultheißen Köhler wegen eines bei Angersbach in der Gemarkung 'auff dem Wierzgemein' an der Grenze zu Fulda völlig verwitterten Zigeunerstocks, 1735
Enthält u.a.: Aufforderung der Regierung zu Gießen die Zigeunerstöcke wieder zu errichten und binnen 14 Tagen zu melden, wie viel Bleche benötigt werden, 1772
Enthält u.a.: Bericht des Sartorius an Rat Kantzau über Stöcke in der Zent Lauterbach, 1772
Sachakte
z. T. Schimmel
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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01.07.2025, 1:39 PM CEST
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- 32. Beziehungen zu Hessen-Darmstadt (Classification)
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