Konrad Muzzir, Bürger zu Neustadt (zu der Nuwenstad), und seine Ehefrau Katherina bekunden, daß ihnen das Kloster Haina auf Lebenszeit sein Gut zu...
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Urk. 26, 896
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1350-1374
1367 Oktober 04
Ausf., dt., Perg., wegen Moders aufgeklebt. - Beide urspr. anh. Sg. fehlen.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1367, in die beati Francisci.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad Muzzir, Bürger zu Neustadt (zu der Nuwenstad), und seine Ehefrau Katherina bekunden, daß ihnen das Kloster Haina auf Lebenszeit sein Gut zu Neustadt, auf dem früher Heinrich Koch saß und das Konrad [von] Linsingen (Lyn-) von Jesberg (Jezperg) auf Lebenszeit hatte, zu beliebiger Nutzung verkauft hat [vgl. Franz Nr. 630]. Nach beider Tod soll das Gut samt Haus, Scheuer, Garten sowie allem Bau und Besserung an das Kloster zurückfallen. Stehen die Äcker bei ihrem Tode in Frucht, so sollen ihre Erben dem Kloster davon den landes- und stadtüblichen Acker-Teil geben; wären sie zur Saat bestellt oder noch mit Sommer- oder Winterfrucht zu bestellen, so sollen die Erben dies für das erste Jahr tun und dem Kloster Acker-Teil und Medem entrichten. Nach der ersten Ernte fällt dann das gesamte Gut endgültig und ohne Einrede dem Kloster heim.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Neustadt und Konrads Schwäher Johann Husmann.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 708, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad Muzzir, Bürger zu Neustadt (zu der Nuwenstad), und seine Ehefrau Katherina bekunden, daß ihnen das Kloster Haina auf Lebenszeit sein Gut zu Neustadt, auf dem früher Heinrich Koch saß und das Konrad [von] Linsingen (Lyn-) von Jesberg (Jezperg) auf Lebenszeit hatte, zu beliebiger Nutzung verkauft hat [vgl. Franz Nr. 630]. Nach beider Tod soll das Gut samt Haus, Scheuer, Garten sowie allem Bau und Besserung an das Kloster zurückfallen. Stehen die Äcker bei ihrem Tode in Frucht, so sollen ihre Erben dem Kloster davon den landes- und stadtüblichen Acker-Teil geben; wären sie zur Saat bestellt oder noch mit Sommer- oder Winterfrucht zu bestellen, so sollen die Erben dies für das erste Jahr tun und dem Kloster Acker-Teil und Medem entrichten. Nach der ersten Ernte fällt dann das gesamte Gut endgültig und ohne Einrede dem Kloster heim.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Neustadt und Konrads Schwäher Johann Husmann.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 708, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ