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Lehnsangelegenheiten der Hatzfeld-Wildenburgischen Höfe zu Achenbach, Gosenbach und Seelbach
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.4. Familie von Hatzfeld
(1656) 1700-1743
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Lehnbriefe der Maria Barbara von Hatzfeld über den dritten Teil des Hofes zu Achenbach (10.03.1721); Lehnbrief über den wildenburgischen Hof zu Achenbach (27.10.1700); Suppliken diverser Hofpächter und freiherrlich-hatzfeldischer Beamter; Auszüge aus Lehnbriefen; Extrakt aus dem Lagerbuch der Gemeinde Seelbach über die aus fremder hand erkauften Güter des Hermann Weber; Abschrift eines Verkaufsbriefs des Jacob Grimm zu Siegen über den sechsten Teil des hatzfeld-wildenburgischen Hofes zu Seelbach vom 12.12.1665); Berichte des Notars Johannes Georg Müllens an den Fürsten zu Nassau-Siegen über die hatzfeld-wildenburgischen Höfe in Achenbach, Seelbach und Gosenbach. Korrespondenten u.a.: M. J. J. von Hatzfeld, Maria Barbara von Hatzfeld, Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf, Notar Johannes Georg Müllens, Heinrich von Diest, S. Gürtler, Hofpächter Hermann Weber (Seelbach).
49 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.