Johannes Haydel, Stiftsdechant. und Petrus Folkner, Kanoniker der Kirche Ss. Philippi et Jacobi App. in Alten-Ötting, zugleich Pfarrherrn zu Engelsperg und Lochkirichen, geben im Pfarrvidumhof zu Purchausen mit Zustimmung ihres gesamten Stiftkapitels nachstehenden geistlichen und weltlichen Personen: Wernhard Visler, Pfarrer zu Hirshoren (Hirschhorn), Jakob Tankchlinger, Pfarrer zu Taufkirichen, Johann Purkhardi, Kaplan des Ritters Johann Altenburger bei Hirshoren, alle Priester, Nikolaus Visler und Conrad Folkner, Edelknechte, Hartwich von Pfarrkirchen und Liebhard Kürschner (Pellifex), Bürger zu Ettenfelden; insgesamt und jedem einzelnen Vollmacht aufgrund der dem Stifte bezüglich der Pfarrkirche zu Ettenfelden erflossenen päpstl. Bulle namens des Stifts von der obengen. Pfarrkirche Besitz zu ergreifen. Zeugen: Stephan Purolfinger, Rektor der Pfarrkirche S. Martini in Moringen (Mehring), Koloman Rauchenperger, Altarist S. Ursulae in der Pfarrkirche S. Jacobi zu Purchhusen. Heinrich Peterlehner, Kleriker der Passauer Diözese.
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Johannes Haydel, Stiftsdechant. und Petrus Folkner, Kanoniker der Kirche Ss. Philippi et Jacobi App. in Alten-Ötting, zugleich Pfarrherrn zu Engelsperg und Lochkirichen, geben im Pfarrvidumhof zu Purchausen mit Zustimmung ihres gesamten Stiftkapitels nachstehenden geistlichen und weltlichen Personen: Wernhard Visler, Pfarrer zu Hirshoren (Hirschhorn), Jakob Tankchlinger, Pfarrer zu Taufkirichen, Johann Purkhardi, Kaplan des Ritters Johann Altenburger bei Hirshoren, alle Priester, Nikolaus Visler und Conrad Folkner, Edelknechte, Hartwich von Pfarrkirchen und Liebhard Kürschner (Pellifex), Bürger zu Ettenfelden; insgesamt und jedem einzelnen Vollmacht aufgrund der dem Stifte bezüglich der Pfarrkirche zu Ettenfelden erflossenen päpstl. Bulle namens des Stifts von der obengen. Pfarrkirche Besitz zu ergreifen. Zeugen: Stephan Purolfinger, Rektor der Pfarrkirche S. Martini in Moringen (Mehring), Koloman Rauchenperger, Altarist S. Ursulae in der Pfarrkirche S. Jacobi zu Purchhusen. Heinrich Peterlehner, Kleriker der Passauer Diözese.
Kollegiatstift Altötting Urkunden, BayHStA, Kollegiatstift Altötting Urkunden 393
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23. März 1402
Urkunden
lat
Ausstellungsort: Burghausen
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1402
Monat: 3
Tag: 23
Äußere Beschreibung: Or., latein., Perg.; mit Signet und Unterschrift des Passauer Klerikers und Notars Friderich gen. Peterlehner.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1402
Monat: 3
Tag: 23
Äußere Beschreibung: Or., latein., Perg.; mit Signet und Unterschrift des Passauer Klerikers und Notars Friderich gen. Peterlehner.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:41 MESZ