Vor dem Scholaster von St. Peter, dem vom apostolischen Stuhl bestellten Richter, schenkt der Priester "Wydegauvus", Ewigkaplan zu St. Emmeran ("Heymeram") in Mainz, seine von seinen Vorfahren ererbten Güter in Dorf, Markung und Distrikt Budenheim ("Budinheim"), mit allen Rechten und Zugehörden, der Äbtissin und dem Konvent von Altmünster ("veteriscelle"), unter Vorbehalt von 8 Malter Mainzer Maß und 4 Ohm Wein Gült aus diesen Gütern, die das Kloster ihm zwischen Mariä Himmelfahrt und Geburt, die Weingült ""in vas vel vasa ipsius Wydegauvi"" an Martini auf Lebenszeit liefern soll. Das Kloster zinst außerdem von diesen Gütern dem Frauenkloster Tiefenthal ("Dyffendal") 10 Malter Roggen Mainzer Maß. Die Güter sind vor Schultheiß und Schöffen zu Budenheim übergeben worden. "Acta sunt hec 1308 XII. Kal. Februarii". Zeugen: Wintherus und Philippus, Kapläne des Klosters St. Agnes; "Frater" Heinrich von Amöneburg ("Ameneburg"), Prokurator von Altmünster; Johannes von Wiesbaden ("Wysebaden"); Johannes, Kleriker zu St. Peter. S.: Aussteller.

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