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Geheime Staatspolizei - Staatspolizeistelle Köln Rundschreiben/Sonderrundschreiben/Formulare für politisch-polizeiliche Abwehrbeauftragte im Bereich der Staatspolizeistelle Köln
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Geheime Staatspolizei - Staatspolizeistelle Köln Rundschreiben/Sonderrundschreiben/Formulare für politisch-polizeiliche Abwehrbeauftragte im Bereich der Staatspolizeistelle Köln
Enthaeltvermerke: Enthält: Rundschreiben Nr. 1 vom 31.01.1943 - Herausgabe der Rundschreiben-Zweck, Behandlung, Geheimhaltung, Aufbewahrung; Meldung über Vorgänge von politisch-polzeilichem Interesse; Lageberichte; Staatspolizeiliche Amtshandlungen in Betrieben; Betriebsbesichtigungen durch Ausländer; Maßnahmen gegen Werkschutzangehörige; Beschäftigung von Ausländern in der Werkskontrolle; Einziehung und Verlust von Werksausweisen; Zusammenarbeit zwischen politisch-polizeilichen Abwehrbeauftragten und Betriebsobmännern der DAF; Einberufung von Abwehrbeauftragten zum Wehrdienst; Arbeitstagungen und Arbeitsbesprechungen für die Abwehrbeauftragten Rundschreiben Nr. 2 vom 03.09.1943 - Berichterstattung-Lageberichte und Einzelmeldungen; Ausländische Arbeiter-Allgemeines, Fälschung bzw. missbräuchliche Nutzung von Ausweispapieren ausländischer Arbeiter, Feindbegünstigung und kommunistische Propaganda durch ausländische Arbeiter; Abhören ausländischer Sender durch ausländische Arbeiter; Verhängung von Arreststrafen gegen Ostarbeiter; Verwendung kriegsgefangener sowjetischer Facharbeiter im Einzeleinsatz; Sonderzuteilung von Lebensmitteln und Rauchwaren; Vorsicht bei fernmündlichen Unterredungen; Mitführen feuergefährlicher Gegenstände auf Arbeitsstätten; Arbeitstagung für Abwehrbeauftragte Rundschreiben Nr. 3 vom 15.11.1943 - Betreuung des Werkschutzes durch die Geheime Staatspolizei; Ausweiswesen der ausländischen Arbeitskräfte; Mitnahme von Papieren in das Ausland; Betriebsbesichtigungen, Spionageverdächtigen französischen Staatsangehörigen angeblich Ingenieur Pierre de Rivoz; Mitwirkung jugendlicher polnischer Arbeiter bei Sabotageakten der polnischen Widerstandsbewegung; Herstellung und Erwerb von Hieb- und Stichwaffen durch ausländische Zivilarbeiter; Verstärkung des Abwehrschutzes durch die Vornahme von Torkontrollen; Verhalten und Arbeitseinsatz von Kriegsgefangenen Rundschreiben Nr. 4 vom 09.05.1944 - Beachtung der Geheimhaltungspflicht bei der Auswertung von Rundschreiben der hiesigen Dienststelle; Niederverlegung des Amtes als pol.pol. Abwehrbeauftragter und stellvertret. Abwb. Sowie Entlassung von Werkschutzangehörigen; Tragen von Armbinden mit der Bezeichnung Hilfspolizeibeamter; Aufgaben des nebenamtlichen Werkschutzes; Regelung der Beschaffung von Pistolenmunition für den Werkschutz; Anforderung von Rüstungsgegenständen; Auskunfsterteilung über Angelegenheiten des Werkschutzes; Ungehindertes Betreten von Straßen und Plätzen bei Fliegeralarm durch Angehörige des Werkschutzes; Meldung von Fliegerschäden; Lageberichte; Geheimhaltung von Fertigungsstätten; Warnung vor dem Besuch Schweizer Hotels; Anwendung von Geheimschriften im Postverkehr der französischen Zivilarbeiter und illegaler Briefschmuggler; Polnische Widerstandsbewegung PZP.-gewerbetechnische Gruppe; Nivea-Creme-Dosen mit Beimischung von Lost (Gelbkreuz); englische Sabotageanweisungen; Internationales Preisausschreiben der Kjellberg, Gothenburg; Spionageverdächtiger französischer Staatsangehöriger, angeblicher Ingenieur Pierre de Rivox (Ziff. 5 des Rundschreibens Nr. 3); Abhören von Sendern der besetzten französischen Gebiete Rundschreiben Nr. 5 vom 06.07.1944 - Geheimhaltung; Auskunftserteilung an Privatunternehmen bzw. Auskunfteien; Überwachung der Gefolgschaftsmitglieder; Mitteilungen über die durch Luftangriffe entstandenen Schäden; Durch Feindflugzeuge abgeworfenes Propagandamaterial; Erfahrungen mit ausländischen Arbeitern während der letzten Luftangriffe; Feindbroschüre ”Krankheit rettet“; Postsendungen an Westarbeiter; Flucht von entwichenen Kriegsgefangenen ins Ausland; Überwachung der Ausländerlager durch Abwehrbeauftragte; Verdacht der Ausspähung von Standorten der Hydrierwerke; Sabotagemittel zur Unbrauchbarmachung von Akkumulatorenbatterien; Zahnersatz aus Gold bei Sowjetrussen; Belohnung von Werkschutzangehörigen; Schulungskurse für Werkschutzangehörige; Verhütung von Verfälschung von Werksausweisen; Beschaffung von Patronen- und Pistolentaschen sowie Koppeln Sonderrundschreiben vom 08.12.1942 - Erhöhung des Anfalls an Schrott (Ausschuß) und des Werkzeugverbrauchs durch verstärkten Ausländereinsatz Rundschreiben vom 21.04.1943 - Erfassung von deutschen Ingenieuren, Technikern und Monteuren, die sich in der Zeit von 1935 bis zum Kriegsausbruch in der Sowjetunion aufgehalten haben Sonderrundschreiben vom 03.09.1943 - Französische Arbeiter, die in geheimen Betrieben oder in besonderen Geheimabteilungen von Betrieben beschäftigt sind Rundschreiben vom 21.01.1944 - Mitteilung von Werkschutzangehörigen, die geeignet sind Durchsuchungen, Vernehmungen und Festnahmen in Form von Hilfspolizeibeamten durchzuführen Sonderrundschreiben Nr. 3. vom 11.03.1944 - Industriesicherung - Einsatz des Werkschutzes (mit Formschreiben der Staatspolizeistelle an die Abwehrbeauftragten zur Angabe der Sicherheitspolizeistellen bei eventuellen Unruhen durch ausländische Arbeiter im Betrieb) Dienstanweisung vom 29.04.1944 zum Rundschreiben vom 14.10.1943 - Schulung von Werkschutzangehörigen, die ermächtigt werden sollen, Vernehmungen, Durchsuchungen und Festnahmen durchzuführen, in Wahn vom 15.-20.05.1944 Sonderrundschreiben vom 31.05.1944 - U.K.-Stellung für den Werkschutz und Besoldung von Werkschutzangehörigen Sonderrundschreiben vom 14.07.1944 - Aufforderung zur Benennung aller haupt- und nebenamtlichen Werkschutzangehörigen bis zum 20.07.1944 -Die Ernennung zum politisch-polizeilichen Abwehrbeauftragten der Firma XXX auf Grund des Erlasses des Beauftragte für den Vierjahresplan Reichsmarschall Göring vom 07.12.1937 -Aktenlaufzettel zu Personenauskünften bei der Ortspolizeibehörde, Kreisleitung, SD-Stelle, Landgericht (Strafregisterauszug) -Anweisung zur Herstellung von Uniformen für den Werkschutz -Personenauskunftsersuchen an die Kreisleitung der NSDAP für stellvertr. politisch-polizeilichen Abwehrbeauftragte -Betriebsaktenformblatt geschützter Werke unter anderem mit Angaben zum politisch-polizeilichen Abwehrbeauftragten und Stellvertreter, Militärischer Abwehrbeauftragter und Stellvertreter, Werkschutzleiter, Betriebsobmann, Fabrikation vor/während des Krieges, Art des geschützten Betriebes; Gefolgschaftsstärke (mit Angabe der Kriegsgefangenen) und Sicherung des Werkes nach außen -Anforderungsbogen an das OKH - Allgemeines Heeresamt - Stab I b (II) für Werkschutzwaffen und Munition -Erklärung zur Kenntnisnahme der neugefassten Beihilfegrundsätze -Personalberichtsbögen zur Versendung an die Bürgermeister als Ortspolizeibehörden
Geheime Staatspolizei - Staatspolizeistelle Köln
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.