Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6010
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 15 Geburtsbriefe 1696-1795
1780 Januar 22
Regest: Regierungsrat, Stadt-Oberamtmann, Bürgermeister und Gericht der württ. Haupt- und ersten Residenzstadt Stuttgart bezeugen: Karl Friedrich Lorenz, Buchdrucker, der sich in Reuttlingen verheiraten will, ist der eheliche Sohn des Jakob Friedrich Lorenz, Bürgers und Rotgerbers in Stuttgart, und der Christina Margaretha geb. Krafft. Er ist laut Taufscheins am 6. Februar 1757 geboren und von Stadtschreiber Spittler, Beck Joh. Georg Weis und Barbierer Jägerin (= Frau des Barbierers Jäger) aus der Tauf gehoben worden. Er ist mit keiner Leibeigenschaft beschwert. Was sein Vermögen betrifft, so besitzen seine Eltern ein Haus und haben ihm deswegen 100 fl zu Heirat zu geben versprochen. Ausserdem hat Hof- und Kanzlei-Buchdrucker Cotta bezeugt, dass er sich in seinen Diensten 100 fl erspart habe.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Den 28. Januar 1780 in senatu verlesen und ihn zu einem Bürger angenommen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Den 28. Januar 1780 in senatu verlesen und ihn zu einem Bürger angenommen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Stuttgardt
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegel der Stadt Stuttgardt
Unterschrift des Bürgermeisters Georg Friedrich Weckherlin
vidimirt: Stadtschreiber Klüpfel
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegel der Stadt Stuttgardt
Unterschrift des Bürgermeisters Georg Friedrich Weckherlin
vidimirt: Stadtschreiber Klüpfel
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ