Propst Johann Löher (Le-), Äbtissin Elisabeth und der Konvent des Klosters Allendorf unter dem Frankenstein (Francken-), Mainzer (Mentzer) Bistum, bekunden, im Tausch von Kurt Callenbach und seiner Ehefrau Elisabeth (Elsin) den Weiher zu Neuendorf (Newndorff) erhalten und dafür die Wiese abgegeben zu haben, die Swart Gertrud (Gele) zuvor hatte und von der dem Kloster jährlich ein halber Gulden anfällt. Da der Weiher, wie die Eheleute glauben, besser ist als die Wiese, hat das Kloster ihnen gestattet, im Wald zu roden und einen Wiesflecken zu machen; davon sind der Äbtissin jährlich an Michaelis 5 böhmische und 2 Sommerhühner fällig. Die Inhaber der Wiese sollen dem Propst geloben, des Klosters Schaden zu warnen und ihm gehorsam zu sein; Lehngeld und Handlohn bleiben vorbehalten. Propstei- und Konventssiegel.

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Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen
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