Brief von Mélanie Hahnemann an Monsieur Jobard Mittwoch, 31. Oktober und [Donnerstag] 1. November [1849]
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M 305
M Nachlass Mélanie Hahnemann
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31. Oktober [1849], 1. November [1849]
Enthält: Inhalt: Über ein Abendessen mit Monsieur Mure und einer Unterhaltung über Jobards Angelegenheiten; Erkundigung Mélanies, warum Jobard nicht möchte, dass Mure erfährt, dass Mélanie immer zuerst seine Artikel bekommt; Erwähnung der Veröffentlichung eines Zeitungsartikels „de Clairment“ in der Zeitung „la Liberté“ [vgl. M-308]; Enttäuschung Mélanies über Monsieur Barillon, er hat sie bisher zwei Mal bei einem Abendessen versetzt und sich nicht dafür entschuldigt; über die vergangenen Streitigkeiten zwischen Mélanie und Jobard, über die Beziehung zwischen Jobard und dessen Sohn; Rat Mélanies, wie Jobard dessen Sohn überzeugen soll, sich mit homöopathischer Medizin behandeln zu lassen; Anweisung zur Herstellung eines Pulvers; positive Wendung für Jobards schriftstellerische Tätigkeit; Wunsch, alles über die Erkrankung von Jobards Sohn zu erfahren Erwähnte Namen: Monsieur Séguier; Monsieur Daru ON: Nr. 58 [5 Bögen]
5 Bögen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:08 MESZ