Testament der Eheleute Jobst Lazarus und Barbara Johann König sowie Nachlass des Ehemanns
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E 15 Nr. 157
E 15 Familienarchiv König von Königsthal
Familienarchiv König von Königsthal
1750 - 1753
Enthält:
(1) 1750 Februar 23, Nürnberg: Gegenseitiges Testament der Eheleute Jobst Lazarus und Barbara Johann König mit deren Unterschriften und Siegeln.
Darin erwähnt: Die Kinder Christian Gottlieb - derzeit im Ausland -, Gustav Georg und Magdalena Barbara. Der älteste Sohn, Christian Gottlieb, hat sich wegen seines eigenmächtigen Verhaltens, nämlich Weggang von Altdorf und zweimalige Heirat im Ausland - verbunden mit Ausgaben seitens der Eltern, deren Unwillen zugezogen, sodass nur seine Kinder in die Erbfolge eingesetzt werden. Als Vertreter dieses Sohnes und seiner Kinder wird dessen hiesiger Bruder bestimmt.
(2) Konzept zu Vorigem.
(3) 1752 November 11: Gebundenes Inventar des Nachlasses des Jobst Lazarus König.
Darin das Testament der Eltern erwähnt. Ein Brief des auswärtigen Bruders aus Amsterdam vom 25. September d.J. protestiert gegen die Bestimmungen des elterlichen Testaments, woraufhin die Witwe und die hiesigen Kinder den Stadtgerichtsschreiber Andreas Keller mit der Wahrnehmung der Interessen des Portestierenden beauftragen.
Darin u.a.:
Das frei lauter eigene Haus am Egidier Hof der innern Laufer Gassen, gelegen zwischen dem Anwesen der Familie Tucher und dem des Bäckers Johann Heinrich Ott.
Die auf dem Grundstock der großväterlichen Büchersammlung angewachsene Bibliothek, zu der auch Bücher von Seiten der Familie Bruno hinzugekommen sind, übernimmt Gustav Georg.
Ausgaben:
U.a. für Trauerkleidung, auch an die Magd Catharina Sybilla Böttnerin.
Am Ende Protestation der Beteiligten unter dem eingangs erwähnten Datum, Unterschriften mit Siegeln. Zeugen: Die beiden Genannten Adam Spranger und Johann Caspar Hornung.
(4) 1752 November 8: Quittierte Rechnung des Christian Andr. Keller für die Reinschrift des Inventars.
(5) 1753: Bilanz über den Nachlass des Jobst Lazarus König.
Darin wird der Nachlass aufgeteilt unter die Witwe, die Tochter und Gustav Georg König.
(1) 1750 Februar 23, Nürnberg: Gegenseitiges Testament der Eheleute Jobst Lazarus und Barbara Johann König mit deren Unterschriften und Siegeln.
Darin erwähnt: Die Kinder Christian Gottlieb - derzeit im Ausland -, Gustav Georg und Magdalena Barbara. Der älteste Sohn, Christian Gottlieb, hat sich wegen seines eigenmächtigen Verhaltens, nämlich Weggang von Altdorf und zweimalige Heirat im Ausland - verbunden mit Ausgaben seitens der Eltern, deren Unwillen zugezogen, sodass nur seine Kinder in die Erbfolge eingesetzt werden. Als Vertreter dieses Sohnes und seiner Kinder wird dessen hiesiger Bruder bestimmt.
(2) Konzept zu Vorigem.
(3) 1752 November 11: Gebundenes Inventar des Nachlasses des Jobst Lazarus König.
Darin das Testament der Eltern erwähnt. Ein Brief des auswärtigen Bruders aus Amsterdam vom 25. September d.J. protestiert gegen die Bestimmungen des elterlichen Testaments, woraufhin die Witwe und die hiesigen Kinder den Stadtgerichtsschreiber Andreas Keller mit der Wahrnehmung der Interessen des Portestierenden beauftragen.
Darin u.a.:
Das frei lauter eigene Haus am Egidier Hof der innern Laufer Gassen, gelegen zwischen dem Anwesen der Familie Tucher und dem des Bäckers Johann Heinrich Ott.
Die auf dem Grundstock der großväterlichen Büchersammlung angewachsene Bibliothek, zu der auch Bücher von Seiten der Familie Bruno hinzugekommen sind, übernimmt Gustav Georg.
Ausgaben:
U.a. für Trauerkleidung, auch an die Magd Catharina Sybilla Böttnerin.
Am Ende Protestation der Beteiligten unter dem eingangs erwähnten Datum, Unterschriften mit Siegeln. Zeugen: Die beiden Genannten Adam Spranger und Johann Caspar Hornung.
(4) 1752 November 8: Quittierte Rechnung des Christian Andr. Keller für die Reinschrift des Inventars.
(5) 1753: Bilanz über den Nachlass des Jobst Lazarus König.
Darin wird der Nachlass aufgeteilt unter die Witwe, die Tochter und Gustav Georg König.
Umfang/Beschreibung: 5 Prod
Archivale
Indexbegriff Person: Böttner, Katharina Sybilla
Indexbegriff Person: Bruno, Familie
Indexbegriff Person: Hornung, Johann Caspar
Indexbegriff Person: Keller, Andreas s a Christian Andreas
Indexbegriff Person: Keller, Christian Andreas
Indexbegriff Person: König, Barbara Johanna geb Bruno
Indexbegriff Person: König, Christian Gottlieb (Amsterdam)
Indexbegriff Person: König, Gustav Georg s a König von Königsthal
Indexbegriff Person: König, Jobst Lazarus
Indexbegriff Person: König von Königsthal, Gustav Georg
Indexbegriff Person: Ott, Johann Heinrich
Indexbegriff Person: Spranger, Adam
Indexbegriff Person: Tucher, Familie
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Jobst Lazarus König (1675-1752)
Indexbegriff Person: Bruno, Familie
Indexbegriff Person: Hornung, Johann Caspar
Indexbegriff Person: Keller, Andreas s a Christian Andreas
Indexbegriff Person: Keller, Christian Andreas
Indexbegriff Person: König, Barbara Johanna geb Bruno
Indexbegriff Person: König, Christian Gottlieb (Amsterdam)
Indexbegriff Person: König, Gustav Georg s a König von Königsthal
Indexbegriff Person: König, Jobst Lazarus
Indexbegriff Person: König von Königsthal, Gustav Georg
Indexbegriff Person: Ott, Johann Heinrich
Indexbegriff Person: Spranger, Adam
Indexbegriff Person: Tucher, Familie
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Jobst Lazarus König (1675-1752)
Altdorf
Amsterdam
Egidienhof
Egidienplatz 4
Innere Laufer Gasse
S 803 - Egidienplatz 4
Testament, Gegenseitiges
Siegel des Jobst Lazarus König
Siegel der Barbara Johann König
auswärtig
Verhalten
Wegzug
Heirat
Ausgaben
Erbfolge, Ausschluss aus der
Verteter
Nachlass
Inventar
Stadtgerichtsschreiber
Protest
Haus
Bibliothek, König
Trauerkleidung
Magd
Protestation
Genannte
Zeugen
Siegel des Adam Spranger
Siegel des Johann Caspar Hornung
Rechnung
Reinschrift
Bilanz
Erbteilung
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.06.2025, 1:00 PM CEST