Vor Herman Westfal, Richter und Gograf des Herzogs Wilhelm (IV.) von Jülich-Berg in der Neustadt, setzt Hynrich Overhoff, „eyn recht gesath und gekoren vormunder Gert Suderthoess, zeligen Wylhelms sone“, für die Zeit seiner Abwesenheit Eggert Lynthorst und Johann Voged zu Vormündern seines Mündels ein mit dem freien Verfügungsrecht über dessen Haus und Hof „uppe der Nyenstat boven demen kerckhove by her Ludekenn Barlagen hove“ unter Zusicherung der Schadloshaltung hinsichtlich ihrer Maßnahmen.
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Vor Herman Westfal, Richter und Gograf des Herzogs Wilhelm (IV.) von Jülich-Berg in der Neustadt, setzt Hynrich Overhoff, „eyn recht gesath und gekoren vormunder Gert Suderthoess, zeligen Wylhelms sone“, für die Zeit seiner Abwesenheit Eggert Lynthorst und Johann Voged zu Vormündern seines Mündels ein mit dem freien Verfügungsrecht über dessen Haus und Hof „uppe der Nyenstat boven demen kerckhove by her Ludekenn Barlagen hove“ unter Zusicherung der Schadloshaltung hinsichtlich ihrer Maßnahmen.
100,001/Urkunden, 0091
1500 November 2/BUB 1229
100,001/Urkunden 100,1/Urkunden
100,1/Urkunden
1500 November 2
Enthält: 1500 anne mandage na Omnium Sanctorum
niederdeutsch
Archivale
Zeugen: Wylhelm van Grest, Bürgermeister der Altstadt ,und Johann van deme Polle.
Sortierdatum: 1500-11-02
Sortierdatum: 1500-11-02
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ
CC0 1.0 Universell