Kämmerer, Schultheiß, Richter und Assessor des Kammeramts und Stadtgerichts zu Mainz beurkunden, dass am 13.2. lfd.J. das Haus des verstorbenen Hofrats Hellmandel versteigert und dem Stadtgerichtsassessor Raskopf im Namen seiner Eltern um 5300 fl. in Gegenwart des Kurators Massa und des Nachlassverwalters Martin Leykam zugeschlagen worden ist. Vor Johann Valentin Reichert, beider Rechte Lizentiat und Assessor des Kammeramts und Stadtgerichts, liquidieren nunmehr die Eheleute Theodor Raskopf, Bürger und Schneidermeister, und Albertina Amalia, ferner Stadtgerichtsassessor Raskopff und seine Frau Anna Maria geb. Megle die genannte Kaufsumme zu näher beschriebenen Bedingungen. Zum Unterpfand legen die Schuldner das genannte versteigerte Haus auf der großen Bleiche, zwischen dem Apotheker Valkam und dem Brauhaus zum Hirsch gelegen, und ihre unweit der Judengasse zwischen dem Kriegskonferenzdiener Heckenrath und der Battonischen Witwe gelegenen Häuser, insonderheit den dritten Teil ihrer elterlichen Behausung auf dem Heumarkt neben dem Domspeichermeister Kroppe. S. des Stadtgerichts, Unterschrift des Assessors. AO: Mainz.

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