Resistente Keime - Welche Gefahr steckt im Fleisch?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 R150028/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015 >> Januar
22. Januar 2015
1.450 Tonnen Antibiotika sind im letzten Jahr in deutschen Ställen verabreicht worden. Ohne scheint es in der Massentierhaltung nicht mehr zu gehen. Manche Pute würde sonst kaum das Schlachtalter erreichen, behaupten Kritiker. 90 Prozent der Tiere sollen mittlerweile mit Antibiotika behandelt werden. Doch durch diesen massenhaften Einsatz von Antibiotika entstehen immer mehr Krankheitserreger, denen das Medikament nichts anhaben kann. Und das hat Auswirkungen auf die Behandlung menschlicher Patienten: Bei vielen ernsthaften Erkrankungen helfen Antibiotika nicht mehr. Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass mindestens 7.500 Todesfälle pro Jahr durch Keime verursacht werden, die gegen die bisher verfügbaren Antibiotika resistent sind. Sind unsere Ställe durch den Großeinsatz von Antibiotika zum "Trainingslager" für multiresistente Keime geworden? Laut einer BUND-Studie ist Putenfleisch aus Massentierhaltung zu 88 Prozent mit multiresistenten Keimen belastet. Was heißt das für Verbraucher und Patienten?
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Audio-Visuelle Medien
Fleischmann, Maria
Orth, Matthias; Arzt, Hygieneexperte
Popp, Christina; Tierärztin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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