Bischof Friedrich von Bamberg verkündet den Urteilsspruch der von beiden Seiten zu Forchheim niedergesetzten Kommission (bestehend aus Johann Herr zu Heydek, Anthonien vom Rotenhan Dechant zu Bamberg, Hartung vom Eggloffstein, Heinrich von Awßeß, Götz Schenk und Michel vom Schawmberg) in der von Redwiz und Helfern auf dem Thüringer Walde an Nürnberger Kaufleuten begangenen Raubsache. Die 27 Angeklagten waren: Stephan Truchseß mit den Knechten Pytzelheintz, Peter Dynwel und Heintz, Hanns Truchseß mit Hanns Hellrigel und Ott, Goerg Schenk mit Contz Sterner, Heintz Redwitz mit seinen Vettern Arnold, Michel und Wolfram und Knechten Nikel Prewß, Hanns Zam, Conczen Gescheid, Hennslin Hawcysen, Fritz Mu{e}llner, Fritz Zenkgref, Goerg Windecker, Peter Rußswurm mit Eckarten von Weißmein und Albrecht Keyser, Hanns von Anßeß' Knechte Eberhart Wannsa{e}sser, Clas Leisman, Erhard Drosendorffer und Hanns Groschen, Nach dem Urteile sollten die geraubten Waren dem dechant Anton von Rotenhan, Ritter Heinrich von Außeß und Mathesen vom Liechtenstein übergeben werden, damit die beraubten Bewohner von Nürnberg und Erfurt das Ihrige sich auswählen könnten.
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Bischof Friedrich von Bamberg verkündet den Urteilsspruch der von beiden Seiten zu Forchheim niedergesetzten Kommission (bestehend aus Johann Herr zu Heydek, Anthonien vom Rotenhan Dechant zu Bamberg, Hartung vom Eggloffstein, Heinrich von Awßeß, Götz Schenk und Michel vom Schawmberg) in der von Redwiz und Helfern auf dem Thüringer Walde an Nürnberger Kaufleuten begangenen Raubsache. Die 27 Angeklagten waren: Stephan Truchseß mit den Knechten Pytzelheintz, Peter Dynwel und Heintz, Hanns Truchseß mit Hanns Hellrigel und Ott, Goerg Schenk mit Contz Sterner, Heintz Redwitz mit seinen Vettern Arnold, Michel und Wolfram und Knechten Nikel Prewß, Hanns Zam, Conczen Gescheid, Hennslin Hawcysen, Fritz Mu{e}llner, Fritz Zenkgref, Goerg Windecker, Peter Rußswurm mit Eckarten von Weißmein und Albrecht Keyser, Hanns von Anßeß' Knechte Eberhart Wannsa{e}sser, Clas Leisman, Erhard Drosendorffer und Hanns Groschen, Nach dem Urteile sollten die geraubten Waren dem dechant Anton von Rotenhan, Ritter Heinrich von Außeß und Mathesen vom Liechtenstein übergeben werden, damit die beraubten Bewohner von Nürnberg und Erfurt das Ihrige sich auswählen könnten.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 7-farbiges Alphabet, Urkunden 675/*
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 7-farbiges Alphabet, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 7-farbiges Alphabet, Urkunden >> 7-farbiges Alphabet, Urkundenselekt (in chronologischer Reihung)
1424 Februar 7
Urkunden
ger
Überlieferung: Insert
Ausstellungsort: Forchheim
Originaldatierung: Geben zu Vorcheim am dinstag nach sand dorothea tag der heiligen Junkfrawn 1424.
Unternummer: *
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1424
Monat: 2
Tag: 7
Äußere Beschreibung: Ins. in Vidimus d. d. 1424 Februar 12, siehe Nr. 676.
Ausstellungsort: Forchheim
Originaldatierung: Geben zu Vorcheim am dinstag nach sand dorothea tag der heiligen Junkfrawn 1424.
Unternummer: *
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1424
Monat: 2
Tag: 7
Äußere Beschreibung: Ins. in Vidimus d. d. 1424 Februar 12, siehe Nr. 676.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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