Kläger: Joachim Christoph Schrack, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Hans Peter Bruns, Unteroffizier der Stadt-Miliz in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch "litis renunciatio"); "Diffessionseid" (Ableugnungseid) des Beklagten oder "Purgatorium" (Reinigungseid) des Klägers in einem bis in die Revision vor dem Obergericht gehenden Streit um die Echtheit einer Schadlosverschreibung des Beklagten für den Kläger und um den vom Beklagten auf Grund einer Obligation beantragten Universalarrest der Güter des im Gefängnis sitzenden Klägers
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Kläger: Joachim Christoph Schrack, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Hans Peter Bruns, Unteroffizier der Stadt-Miliz in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch "litis renunciatio"); "Diffessionseid" (Ableugnungseid) des Beklagten oder "Purgatorium" (Reinigungseid) des Klägers in einem bis in die Revision vor dem Obergericht gehenden Streit um die Echtheit einer Schadlosverschreibung des Beklagten für den Kläger und um den vom Beklagten auf Grund einer Obligation beantragten Universalarrest der Güter des im Gefängnis sitzenden Klägers
211-2_S 18
S 1411
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1727-1732,1734-1737
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Goy (1734), Dr. Johann Hermann Scheurer (1737). Beklagter: Dr. Johann Nicolaus Schmid.- Instanzen: 1. Niedergericht 1728 2. Obergericht 1728-1732 3. Reichskammergericht 1734-1737.- Darin: Akten des Kriminalprozesses gegen den Kläger vor dem Nieder- und Obergericht 1727-1730 wegen angeblich unzüchtiger Handlungen mit der sechsjährigen Magdalena Catharina Wendorf, enthaltend zahlreiche Zeugenaussagen von Hausbediensteten; Versprechen von 1731 des Beklagten, bei der Eintreibung einer Obligation des Klägers über 1600 Mark stillzuhalten; Zeugnis des Generalleutnants der Stadt-Miliz für den Beklagten; "Schreiben um Bericht" des Reichskammergerichts von 1732.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11320 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ