Wasserwirtschaftsamt Meppen - Linksems. Kanalgenossenschaft (Bestand)
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NLA OS, Rep 675 Mep - LKG
Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Behörden des Staates und der kommunalen Verwaltung >> 1.1 Regionale Verwaltung >> 1.1.4 Preußische Zeit ab 1885 und niedersächsische Zeit >> 1.1.4.5 Hoch-, Tief-, Wasserbau, Verkehr
1825-1932
Bestandsgeschichte: Allgemeine Vorbemerkungen zu den Altakten des LKG ( Linksemsische Kanalgenossenschaft Meppen )
Die Linksemsischen Kanäle wurden von der Wasserbauinspektion an der Koppelschleuse in Meppen entworfen und gebaut (Wasserbauconducteur Oppermann ). Erste Akten stammen aus den 1860er Jahren. Der Bau erfolgte ab 1871. Die eigentliche Kanalgenossenschaft gründete sich erst um 1880. Erst 1883 übernahm die LKG, deren Sitz zunächst in Lingen war - bedingt durch Sitz des ersten Vorsitzenden, Bürgermeister von Beesten -, die bis dahin fertiggestellten Kanalstrecken. Wasserbauinspektion und LKG hatten zwar getrennte Aktenführung, es gab aber Überschneidungen. Der Grunderwerb lag weitgehend in den Händen von Meppen, wurde aber wohl im Wesentlichen von der Königlichen Specialcommission zu Lingen durchgeführt. Hinzu kam, dass nach der Gründung des Meliorationsbauamtes in Osnabrück (1896 ?) die technischen Belange von der Wasserbauinspektion auf diese Einrichtungen übergingen. Nach der Gründung des Wasserwirtschaftsamtes in Meppen (1922) wurde dieses zuständig für den Altkreis Meppen.
Der auf dem Boden des LKG-Bürogebäudes und in Kisten lagernde Aktenbestand war - wohl auch durch die Kriegs- und Nachkriegsereignisse - völlig durcheinander gewirbelt und zum Teil vernichtet worden. Das Gebäude war dem Vernehmen nach kurz nach dem Krieg von Polen besetzt worden, die Akten zu Feuerung nutzten.
Die Wasserbauinspektion war auch zuständig für Kanalbaumaßnahmen im Raum Papenburg ( Splittingkanal), diese Akten wurden unter der Bez. Hüm unter a) geführt.
Bei der Neusortierung wurde in folgenden Schritten vorgegangen:
Die Akten der Wasserbauinspektion wurden gegliedert in
A = Allgemeines
B = Baudurchführung
G = Grunderwerb - hier wurden auch die Akten der Specialkommission und die des Leiters ( z.B. Reg.-Ass. Molsen ) integriert
Bestandsgeschichte: K = Kostenanschläge mit Revisionskostenanschlägen der Baudurchführung
P = Personalangelegenheiten
Hüm = Maßnahmen im Raum Hümmling / Papenburg
In den Rubriken wurden die Akten zeitlich und bei B, G und K auch nach Kanälen* sortiert und entsprechend bezeichnet. Ansonsten wurden sie in den Rubriken durchnummeriert. Die Akten erhielten entsprechende Aufkleber mit Bezeichnung der Rubrik, der laufenden Zahl und des betroffenen Kanals : z.B. G - 140 - NAK . Die meisten Akten sind in blauen Deckeln entweder gebunden oder in loser-Blatt-form:
EVK = Ems-Vechte-Kanal; HRK = Haren-Rütenbrock-Kanal; SNK = Süd-Nord-Kanal; PCK=CPK ( die Bez. für den Kanal wechselten) = Piccardie-Couvorden-Kanal; NAK = Nordhorn-Almelo-Kanal;SHK = Schöninghsdorf-Hoogeveen-Kanal; VK = Verbindungskanal;
Die Akten wurden für den Transport ins Staatsarchiv in Osnabrück in Kartons verpackt. Die Kartons wurden durchnummeriert; Die Nummern sind im Aktenverzeichnis vermerkt.
[Hasse 2006]
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Abkürzungen:
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Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Linksemsischen Kanäle wurden von der Wasserbauinspektion an der Koppelschleuse in Meppen entworfen und gebaut (Wasserbauconducteur Oppermann ). Erste Akten stammen aus den 1860er Jahren. Der Bau erfolgte ab 1871. Die eigentliche Kanalgenossenschaft gründete sich erst um 1880. Erst 1883 übernahm die LKG, deren Sitz zunächst in Lingen war - bedingt durch Sitz des ersten Vorsitzenden, Bürgermeister von Beesten -, die bis dahin fertiggestellten Kanalstrecken. Wasserbauinspektion und LKG hatten zwar getrennte Aktenführung, es gab aber Überschneidungen. Der Grunderwerb lag weitgehend in den Händen von Meppen, wurde aber wohl im Wesentlichen von der Königlichen Specialcommission zu Lingen durchgeführt. Hinzu kam, dass nach der Gründung des Meliorationsbauamtes in Osnabrück (1896 ?) die technischen Belange von der Wasserbauinspektion auf diese Einrichtungen übergingen. Nach der Gründung des Wasserwirtschaftsamtes in Meppen (1922) wurde dieses zuständig für den Altkreis Meppen.
Der auf dem Boden des LKG-Bürogebäudes und in Kisten lagernde Aktenbestand war - wohl auch durch die Kriegs- und Nachkriegsereignisse - völlig durcheinander gewirbelt und zum Teil vernichtet worden. Das Gebäude war dem Vernehmen nach kurz nach dem Krieg von Polen besetzt worden, die Akten zu Feuerung nutzten.
Die Wasserbauinspektion war auch zuständig für Kanalbaumaßnahmen im Raum Papenburg ( Splittingkanal), diese Akten wurden unter der Bez. Hüm unter a) geführt.
Bei der Neusortierung wurde in folgenden Schritten vorgegangen:
Die Akten der Wasserbauinspektion wurden gegliedert in
A = Allgemeines
B = Baudurchführung
G = Grunderwerb - hier wurden auch die Akten der Specialkommission und die des Leiters ( z.B. Reg.-Ass. Molsen ) integriert
Bestandsgeschichte: K = Kostenanschläge mit Revisionskostenanschlägen der Baudurchführung
P = Personalangelegenheiten
Hüm = Maßnahmen im Raum Hümmling / Papenburg
In den Rubriken wurden die Akten zeitlich und bei B, G und K auch nach Kanälen* sortiert und entsprechend bezeichnet. Ansonsten wurden sie in den Rubriken durchnummeriert. Die Akten erhielten entsprechende Aufkleber mit Bezeichnung der Rubrik, der laufenden Zahl und des betroffenen Kanals : z.B. G - 140 - NAK . Die meisten Akten sind in blauen Deckeln entweder gebunden oder in loser-Blatt-form:
EVK = Ems-Vechte-Kanal; HRK = Haren-Rütenbrock-Kanal; SNK = Süd-Nord-Kanal; PCK=CPK ( die Bez. für den Kanal wechselten) = Piccardie-Couvorden-Kanal; NAK = Nordhorn-Almelo-Kanal;SHK = Schöninghsdorf-Hoogeveen-Kanal; VK = Verbindungskanal;
Die Akten wurden für den Transport ins Staatsarchiv in Osnabrück in Kartons verpackt. Die Kartons wurden durchnummeriert; Die Nummern sind im Aktenverzeichnis vermerkt.
[Hasse 2006]
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Abkürzungen:
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Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Literatur: Dietmar Hasse, Die Linksemsische Kanalgenossenschaft (LKG) - Ein Rückblick, in: Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes 51, 2005, S. 9-32.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ