21. Hauptversammlung (Düsseldorf, Melanchthonhaus, 29.09.1983)
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5WV 073M Diakonisches Werk - Organe, 68
5WV 073M Diakonisches Werk - Organe Diakonisches Werk - Organe
Diakonisches Werk - Organe >> 3. Organe des Diakonischen Werkes >> 3.1. Hauptversammlung
1983
Enthält: u.a.: Jahresbericht des Abteilungsleiters Gemeindediakonie und Öffentlichkeitsarbeit, Pfarrer Wolfram Fröhlich sowie Strategiepapier des Dezernatsleiters Öffentlichkeitsarbeit, Dr. Kurt A. Holz (u.a. "Herausgabe eines aktuellen Mitteilungs- und Pressedienstes", Mitarbeiterschulung); Vortrag von Pastor D. Ulrich Bach, Volmarstein: "Der behinderte Mensch als Thema der Theologie", Mss. (" ... Schluß mit aller Herablassung der Helfenden gegenüber den Hilfsbedürftigen ... Schluß mit aller gespaltenen Theologie ... Schluß mit jedem theologischen Sozial-Rassismus.") dazu Beiträge aus der Diskussion: (Margarete Haarbeck: Das kann ich noch nicht nachsprechen, daß Gott die geschädigte Schöpfung wollte.", Steppat: "Wenn das (Rehabilitation, Aktivierung, G.B.) so nicht ist, was soll dann Diakonie?", Wilps: "Ich weiß nicht, ob man das Wort Gottes so schablonenhaft auslegen darf und soll.", Pfarrer Siegmar Gohl: "Wenn diese Rede in der Kirche ... weitergeht, dann glauben die Menschen nachher wirklich, daß sie verkorkst sind.", Pfarrer Manfred Bautz: "Wir sind nicht alle gleich behindert, wir sind sehr unterschiedlich behindert.", Pfarrer Klaus-Dieter Dannert: "In unserer rheinischen Kirche hat sich jemand beworben als Pastor und ist vom Presbyterium abgelehnt worden, weil er ein steifes Knie hatte und die Begründung des Presbyteriums: Man kann es den Trauernden nicht zumuten auf dem Friedhof hinter jemandem herzugehen, der hinkt.")
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:15 MEZ