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KriegslastenEinquartierungs- u. Kontributionslisten, auf Kontributionen bezügl. Schreiben des Landesherrn, seiner Regierung zu Arnsberg, der Anführer der Truppen, Rechnungen, Quittungen und Beschwerden der Bürger sowie Obligationen über aufgenommene Kapitalien u. dergl.StA Werl Arnsberg 18. Juli 1643B 10, Bl. 1Regierung Arnsberg (Landschreiber Johann Wordehoff): Assignation der Kontribution des Monats Juli ("anderthalb contribution") für die Werler Garnison, die Stadt Werl 254 Rt., zur Landpfennigmeisterei, die Stadt Werl 38 1/2 Rt.StA Werl (wohl 1638)B 10, Bl. 2-2vRestanten der zweiten hessischen Viehschatzung "von 28. und 18. Lehnungen so b(ürgermeister?) Johann Hülsberg erhoben". Namen der Werler Steinerhofe, Summe: 45 Kühe, 17 Pferde.StA Werl (wohl 1638)B 10, Bl. 2vRestanten der zweiten hessischen Viehschatzung "...so in behueff der Lippstattischen Guarnison durch B. Johan Hülsberg erhoben". Namen der Werler Steinerhofe, Summe: 37 Kühe.StA Werl 1638 - August 1643B 10, Bl. 3-3v"Verzeichniß was Stadt Werl den Uberbringern der Hessischen Contribution in folgenden Jähr- und Monaten entrichtet" (wohl Botenlöhne).Namen: 1638/39 Jürgen Eisenkramer, 1639 Jürgen Hilsman, Henrich Brusies, Gort Paäschendach, Jürgen mit dem einen Arm: nach Lippstadt und Rüthen, 1640 Henrich Brusies, Jürgen mit dem einen Arm, Tonnis Rockholl: nach Lippstadt, Rüthen, Belecke, Marsberg, Meschede, Olpe, 1641 Jürgen Hilsman (teilw. und Sohn): nach Lippstadt, 1642 Jürgen Hilsman, Claß Boggen, Gerhard Brandis, Fritzen von Westönnen: nach Lippstadt, 1643 Claß Boggen.StA Werl Werl 3. März 1643B 10, Bl. 3aZettel: Henricus Cahlen quittiert "pro D(omi)no" Casp(ar) Grumpen der Stadt Werl 12 Rt. Servisgelder für Februar erhalten zu haben.StA Werl Arnsberg 8. März 1643B 10, Bl. 4Regierung Arnsberg (Alexander Abanthen): Assignation der Februar-Kontribution für die Werler Garnison ad 520 Rt.Stadt Werl 191 Rt.Amt Menden 286 Rt.Stadt Neheim 43 Rt.StA Werl Arnsberg 26. Juni 1643B 10, Bl. 5Regierung Arnsberg (Alexander Abanthen): Wiederholung des Verbotes, daß "auffm platten landt, auff denen Meyerhoffen, Kotten, oder Wohnung, keine gebew, eß sey hauß, Scheur, Spicker, Stallung abgebrochen, verbracht oder thatlich ruinirt und vereußert, auch keine fruchtbhare Obsbäume abgehawen werden sollen..."StA Werl Arnsberg 2. März 1643B 10, Bl. 6Regierung Arnsberg (Alexander Abanthen): Assignation der Kontribution 1.2. bis 1.3. 1643: Stadt Werl 191 Rt., Amt Werl 187 Rt., Summe 378 Rt.StA Werl Mai 1643 - Juni 1645B 10, Bl. 7-8"Specificatio deßen, waß Stat Werl in nachbenennten Monaten hat geben sollen und waß zu assignieren und geben".3 Seiten Aufstellung von Stadtsekretär Philip Cappius.StA Werl Mai - Juli 1643B 10, Bl. 8v"Specificatio deßen, waß Stat Werl in nachbenennten Monaten hat geben sollen und waß zu assignieren und geben".Ein in Arnsberg von fremder Hand gefertigter Auszug.StA Werl Mai 1643 - Juni 1645B 10, Bl. 9Aufstellung des Stadtsekretärs Philipp Cappius über von Mai 1643 bis Juni 1645 zu viel assignierter kaiserl. Kontribution in Werl, lt. dem Pfennigmeister eingeschickter Designation. "darauff gut gemacht durch den Receptorn zu Werll Henrichen Caßin (Cahlen?) - 20 Rt. It(em) in Februario (1645) durch die Landpfennigmeisterei 60 Rt. ...".StA Werl Arnsberg 8. Januar 1643B 10, Bl. 10Regierung Arnsberg (Alexander Abanthen): Assignation der Kontribution des Monats Dezember 1642: Auf die Werler Garnison die Stadt Werl 188 Rt.StA Werl Arnsberg 31. Dezember 1643, Eg. in Werl 8.1.1644B 10, Bl. 11Regierung Arnsberg (Landschreiber Johann Wordehoff): Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats Dezember 1643: Auf die Werler Garnsion die Stadt Werl 239 Rt.StA Werl Arnsberg 6. Februar 1643B 10, Bl. 12Regierung Arnsberg (Alexander Abanthen): Assignation der Kontribution des Monats Januar: für die Werler Garnison die Stadt Werl 188 Rt.StA Werl Werl 6. Juli 1643B 10, Bl. 12aKleiner Zettel: Hen(rich) Cahlen (Caßin?) quittiert der Stadt Werl für Juni für den Drosten v. Schorlemer 12 Rt. und für dessen Sekretär 1 Rt. bezahlt zu haben.StA Werl Arnsberg 29. Juni 1643, Eg. in Werl 3.7.B 10, Bl. 13Regierung Arnsberg (Landschreiber Johann Wordehoff): Assignation der Juni-Kontribution für die Werler Garnsion die Stadt Werl 252 1/2 Rt.StA Werl 22. Juli 1643B 10, Bl. 14Reisekosten des Hermann Brandis von seiner Reise zum Kurfürsten von Köln. Liste Werler Bürger und ihre Abgabe, Summe 29 1/2 Rt. Die Beiträge sollen den Bürgern demnächst an der Kontribution gutgetan werden. Unterschrift: Philipp Cappius.StA Werl Arnsberg 21. Mai 1643B 10, Bl. 15Regierung Arnsberg (Landschreiber Johann Wordehoff): Assignation der Kontribution des Monats Mai (von einem Schatzgoldgulden sollen drei Kopfstücke kontribuiert werden): für die Werler Garnison: Stadt Werl 155 Rt.StA Werl (1643?)B 10, Bl. 15aKleiner Zettel: "L. Reich Abzug Beyrlant Pfennigmstr."Einfache Contri(bution) - 5 Rt.Anderh(albe) Contribution - 7 1/2 Rt.Der 9. theill abgezogen 1 (?) 6 (?) Rt. 36 ßdieses anderhalbmahl - 10 Rt.Der 6. theill hievon abgezogen pl(eibt) - 8 Rt. 18 ßDer 7. theill hievon abgezogen pleibt - 7 Rt. 10 1/2 ß.StA Werl Arnsberg November 1643B 10, Bl. 16Regierung Arnsberg (Landschreiber Johann Wordehoff): Assignation der November-Kontribution für die Werler Garnison die Stadt Werl 239 Rt. Die "Licentuffheber" haben 8 Tage Zeit ihre Abrechnungen zu präsentieren.StA Werl Arnsberg 24. Oktober 1643, Eg. in Werl 4.11.B 10, Bl. 17Regierung Arnsberg (Landschreiber Johann Wordehoff): Assignation der Oktober-Kontributionfür die Werler Garnison: Stadt Werl 241 1/2 Rt.zur Landpfennigmeisterei: Stadt Werl 11 Rt.für die Hammer Garnison: Amt Werl 148 3/4 Rt.für die Werler Garnsidon: Amt Werl 230 Rt.zur Landpfennigmeisterei: Amt Werl 194 1/4 Rt.StA Werl Hamm 22. April 1643B 10, Bl. 18C. F(rei)h(err) v. S(ch)netter eiligst an Stadt Werl: für einen "Marsch der Völcker" sind eiligst 5000 Pfund Brot, 125 Scheffel Hafer und 30 Tonnen Bier zustellen. Das Brot ist in Werl am "künftigen Freitag" (= 28.4.) zu backen. "Und soll alles in pillichen lauffenden redtlichen preiß alßpaldten bahr bezahlt werden."StA Werl Werl 24. April 1643B 10, Bl. 19Stadt Werl an den westf. Landdrosten, in dessen Abwesenheit an den Oberkellner: Der Generalwachtmeister v. Schnetter verlange von der Stadt Brot, Hafer und Bier, wie die Anlage des Briefes belege. Er habe Barzahlung versprochen. Doch daraufhin könne die Bürgerschaft "über ihr monatlich ohne deme hochbeschwerlich Contribution Contingent" nicht ohne wirkliche Bazahlung belastet werden. Frage, ob die westf. Landschaft die Kosten übernimmt, wenn die versprochene Bezahlung nicht erfolgt.(Letzter Satz wegen Textverlust unsicher, etwa:) Die vormals durch den Generalkommissar v. der Düssen bestellte Lieferung von 6000 Pfund Brot ist noch unbezahlt (?).Konzept.StA Werl Werl 23. April 1643B 10, Bl. 20Stadt Werl an Generalwachtmeister v. Schnetter: Bestätigung seines Befehls (vom 22.4.). Klage über besondere Belastungen Werls. Die vor einiger Zeit auf Befehl des Generalkommissars v. der Düssen zu liefernden 6000 Pfund Brot sind entgegen des Versprechens der Barzahlung (Bezahlung) mit keinem Heller bezahlt worden und es ist auch keine Gutschrift bei den monatlichen Kontributionen erfolgt. Die nun geforderten Waren hätten einen Wert von 214 Rt. und könnten auch nicht binnen Tagesfrist geliefert werden. Es müsse erst eine Austeilung (Anweisung) an die Bürger gemacht werden, die dann ihr Korn zu der nur einen vorhandenen Mühle bringen müßten. Bitte um Bezahlung dieser Lieferung (oder) "dan auff der Westpfelischen Landtschafft cediert (dredtit?) weil dieselbe uns in der gleichen und anderen kriegsoccasionen viele hundert Rthlr. schon vorhin schuldig sein."Konzept.StA Werl 23. April 1643B 10, Bl. 21-22"Anno 1643 den 23. Aprilis haben die Herren des sitzenden Rhatz zu beibringung 125 Scheffeln Habern zum kaiserlichen Commiß nachbenennte Bürger angeschlagen, wie nachbeschrieben gleichwohl daß von solcher Taxa der vierte Theyll abgehen solle". Am Rande: Receptores Proconsul Gerhard Brandis und K(ämmerer) Johan Kuelman:Melsterhofe: 20 Namen, Summen 1-8 Scheffel, Höchstbeträge, je 8 Scheffel von Wittib Philipp Papen, Richter Wilhelm Storm.Steinerhofe:33 Namen, Summen von 1-8 Scheffel, Höchstbeträge, je 8 Scheffel von WItwe Christian Kleinsorgen, B(ürgermeister) Caspar Reinhartz.Bahrshofe: 20 Namen, Summen von 1-6 Scheffel, Höchstbeträge: Hermann Brandis 6 Scheffel und Johann Schultze Scherenwirt 4 Scheffel.Büdericherhofe: 5 Namen, Höchstbetrag: Proconsul Caspar Pape 6 Scheffel.Summe 193 Scheffel, davon abgezogen der 4. Teil bleiben 145 Scheffel. Hierauf geliefert 100 Scheffel, so den Burgern durch den Wagemeister in Hamm thätlich bezahlt.StA Werl (Werl) 24. April 1643B 10, Bl. 22aBerendtt Westarpff quittiert für die kaiserl. marschierende Armada in Werl von der Stadt Werl erhalten zu haben: 2000 Pfund Brot, 100 Scheffel Hafer und 20 Tonnen Bier.StA Werl Arnsberg 28. August 1643, Eg. in Werl 31.8.B 10, Bl. 23Regierung Arnsberg (Landschreiber Johann Wordehoff): Assignation der Kontribution des Monats August für die Garnison Werl: Stadt Werl 92 1/4 Rt., Amt Werl: 328 3/4 Rt., für die Dortmunder Garnison: Amt Werl: 100 1/4 Rt.StA Werl Werl 24. April 1643B 10, Bl. 23aStadt Werl an den Oberkellner: betr. die Forderungen des Generalwachtmeisters v. Schnetter. Eine Kopie dieser Forderung ist an den Landdrosten gegangen. Zur Sicherheit geht diese Information jetzt auch an den Oberkellner. Bei Abwesenheit des Landdrosten soll der Oberkellner das Schreiben öffnen.Konzept.StA Werl Arnsberg 28. Juli 1643, Eg. in Werl 31.7.B 10, Bl. 24Regierung Arnsberg (Alexander Abanthen): Assignation der Kontribution des Monats August: für die Werler Garnison: Stadt Werl 146 Rt., für die Hammer Garnison: Amt Werl 286 Rt.StA Werl Dezember 1644 - Juli 1645B 10, Bl. 24a"Stadt Werl ao 1644 in Xbri - 320 Rt. Ao 1645 in Januario der 7 d (=Pfennig = 7. Teil) remittirt ad 47 Rt. 33 ß - pleiben 273 in Febr. Mart. Apr. Maio Jun. et Jul. totidem davon abgezogen für servieß - 40 It(em) wegen Brantschadens - 84 It(em) wegen H(err)n Ikings, Reinhartz und Richter - 18. moment 131 Rt.Winziger Zettel.StA Werl Arnsberg 8. Oktober 1644, Eg. in Werl 11.10.B 10, Bl. 25Regierung Arnsberg (Alexander Abanthen): Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats September für die Werler Garnison: Stadt Werl 118 Rt. 48 ß, für die Compagnie des Hauptmanns Wegmann: Stadt Werl: 201 Rt. 36 ß.StA Werl Arnsberg 5. Juli 1644B 10, Bl. 26Regierung Arnsberg (Landschreiber Johann Wordehoff): Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats Juli 1644: für die Garnison Werl: Stadt Werl 329 Rt. 36 ß. Rückvermerk: "Die Contribution versteigert und noch 1/2 monatliche Contribution uber vorigen monats anschlag außgeschrieben".StA Werl Arnsberg 17. März 1644B 10, Bl. 26aLandpfennigmeister Johann Ducker: "Die Statt Werll ist in dem Monat Februario mit dero Contribution an die Hammische Guarnison mit einhondert fünffzehn Rthlr. 18 ß unnd ahn die Werlische Guarnison mit einhondert und einen Rthlr. 6 ß verwiesen."StA Werl Menden 22. November 1644B 10, Bl. 26bJacob Schick, Furierer Wegmanns quittiert der Stadt Werl durch den Werler Bürger Nicolaus Bög(g)en den Rest der September-Contribution in Höhe von 38 Rt. 36 ß erhalten zu haben.StA Werl Hamm 15. März 1644B 10, Bl. 27Hinndrich Hoymb(?) an Stadt Werl: ihm seien aus der Stadt Werl im Februar 101 Rt. zu beziehen assigniert worden. Er bittet das Geld innerhalb drei Tagen zu entrichten.StA Werl Arnsberg 3. März 1644, Eg. in Werl 7.3.B 10, Bl. 28Landschreiber Johann Wordehoff an Stadt Werl: Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats Febr. 1644: Zur Garnison Hamm an den Generalwachtmeister Schnetter, die Stadt Werl 115 Rt. 18 ß für die übrige Garnison Hamm oder für den Hauptmann Kauptmann Koep (Koex?) die Stadt Werl 101 Rt. 6 ß. Zur Landpfennigmeisterei die Stadt Werl 40 Rt.StA Werl (1644?)B 10, Bl. 28aAssignation der Kontribution des Monats Febr. 1644 für die Garnison Hamm und "erstlich" für den Generalwachtmeister Freiherr v. Schnetter:Amt Werl 440 Rt.Stadt Werl 115 Rt. 18 ßunterschrieben von Charles Francois.StA Werl Arnsberg 6. August 1644B 10, Bl. 29Assignation der Kontribution des Monats Juli 1644 (Landschreiber Johann Wordehoff): Die Stadt Werl 320 Rt. 30 ß für die Garnison Werl.StA Werl Menden 19. November 1644B 10, Bl. 29aFourier Jacob Schick an den Werler BM: bittet um Übersendung von 38 Rt. und 36 ß "welche nuhr noch ahn der Summe mangelen". Weiter bittet er um Sendung von 6 Rt., die er in der Herberge bezahlt hat. Dann wolle er den Kämmerer Roxlo bezahlen. Danach wolle er das Pferd zurückgeben. Geschieht die Bezahlung nicht innerhalb von 2 Tagen, wird er ein Packpferd zurückbehalten. Er bemerkt noch, das Pferd habe (zu Menden?) in der Herberge 1 Rt. verzehrt.StA Werl Arnsberg 10. Juli 1644B 10, Bl. 30Johann Dücker an Sekretär Philip Cappius: angebliche Unstimmigkeiten betr. die Höhe der aus Werl zu zahlenden Kontribution.StA Werl 29. Juni - 23. Juli 1644B 10, Bl. 31Notizzettel des Werler Stadtschreibers mit div. Berechnungen und Nachforderungen der Kontribution.StA Werl Werl 9. Juli 1644B 10, Bl. 32Konzept des Werler Stadtschreibers eines Schreibens, wohl an den Landpfennigmeister im Namen von BM und Rat: "Auß dem ... contributions patent haben wir mit befremdung vernommen, daß dieße Stat mit volliger anderthalb monatlicher Contribution an hiesige guarnison verwiesen worden..."StA Werl Brühl 7. August 1644B 10, Bl. 33Erzbischof Ferdinand von Köln verbietet allen seinen Offizieren und Soldaten nach den Klagen des kaiserl. Hofkriegsrates, Feldmarschalls und Obristen Gottfried Grafen v. Huyn, Freiherrn zu Geleen und Wachtendonck, Landkomturen der Ballei Altenbiesen, Deutschordenskomturs zu Mastricht, Herrn zu Gemert, Grudrode, S. Peters Boern, Urdingen und Hoesselt etc. jegliches Rauben, Plündern etc.Rückaufschrift "Geleenische Ordinants".Druck.StA Werl Arnsberg 12. November 1644, Eg. in Werl 14.11.B 10, Bl. 34Assignation der kaiserlichen Kontribution von Oktober 1644 (Alexander Abanthen): Die Stadt Werl 320 Rt. für die Garnison Werl.StA Werl Arnsberg 25. Mai 1644B 10, Bl. 35Assignation der kaiserlichen Kontribution von Mai 1644 (Landschreiber Johann Wordehoff): Die Stadt Werl 189 Rt. für die Garnison Werl.StA Werl Arnsberg 23. April 1644, Eg. in Werl 26.4.B 10, Bl. 36Assignation der kaiserlichen Kontribution von April 1644 (Landschreiber Johann Wordehoff): Die Stadt Werl 243 Rt. 48 ß für die Garnison Werl. Stadt Werl für die Landpfennigmeisterei 12 Rt. 30 ß.StA Werl Arnsberg 29. April 1644B 10, Bl. 37Johann Dücker an Sekretär Philip Cappius: Einzelheiten zur Verrechnung von Werler Abgaben.StA Werl (2. April 1644)B 10, Bl. 37aEigenhändige Verzehrrechnung für 8 Pferde und 8 Personen über 2 Rt. 10 ß des Johan Schulte Scherenwirt.StA Werl (2. April 1644)B 10, Bl. 37bEigenhändige Verzehrrechnung für 8 Reiter über 2 Rt. 12 ß des Willem von Berningh.StA Werl Arnsberg 16. September 1644, Eg. in Werl 20.9.B 10, Bl. 38Assignation der Kontribution des Monats August 1644 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl 174 Rt. 30 ß für die Garnison Werl.StA Werl (2. April 1644)B 10, Bl. 38aEigenhändige Verzehrrechnung über 1 Rt. 15 ß des Michael Goesman.StA Werl 2. April 1644B 10, Bl. 38bEigenhändige Verzehrrechnung des Wilhelm Karthaus für 1 Kornett und 3 Reiter.StA Werl Arnsberg 10. September 1644B 10, Bl. 39Assignation der Kontribution des Monats August 1644 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl 146 Rt. für die Garnison Werl.StA Werl 2. April 1644B 10, Bl. 39aVerzehrrechnung des Gerhard Deipenbrokh für einen Leutnant der Dragoner über 2 Rt. 6 ß.StA Werl Arnsberg 26. November 1644, Eg. in Werl 1.12.B 10, Bl. 40Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats November 1644 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl 180 Rt. an die Garnison Werl. Die Stadt Werl an die Landpfennigmeisterei 140 Rt.StA Werl 2. April 1644B 10, Bl. 41aGesamtabrechnung mit Auflistung der Verzehrrechnungen des Generalwachtmeisters Freiherrn v. Schnetter mit seinen Reitern und Dragonern am 2.4.1644 zu Werl.Summe 21 Rt. 36 ß.StA Werl (2. April 1644)B 10, Bl. 41bEigenhändige Verzehrrechnung des Wilhelm Rive über 2 Rt. 51 ß.StA Werl Arnsberg 12. ( wohl Oktober) 1645, Eg. in Werl Oktober 1645B 10, Bl. 42Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats September 1645 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl für die Garnison Hamm 150 Rt.Stadt Werl an die Landpfennigmeisterei 124 Rt. 12 ß.StA Werl April 1644B 10, Bl. 42a(Abschrift): Contributio uff den Aprilem 1644ten Jährs. Stat Werl contribuirt uff deß hiesigen H(err)n Drosten Compagney 243 Rt. 48 ßItem ahn Servieß 25 1/2 Rt.Item ahn Kosten so der H(er)r Generalwachtmr. Freyherr von Schnetter sambt beyhabten Reutern und Dragonern verthan 21 Rt. 36 ß.Item Christian Fickermann wegen Kosten des Schoßes 7 Rt.Summa kays. Contrib. 298 Rt. 3 ß.It. für die Hess. guarnison wegen 3 zehentagiger lehnungen 180 Rt. Summarum Summa 428 Rt. 3 ß.uff 1 Schatzggl. Verordtnet.StA Werl (1646)B 10, Bl. 43-43vAuflistung der Rückstände der kaiserl. Kontribution des "Buekeß Erben" vom Januar 1643 - Dezember 1645 über 7 Rt. 29 ß. Dieser Betrag ist im Dezember 1645 mit Anweisung von 15 Scheffel Pachtkorn der Stadt Werl bezahlt worden.Schlußvermerk: "Die kayserliche Contribution de ao 1646 ist den buekischen Erben in betrachtung deßen durch dero Touräinische Kriegs Armada erlittenen Schadens uff Elben (=11) Scheffel pfachtkorns belaßen worden deren 9 bey der Wittiben Hans Wilhelm Koeßveldes und 2 bey Michel Goßman assignirt und angewiesen."StA Werl Hamm 19. November 1645B 10, Bl. 44Sekretär Ulricus Brewers an den Werler BM: Der Freiherr v. Helmonth habe jüngst mit dem Werler BM besprochen, daß Werl eine Zahlung in Hafer im Werte von 90 Rt. 13 St. liefern würde. Weiter möge der BM anordnen, daß ungefähr "200 Kopff Kappeß" eingekauft werden, "wovon Saurkrauth gemacht werdten konte", selbiges solle zu Dank bezahlt werden.StA Werl Lippstadt 6. März 1645B 10, Bl. 44aJoan Martini bestätigt der Stadt Werl wegen ihres jüngst erlittenen Brandschadens die Befreiung von der Pflicht der Ableistung von Wachdiensten in der Garnison Lippstadt und informiert darüber den Wachtmeister Kapitän Kahle.StA Werl 5. Juli 1644B 10, Bl. 45Landschreiber Johann Wordehof an Landpfennigmeister Johann Dücker: Anweisung, daß der Stadt und dem Amt Werl nach den jüngsten Abschied der Räte und Deputierten vom Herrn Landkomturm dem v. Landsberg und Rembert Dietrich v. Schorlemer und anderen an der Schatzung 200 Rt. nachgelassen sind.StA Werl Werl 25. November 1645B 10, Bl. 46Konzept eines Schreibens der Stadt Werl an Ulrich Brewers, Sekretär des Freiherrn v. Hellmondt: Die Bestellung der "Kumpeß Kopffe" (=Kappes für die Sauerkrautherstellung) kommt zeitlich zu spät, es ist nichts aufzutreiben. Der Preis des Hafers steigt fast täglich, daß z.Zt. für 1 Rt. kaum 3 Scheffel Werler Maß eingekauft werden kann, so daß die geforderte Menge Hafer kaum beschafft werden kann. So schlägt Werl vor, die Hälfte der Summe in Hafer und die andere Hälfte der Summe in barem Geld liefern zu dürfen.StA Werl Arnsberg 10. Juni 1645. Eg. in Werl 13.6.B 10, Bl. 47Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats Mai 1645 (Landschreiber Johann Wordehoff): Auf die Garnison Marsberg kontribuiert die Stadt Werl für den Hauptmann Schüngel 108 Rt. Die Stadt Werl zur Landpfennigmeisterei 159 Rt. 12 1/2 ß.StA Werl Hamm 9. Dezember 1645B 10, Bl. 48-48vFreiherr v. Helmont an den Werler BM: Erinnert an die Vereinbarung, innerhalb von 6 Wochen als Abschlag einer Forderung über 160 Rt. 13 St. für 90 Rt. 13 St. Hafer zu liefern. Ist nicht bereit, die Frist zu verlängern.Nachsatz des Sekretärs Ulrich Brewers: Fragt, ob nicht Kappes in Tonnen eingemacht zu bekommen wäre, er würde gut bezahlt.Rotes Lacksiegel des Freiherrn v. Helmoldt.StA Werl Arnsberg 3. September 1645B 10, Bl. 49Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats August 1645 (Landschreiber Johann Wordehoff): die Stadt Werl zur Garnison Hamm 150 Rt., die Stadt Werl zur Landpfennigmeisterei 124 Rt. 12 1/2 ß.StA Werl Arnsberg 24. August 1645B 10, Bl. 50Johann Dücker an den "Edell und Hochgelehrten Herrn Casparen Reinhardts der Rechten Licentiaten und Westphelischer Landtschafft Ritter Deputirten (Fehler: Reinhartz kann nur städt. Deputierter gewesen sein!) Meinen hochgeehrten H8errn) Werll": Pensionszahlungen an Junker Alhard v. Luerwaldt sin rückständig, die dieser nun stark anfordert, Bitte an die Stadt Werl, von der pflichtigen Juli-Kontribution 100 Rt. an v. Lürwald abzuführen.StA Werl Arnsberg 1. Juli 1645, Eg. in Werl 8.7.B 10, Bl. 51Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats Juni 1645 (Arnsberg Kanzlei, ohne Unterschrift): Stadt Werl zur Landpfennigmeisterei 159 Rt. 12 1/2 ß, Stadt Werl an Rittmeister Haugh 109 Rt.StA Werl 12. Juli 1645B 10, Bl. 51aAbrechnungsnotizen des Werler Stadtsekretärs betr. die kaiserl. Kontribution des Monats Juni 1645.StA Werl 15. Juni 1645B 10, Bl. 52"Zu Notiren daß in Ao 1645 am 15ten Junii auff befelch Churfrl. H. Landtdrosten in behueff der kayslr. Volcker nacher Schwerte die Stadt Werll 1500 Pfund brots (darzu 24 scheffel roggen auß der unmundiger pfacht vom Rhatzhauße ergriffen) und 5 Tonnen biers hergeben mußen, und ist besagtes Korn durch beygenente Beckere gebacken und wie dabey specificiret geliebert worden, welcher Vorschuß auch durch den Licentmeister Goßmann Dollen bezahlt worden:Wilhelm Frede gelivert 125 Pfund Brot von 2 scheffel roggensWilhelm von Behrning (ab hier gekürzt) 114 Pfund von 2 Scheffel RoggenScherrnwirt 131 Pfund von 2 Scheffel RoggenAlte Fred(e) 136 Pfund von 2 Scheffel RoggenChristoffer Meyer 124 Pfund von 2 Scheffel RoggenJohan Gronoffer 117 Pfund von 2 Scheffel RoggenBerthold Vallenthin 184 Pfund von 3 Scheffel RoggenJurgen Menß 187 Pfund von 3 Scheffel RoggenHenrich Monnickhoff 261 Pfund von 4 Scheffel RoggenOisthuiß 131 Pfund von 2 Scheffel Roggen.facit 1510 Pfund."StA Werl 30. Juli 1645B 10, Bl. 52aPhilip Cappius quittiert von Goßmann Dolle 3 Rt. für Verzehrungskosten nach Lippstadt aus den Licentgeldern erhalten zu haben.StA Werl Arnsberg 19. August 1645B 10, Bl. 53Johann Dücker an Caspar Reinhartz: die Landpfennigmeisterei benötigt dringend 84 Rt. noch offener Werler Kontribution.StA Werl Arnsberg 3. August 1645, Eg. in Werl 4.8.B 10, Bl. 54Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats Juli 1645 (Landdroste Friedrich v. Fürstenberg): Stadt Werl zur Landpfennigmeisterei 273 Rt. (mit Notizen, welche Abzüge wofür möglich sind).StA Werl Werl 5. Juli 1645B 10, Bl. 54aPhilip Cappius quittiert, daß Goßmann Dolle wegen einer Reise nach Köln 1 Rt. 36 ß aus den Licentgeldern bezahlt hat.StA Werl Arnsberg Januar 1645B 10, Bl. 55Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats Dezember 1644 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl an die Werler Garnison 210 Rt. und an die Landpfennigmeisterei 110 Rt.StA Werl Werl 29. Juli 1645B 10, Bl. 55aPhilip Cappius quittiert, daß die Kompanie zu Pferde des Rittmeisters Hauges 109 Rt. aus der für den Monat Juni 1645 bestimmten Kontribution erhalten hat.StA Werl Werl 12. Dezember 1645B 10, Bl. 56Stadt Werl an Ernst Papen, Kommandant zu Stadtberg (=Marsberg): Werl ist lt. Assignation verpflichtet für den Monat Oktober 234 Rt. nach Marsberg in die Garnison zu liefern. Wegen anderer vielfältiger Assignationen und erlittenem Brandschaden ist die Stadt z.Zt. nicht zahlungsfähig und bittet um Aussetzung möglicher Exekutionen.Konzept.StA Werl 1. Januar 1645B 10, Bl. 56aNotiz über die Höhe der Werler Kontribution am 1.1.1645 (= 285 Rt. 28 1/2 ß), nach aufgeführten Abzügen bleiben 127 Rt. 12 1/2 ß.StA Werl Arnsberg 4. November 1645, Eg. in Werl 6.11.B 10, Bl. 57"Landttrostlich befelch wegen Valor der Frantzosischen Kopstucken" (Landschreiber Johann Wordehoff): Die französischen Kopfstücke oder "quarts d¿ escu" sind im Wert gefallen und sollen ab sofort nicht höher als 10 leichte Schillinge gelten.StA Werl (1645?)B 10, Bl. 57aStadt Werl an den Rezeptor zu Stadtberge (=Marsberg): Bezugnehmend auf eine Unterredung zwischen dem angeschriebenen und dem Werler BM Caspar Reinhartz in Marsberg: Die Stadt Werl kann ihren Verpflichtungen noch nicht nachkommen, bitte um Aufschub der Zahlungspflicht.Konzept.StA Werl Arnsberg 24. November 1645, Eg. in Werl 28.11.B 10, Bl. 58Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats Oktober 1645 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl für die Garnison Marsberg 234 Rt.StA Werl (2. April 1644)B 10, Bl. 58a"bekenne yk krysstoffehr Mehyr das der Her(r) gennerall Sneter by myhr ys angekimen met druten pehrden b ymyhr föhregiert ant ist endekehr anhi unde hafer fehr Daller an neyhr twe Daller, krysstoffehr mehyr." (wohl Christoph Meyer).Kleiner Zettel in ungelenkter Schrift.StA Werl Arnsberg 5. Dezember 1645, Eg. in Werl 12.12.B 10, Bl. 59Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats November 1645 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl für die Garnison Dortmund 234 Rt. In einem P.S. der Hinweis, daß ein französisches Kopfstück oder quart d¿escu in der Landpfennigmeisterei nur mit 9 ß berechnet wird.StA Werl 30. Mai 1645B 10, Bl. 59aDer Rezeptor Johann Stuelen(?) quittiert der Stadt Werl eine Zahlung für eine Compagnie für den Monat März 1645 über 167 Rt. und 12 1/2 ß sowie an Servitien für den Hauptmann über 12 Rt.StA Werl Arnsberg 28. April 1645B 10, Bl. 60Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats März 1645 "NB. hiebey H. Landtdrosten befelch zu ersehen, wie die Contributiones zu revidieren und waß dabey in anschlag zu ziehen" (Landdrost Friedrich v. Fürstenberg).Stadt Werl für die Werler Garnison 167 Rt. 12 1/2 ß für des Hauptmanns Schüngels Kompanie für April die Stadt Werl zur Landpfennigmeisterei 142 Rt.StA Werl Marsberg 27. November 1645B 10, Bl. 61Der Sekretär G. d(e) Wendt eiligst an den Rezeptor zu Werl: Werl ist verpflichtet der Garnison Marsberg, dem Obristleutnant de Voß und Rittmeister Haug, für den Monat Oktober eine Kontribution von 274 Rt. 12 ß zu zahlen. Wendt sendet Boten nach Werl, der das Geld in Empfang nehmen soll.Rotes Lacksiegel des Wendt.StA Werl Werl 12. Mai 1645B 10, Bl. 62Stadt Werl an Hauptmann Schüngel: man hatte gehoffr, Licentiat Reinhartz würde bei seiner Kasseler Reise auch beim Hauptmann eine Unterredung haben, doch diese kam nicht zustande. Wegen Finanzierungsproblemen der durch Brand geschädigten Stadt wird nun um einen weiteren Zahlungsaufschub gebeten.Konzept.StA Werl 7. Mai 1645B 10, Bl. 62aNotizzettel bezogen auf die Reise des Caspar Reinhartz nach Kassel und den Plan, mit Hauptmann Schüngel zu reden.StA Werl Marsberg 2. Mai 1645, Eg. in Werl 8.5.B 10, Bl. 63Hauptmann Ernst Dietrich v. Böckenförde gen. Schüngel an Liz. Caspar Reinhartz, BM von Werl: Die Stadt Werl ist verpflichtet für den Monat März 127 Rt. an die Garnison Marsberg zu liefern. Schüngel hofft auf umgehende Bezahlung.StA Werl Echthausen 19. Mai 1645B 10, Bl. 64Henning Schüngel an Dr. Oger Brandis: bittet, Dr. Brandis möge für den Hauptmann Schüngel bei denen von Kentrop 60 Rt. erbitten.StA Werl Echthausen 25. Mai 1645B 10, Bl. 65Henning Schüngel an den Werler Sekretär Philip Cappius: bittet, Dr. Oger Brandis möge für den Hauptmann Schüngel bei denen von Kentrop 60 Rt. erbitten.StA Werl Marsberg 24. Mai 1645B 10, Bl. 66Hauptmann Ernst Dietrich v. Bökenvörde gen. Schüngel an Dr.jur. Oger Brandis, BM von Werl: hofft, daß inzwischen die auf ihn assignierten 127 Rt. zusammengetragen sind und sendet einen Furier zur Abholung des Geldes.StA Werl Werl 28. Mai 1645B 10, Bl. 67Johan Scheede, Fourierschütze der Compagnie des Hauptmanns Ernst Dietrich Schüngel bezeugt für seinen Herrn von der Stadt Werl betr. die Kontribution des Monats April 1645, 53 Rt. 12 1/2 ß erhalten zu haben.StA Werl Werl 4. Juli 1645B 10, Bl. 67Henricus Cahm quittiert der Stadt Werl die Zahlung von 12 Rt. aus der April-Kontribution für den Hauptmann Ernst Dietrich Schüngel erhalten zu haben.StA Werl Arnsberg 25. Februar 1645, Eg. in Werl 28.2.B 10, Bl. 67aAssignation der kaiserl. Kontribution des Monats Febr. 1645 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl für die Werler Garnison 185 Rt. 39 ß und für die Landpfennigmeisterei 60 Rt.StA Werl Arnsberg 27. Januar 1645, Eg. in Werl 3.2.B 10, Bl. 68Assignation der kaiserl. Kontribution des Monats Januar 1645 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl für die Werler Garnison 225 Rt. 38 1/2 ß und für die Landpfennigmeisterei 20 Rt.StA Werl Arnsberg 7. Februar 1645B 10, Bl. 69Johann Dücker an Sekretär Philip Cappius: Einzelheiten zur Kontributionsberechnung.StA Werl Werl 10. Februar 1645 - 20. März 1645B 10, Bl. 70-70vAufnahme des Inventars der Witwe des Philip Papen (Vier-Türme-Haus am Markt). Rückaufschrift: "H. Doctoren Plonies movirte (meuirte?) differentien wegen kays. u. hessischer Contribution" (alte Sign. 535 (19. Jhd.):"auff einer Kornbonnen gefunden20 Scheffel Roggen ) 6 Scheffel Gersten ) Westerhoff zum Madewich gewesenen bauwmr. zu-10 Scheffel Haber ) stendig2 BetteIn einem Sack und Kasten12 Scheffel Roggen dem Knecht Hermann an bezahlung seines nachstendigen lohnß gegeben. Noch auff einer Kornbonnen befunden so dennen von Frondenbergh wegen Mühlenpfacht zustendig.20 Scheffel Gersten28 Scheffel Roggen8 Scheffel Dorachtig pfachtkorn dahin nacher Frondenberg gehorigIn einem Kasten6 Scheffel Roggen der Junffer Elisabethen Brandiß zugehorigAuff der andern bonnen14 1/2 Scheffel pfachtgeste der Junffern Elisabethen Brandis gehorig.16 Scheffel gersten dem Knecht Hermann deßen lohnß halber an bezahlung geben.2 Scheffel roggen der Wittiben Phlip Papen zugehorig27 Scheffel Habern Bohlenkampff zu Meierke zugehorigfur der bonnen1 Verschloßen Kiste Diderichen von Lohn zu Uffeln zugehorigAuff der Rauchbonnen25 Scheffel Maltzes Diderich Westerholt zustendig10 Scheffel Wicken Bollenkampe zu Meirke zustendig15 Scheffel Hopfens (Rand: sein nur 8 Scheffel befunden den 20. Martii 1645 so empfangen und verkaufft Jeden scheffel für ... (Betrag fehlt)) ungefehr der Wittiben Philipsen Papen zugehörigUff einem kleinen Bonnen daß Thurmeken gnant befunden dem alten Knecht Jean zugehorig5 Scheffel Roggen5 Scheffel GerstenAuff der Megede kammer3 Scheffel Apffell der Wittiben Philipsen Papen zugehorigEin Unterbett sampt 1 Hauptkußen und 1 pollAuff der schlaffkammer in einem Kasten6 Scheffel Brantweitzen der Wittiben Philipsen PapenNoch 15 Scheffel Roggen den Munnichen zum Hamb zugehorig1 1/2 Scheffel Gersten denselben armen Munnichen zugehorigAuff dem kleinen schlaffkemmerchen1 Unterbett sampt 1 Haubtkußen und 1 Poll der Wittiben Philipsen Papen zustendigIm Keller unterm Salett der wittiben Philipsen Papen zugehorig1 holtzen trogIm Bierkeller1 groß und 3 kleine ledige bierväßer, der Wittiben Philipsen Papen zustendigIm Brauwhause3 Bodden, 1 Helt und 1 DogtrochIn der ScheuwrenVier kleine fercken, deren zwey der Wittiben Philipsen Papen zugehörigIm kleinen Hause in der Kammer, worin die Fraw geschlafen1 ledig klein der Witt zustendigIm StubenDrey verschloßene ledige kleine schreinikens, worin brieff vorhin enthalten gewesenEin große ledige Kiste der Wittiben Philipsen Papen zugehorigDiesem nach ist dem Rhatzdiener anbefohlen der Junffern Elisabethen Brandis sub poena 50 florenorum aureom (=Goldgulden) anzufehlen, von dem oben inventarisierten guet nichts biß zu Verordtnung eines Ers. Rhats ausfolgen zu laßenAm 2. Martii sein von obspecificirten Kornfrüchten in behueff nachstendigen Contribution in praesa Domini Notarii Jois Höffen ad hunc Actum specialiter assump(..) et Jois Steinfurtz Ministu Senatus (=Ratsdiener) - ahn Roggen 28 Scheffel und ahn Gersten 20 Scheffel gemeßen und demnegst ex speciali mandato Dominorum Consentu et Senatus dem Receptori Henrico Caßyn in soluto angegeben Jedeß scheffell fur einen halben Koningsthaler fac. 26 Rt. 36 ß Item am 20. Martii an Hoppen (=Hopfen) gemeßen und befunden 8 Scheffel Jedes scheffel verkaufft fur fac.:______" (Ende der Schrift)StA Werl Arnsberg 10. Oktober 1645, Eg. in Werl 18.10.B 10, Bl. 71Landdrost Friedrich v. Fürstenberg an BM und Rat zu Werl: Hillebrand Plönnies, BM der Stadt Münster habe sich wegen angeblicher ungleicher Kontributionsberechnung des Vermögens seiner Schwiegermutter, der Witwe Papen, beim Kurfürsten und dem Bischof von Osnabrück beschwert. Mahnung, die Witwe nicht über Gebühr, sondern gerecht zu belasten.StA Werl Echthausen 13. Mai 1645B 10, Bl. 72Ernst Dietrich v. Böckendorf gen. Schüngel bittet an den Zeiger dieses Zettels, Caspar von Frohlingh, gewesenen Diener des Schüngel, 7 Rt. zu zahlen. Darunter quittiert Rovendiß, dem Caspar 7 Rt. gegeben zu haben.StA Werl (2. April 1644)B 10, Bl. 73Verzehrrechnung des Jacob Pape, über bei ihm gewesenen Leutnant und 12 Pferde, Summe 3 Rt. 44 ß.StA Werl Bonn 4. August 1645B 10, Bl. 74Erzbischof Ferdinand von Köln an den westfälischen Landdrosten: Befehl, in den Streitpunkten um Einschätzung zur Kontribution zwischen dem BM Dr. Plönies zu Münster und der Stadt Werl zu vermitteln.StA Werl Münster 10. Januar 1645B 10, Bl. 74aDr. Hilbrand Plönies an seinen Schwager Caspar Reinhartz, Liz.jur., Deputierter und BM zu Werl: bittet um ein Treffen am 17.1. in das Haus des Richters zu Dülmen.StA Werl Werl 3. Februar 1645B 10, Bl. 75-76Stadt Werl an Herrn ... Bitte um Schonung der mit vertraglichen Kriegslasten und Kontributionen beschwerten Stadt.Konzept.StA Werl Münster 2. Januar 1645, Eg. in Werl 7.1.B 10, Bl. 77-78Dr. Hilbrand Plönies an seinen Schwager, den Werler BM und den Werler Rat: hat ein Schreiben vom 30.12. (1644) am 1.1. erhalten. Betr. Kontributionsleistungen soll demnächst am "Lipstromb" eine Verhandlung stattfinden, dazu soll der Sekretär Cappio die Gravamina (der Stadt Werl) in Eile aufstellenStA Werl Werl 30. Dezember 164(4)B 10, Bl. 79-80BM und Rat zu Werl an Dr.jur.Hilbrand Plönies, BM zu Münster: Darstellung der Plagen der Stadt Werl in den letzten Jahren, u.a. "vierfache feurßbrunsten", Werl ist "zu solcher Desolation, leider geraten, daß von 500 wonbaren heußeren, so diese Zeit uber niederfellig worden, im augenschein nichtz nur allein die ruden und wuestliggende platzen zu ersehen, unnd ist zugleich unter deßen erfolget, daß der ansehentlich Zahl der Bürgerschafft, welcher vorhin in 700 und mehrern Bürgeren bestanden, nurmehr kaum zu 100 abgewachsen, worunter der meiste theil lauter Wittwen und Weesen sein, unter welche weinige leute, weilen nichtz deweiniger monatliches uber siebendehalbhundert Reichsthaler wegen erhoheten kayserl.- und hessischen Contribution, und also auff jeden Schatzgoltgulden, deßen Corpus von 300 goltgulden itzo biß zu 94 deroselben ggl. abgenommen, uber sieben Reichthaler vertheilen und repartiren mußen, so ist auch folglich durch sothane ubermeßige und untragliche aufflagen causirt (?) worden, daß in kurtzer Zeit von denen ubrigen weinigen burgersleuten viele bereitz zu den benachbarten mit Weib und Kinderen entwichen, welchen die andere alßfern jegen zuversicht linderung dieser angereichten beschwerden nicht balt geschehen solte, besorglich folgen, und also ihr liebeß angebornes Vatterlandt bet....lich zu verlaßen genottrenget werden, wan nun aber wir in glauben wurdige erfahrung bracht, alß ob Ew. Edl. und herltt. bey denen zu dhasigen algemeinen friedens Tractat abgeordneten furstlichen hessischen Herrn Commissarien in einiger vermogender Kundtschafft stehen, und crafft deren durch ihre Intersession fur unsere nohtleidende Burgerschafft ein erkleckliches zu erleichterung dieser Stadt Contributionen verhoffentlich zu erhalten sein solte, auch konte. So haben darauff auch wir die gedancken und zugleich auch daß vest vertrauwen gefaßet, wan Ew. Edl. und herltt. alß unseren geehrten Patrone, unnd dieser Stat furnehmen mit Interessenten wir in gegenwertigen unserem Nothstande bitlich anlangen wurden, daß unserem und dem gemeinen anliggen dieser Stat auff ihro Intervention an dhienlichen Orteren deferirt und succurirt werden mogte, Darumb pitten Ew. Edl. und herltt. wir hiemit fur uns und in nahmen der gesambten hiesigen Communitet allerfleißigst, sie geruhen unß zu einer besonderen favor, der gemeinheit zu trost und der beschwerden erleichterung vorerzelleten elendigen Rückstandt dieses Orts nach ihrer leidentlichen Discretion großgunstiglichen zu erwegen, bey hochermelten Herren Commissarien erstvorfallender begebenheit interveniendo anzureigen, und eußersten Vermugens ihro recommendirt und angelegen sein laßen, damit unsere Stadt in ihren beschwerden der Kriegssteuern erleichtert werden möge, gleichwie nun zu Ew. Edl. und herltt. wir uns deßen also gantzlichen getrosten, also gegen dieselbe und dero angehorige eine solche Wohlthat der gebuhr mit wurcklicher Danckbarkeit hinwiederumb zu erkennen in keinen Vergeß stellen werden, deroselben gedeyliche resolution dienstlich erwartendt".Stark korrigiertes Konzept mit Textverlusten durch Tierfraß. Auf 3 Seiten je am Rand Konzept einer anderen Fassung dieses Schreibens, wohl von der Hand des BM Caspar Reinhartz.StA Werl (1645?)B 10, Bl. 81-82Rückaufschrift: "wegen des richters, wegen der Philips Papen, wegen Dirick von Lohn, wegen Doctor Plönieß der .....". Eiliges, flüchtiges, stark korrigiertes Konzept an einen Fürsten und Herrn: Belagerung und Einäscherung der Stadt Werl, Plünderung, Rückgang der Einwohnerschaft (...).StA Werl Münster 11. Juli 1645B 10, Bl. 83-83vDr. Hilbrandt Plönies an Johan Martini, fürstl. hessischer Kriegskommissar in der Festungsstadt Lippe (=Lippstadt): Bestätigt Schreiben des Martini vom 3. Juni / 24. Mai nebst Beilage der Werler Resolution: die Werler haben seiner Schwiegermutter Kornfrüchte und andere Früchte abgenommen, die für die kaiserl. und hessische Kontribution bestimmt waren, ebenso Früchte, die dem Kloster Fröndenberg bestimmt waren. Weiter haben die Werler ihnen eine Mühle außerhalb der Stadt, wo die Stadt nicht zu bestimmen habe, versperren lassen, die aber noch nicht "collectabel" sei. Von dieser Mühle haben sie sich wöchentlich von dem Multer assignieren lassen "alles in Confuso et more tumultario". Bittet nun den Martini sich dafür einzusetzen, daß dem Stift Fröndenberg das zuständige Pachtkorn ausgehändigt wird, die Mühle abgetreten wird (...).Abschrift des Werler Sekretärs Philip Cappius.StA Werl Lippstadt 13./23. April 1645, Eg. in Werl 2.5.B 10, Bl. 84Joan Martini an BM und Rat zu Werl: Fordert die Stadt auf, die Witwe Philips Papen klaglos zu stellen, andernfalls der Schaden der Stadt in Rechnung gestellt wird.StA Werl Werl 21. Mai 1645B 10, Bl. 84aStadt Werl an den Kommissar (Martini) zu Lippstadt: Versprechen, daß künftig die Werlischen Ländereien des BM Dr. Hilbrand Plönies zu Münster keineswegs zur hessischen Kontribution gezogen werden, sondern nur allein zur bloßen kaiserl. Schatzung gezogen werden sollen.Stark korrigiertes Konzept.StA Werl (Werl 21. Mai 1645?)B 10, Bl. 85Abschrift - Reinschrift des Schreibens von Nr.____ . Dr. Plönies hatte sich zur Erreichung seines Zieles an den "fürstl. hessischen Ambassadorn zu Münster" gewandt und dort seine Bitte um Befreiung der in und außerhalb Werls liegenden Güter von hessischer Kontribution durchbekommen. "Beilage Litt. B".StA Werl Lippstadt 24. Mai/3. Juni 1645B 10, Bl. 86Joan Martini an BM (Dr. Plönies): nach seiner Rückkehr aus Kassel habe er in der bewußten Sache nach Werl geschrieben. Er möchte wissen "waß Sie von dem Monath 8bri (=Oktober 1)644 angegriffen und auß meines hochgeehrten Herrn Hauß zu behueff der hessischen Contribution angewendet..."."Beilage Litt. B".Abschrift durch Georg Koch (Roch?).StA Werl Münster 1. Februar 1645B 10, Bl. 86aBegleitzettel, offenbar zu den Beilagen A und B, vin dem Schreiber Georg Koch (Roch?), dem Werler Boten mitgegeben.StA Werl Münster 11. April 1645B 10, Bl. 87"Copia" Hilbrant Plönies an den hessischen Abgesandten "zu den algemeinen friedens tractaten nacher Münster": Dank für den Einsatz betr. die Belastungen durch Kontribution seiner Schwiegermutter, der Witwe des Philip Papen zu Werl. Die Schwiegermutter war genötigt, trotz ihres hohen Alters und ihrer unvermögenheit (=wohl Gesundheit) Werl zu verlassen und in Münster bei Dr. Plönies Unterhalt zu suchen. Bitte, sich bei dem Rezeptor in Lippstadt um einen Nachlaß der monatlichen Abgaben aus dem Papenschen/Plöniesschen Besitz in Werl zu verwenden.StA Werl (wohl März 1645), Eg. in Werl 18.11.B 10, Bl. 88Fürstl. Gnaden zu Osnabrück an den Kurfürsten zu Köln: Verwendung für den "eltern" BM zu Münster, Dr.jur. Hilbrand Plönies, der von der Stadt Werl durch "ungeleichen reportition der westvalischen Contribution" belastet wird.Abschrift.StA Werl Münster 15. Juli 1645B 10, Bl. 88vFürstl. Gnaden zu Osnabrück an den Kurfürsten zu Köln: Erinnerung an das Schreiben vom März, denn in Sachen Plönies/Papen Werl ist bisher nichts geschehen.Abschrift.StA Werl Münster 20. März 1645, Eg. in Werl 18.11.B 10, Bl. 89-90vHilbrand Plönnies an Fürstl. Gnaden zu Osnabrück: umfänglicher Bericht über den Zustand der Stadt Werl (vgl. Nr._____) und die Belastungen seiner Schwiegermutter, der Witwe des Philip Papen zu Werl, der man allen Besitz abgenommen habe, so daß sie das liebe Brot kaum mehr übrig hat und die deshalb zu ihm nach Münster gezogen ist. Alle Bemühungen um Linderung der Lasten beim Kölner Kurfürsten und dem Landdrosten v. Fürstenberg blieben bisher ohne Erfolg. Die Hellwegstädte seien stark ruiniert worden, während das Sauerland verschont blieb, "dan wan der Anschlag unnd tote funfftausent gewesen, ist auff das Saurlandt nur zwolffhundert, daß ubrige aber uff die ruinirte Hellwegische Stette repartirt worden, auß welcher disparpartion dan erfolgt daß das arme, nunmehr fast desolirte Stattlein Werl unnd Ambt schier si viel alß gentz Sauerlantt, ich aber oder die Wittib Philipsen Papen meine wolgl. Schwiegermutter, so viell alß die furnembste Saurlendische Statt Arnßpergh tragen mussen, welches man gleichwol nit sweißlich sondern nur der sachen erforderander notturfft nach anzehn thuet..."Abschrift.StA Werl Lippstadt, 18. Juli 1645, Eg. in Werl 8.8.B 10, Bl. 91Otto von der Malsburg an den Werler BM: Bezieht sich auf eine Bitte des BM Hillebrandt Plönies zu Münster an seine (des v. der Malsburg) Fürstin und Frau (zu Hessen) und deren Antwort, die die Werler inzwischen über den Kommissar Martini (zu Lippstadt) wohl erhalten haben betr. die Belastungen der Witwe des Philip Papen zu Werl durch Kontribution.Interveniert zugunsten des Plönies.StA Werl 8. August 1645B 10, Bl. 92BM und Rat der Stadt Werl an den Generalkommissar v. der Malsburg: Die Klagen des Dr. Hilbrandt Plönies sind "fast unfueglich", mit befremden ist zu lesen, wie Werl ihm "mit ... ungebuhr angezepfft haben solte". Die Schwiegermutter des Plönies ist Ende des negst verwichenen Jahres (=Ende 1644) nach Münster gezogen. Nach den erfolgreichen Bemühungen des Dr. Plönies sind seine Werler Besitzungen bzw. die seiner Schwiegermutter aus der Kontributionspflicht an Hessen entlassen worden. Die Zahlungen für die kaiserl. Kontribution sind ganz gering bemessen.Stark durchkorrigiertes Konzept.StA Werl Werl 16. Dezember 1645B 10, Bl. 97Schreiben des BM und Rat zu Werl an Ulrich Brewer, Sekretär des Freiherrn v. Helmondt: Betr. Lieferungen von Hafer, der schwerlich zu bekommen ist, zur Zeit sind die Wege gefroren und kaum zu benutzen. "So viel die begehrte kuchenprovision an Kumpest belangen thut, werden wir, so fern je zu bekommen, daran unsern guten ernst und fleiß erspuren laßen".Konzept.StA Werl Marsberg 29. April 1645B 10, Bl. 98Henricus Rothauß(?), kaiserlicher Rezeptor an BM und Rat zu Werl: Anweisung, dem Boten die 127 Rt. 12 1/2 ß Assignation des Monats April für die Garnison Marsberg mitzugeben.Darunter Vermerk, daß der Bote durch K(ämmrer) Schotten 1 Rt. Lohn erhalten habe, 1.5.1645.StA Werl Werl 7. August 1645B 10, Bl. 98aDer Werler Sekretär Philip Cappius quittiert im Auftrag des BM Oger Brandis, daß Goßmann Dolle aus den "beyhabenden Licenten" der Stadt Werl 6 Rt. ausgezahlt hat.StA Werl Werl 9. Dezember 1645B 10, Bl. 99-99vBM und Rat zu Werl: Die Witwe des Philip Papen hat durch den Werler Bürger Wilhelm Friling den Rat zu Werl bitten lassen in eine Vereinbarung wegen Abzahlung ihrer Kontributionsverpflichtungen einzuwilligen. Es wird sodann beschlossen, daß die Witwe Papen monatlich 6 Rt. abzahlt.Stark korrigiertes Konzept.StA Werl Hamm 6. April 1646B 10, Bl. 102Kaiserl. Kriegsrat und im Westfälischen Kreise bestellter General und Feldmarschall Peter G(raf) z(u) Holtzappell: Ordre an den Hauptmann Friedrich Gotzen (Götzen) zu Dorsten, sich mit einer Compagnie über Dortmund nach Werl zu begeben und dort weitere Ordre zu erwarten. Der Kommandant von Werl, Droste Schorlemmer solle ihm mit seiner Compaganie einlogieren. Der Hauptmann selbst solle von Dortmund nach Hamm kommen, um weitere Befehle annehmen zu können.Abschrift des Werler Stadtschreibers.StA Werl 1643 - 1646B 10, Bl. 103Abrechnung des Anschlages der Stadt Werlmzu Magazin in Lippstadt: Anschlag, Zahlungen, Reste.StA Werl 1637 - 1646B 10, Bl. 104-108"Specificatio deren Kriegs Schatzungen unnd Contributionen, wie auch Magazinkorns, unnd Executions Kosten und Schaden, so die Statt Werll auff anweysung dero fürstlichen Hessischen Kriegs Generalität und dero H(errn) Commissarien an die Lipstädische Guarnison in nachbenenten Jahren und Zeiten Notzwengklich zahlen, lieberen und Abtragen mußen p."Auszüge vgl. unter Nummern:_____ - ______.StA Werl 29. August 1637B 10, Bl. 104"Anno 1637 den 29. Augusti hat eine Partey auß besagter (Lippstädtischer) Guarnisoun den H(err)n Licentiaten Caspar Reinhartz, H. Johan Schirrenbecken, Philipsen Veltin und Hanß von Herlinghaußen von der Stat Werll weggenommen, gefenglich nacher Lipstat gefuhret und solang angehalten biß durch dieselbe wegen der Stat Werll praetendirter zum Underhalt zweyer Rittmrn. alß benentlich Böhmers, und Aldenbruchs Compagneyen bahr erlecht - 170 Rt."Auszug von Nr.______.StA Werl 1638B 10, Bl. 104"Ao. 1638 alß bey wehrendem Armistitio Kemner Caspar Benedicte neben Hermanno und Wilhelmo Cappio gebrudern zur Lipstat im Stockhause 6 Wochen schwerlich angehalten sein an zehrung und Kriegskosten uffgangen - 32 Rt."Auszug von Nr.______.StA Werl 24. Juli 1638B 10, Bl. 104"(1638) den 24. Julii alß bey taurendem Stillestand die Stat Werl plotzlich executiret, uber 200 Stuck Rintviehes neben etzlichen Bürgern und Pferden auß hiesiger Veltmarck weg und nach der Lipstat gefuhret, und ehenicht erlaßen werden wollen, biß die Stat Werll zwängklich sich erclern mußen, die verfloßene Contribution, so vom 30. Julii 637 an zu rechnen biß ad 1. Augusti dieses 638 jahrs uff 600 Rt. veraccordiret, an den empfänger Cort Langebernt bezahlt, dato ut supra - 480 Rt."Auszug von Nr.______.StA Werl 30. November 1638B 10, Bl. 104v"Vom 30. 9bris 1638 biß 10. 9bris (1)639 ahn die H(errn) Rittmre. Clemens Rütgers und Grafen von Nassauw, jeden alle lehnung 15 Thlr. zahlt wie folgt (...) An den Commissario Leonhartz Beckmann 75 Rt."Auszug von Nr.______.StA Werl 6. Dezember 1639B 10, Bl. 105-105v"Vom 6. Xbris 639 bis 14. Martii styli Vet. 640 t Jahres ahn H. Obr. Leut. Diepholtz Jede lehnung mit 95 Rt. an Rittmrn. Piech mit 20 Rt. und ahn Hauptman Vorig mit 24 Rt. assigniert, und daruff bezahlt wie folget (...)It(em) alß Burgermr. Gerhart Brandiß neben mir Secretario (=Philip Cappius) gefenglich nach Öelpe gefuhret und vom 30. Martii biß 16. Aprilis (1)640 dhaselbsten angehalten ahn gln. Obr. Leut. wegen praetendirter executions Kosten zahlen mußen 80 Rt.dhomahlß an bottenlohn uffgangen 16 Rt.Noch wie Conrad Binholt und Gort Kamptman dero Zeit zu Rüden durch die besagte Diepholdische Compagney 3 Wochen in arrest gehalten Ahn Zehrung und Kriegskosten uffgangen 45 Rt.Noch als domahlß Kemner Peter Hengst durch diese Compagney 8 Tage zu Rüden in arrest gehalten an Zehrung und andern Kriegskosten 10 Rt."Weiter wurden "eben umb diese Zeit" 2 Bäckerknechte und 1 Esel nach Belecke entführt und arrestiert, der Esel in 10 Wochen 4 Rt. 40 ß 6 d, die Knechte in 7 Wochen 12 Rt. 27 ß.Noch durch selbige Compagnie wurden Hermann Brandis¿ Pferde nach Marsberg entführt für 8 Tage, Zehrung, Kriegskosten, Botenlohn 16 Rt.Verzehrkosten von Offizieren und gemeinen Reitern und Soldaten des Obr. Dalwichß, Obr. leut. Diepholtz, Rittmstr. Clemens (Rüttgers?), Rittmstr. Piechß und Hauptmann Rorigs Kompanien bei Christian Armedes, Johann Schultzen, Jacob Papen, Diedrich Westerholt, Diederich Willekotten über 60 Rt.Auszug von Nr.______.StA Werl 7. Mai 1640B 10, Bl. 105v"den 7. May (1640) an Rittmrn. Roßkampff wegen altem Restantz 25 Rt."Auszug von Nr.______.StA Werl 22. Juni 1640B 10, Bl. 106"Zugleich am 22. Junii dießes Jahres (1640) ist Stat Werl executiret, und Hn. Licentiaten Casparn Reinhartz, Diderich Wegman und Hans von Solmiß jedem 1 Pferd ausgespannen und nacher Lipstat gefuhrt und in 12 Tagen, solang dieselbe alda angehalten vertan 22 Rt."Auszug von Nr.______.StA Werl 23. Juli 1640B 10, Bl. 106Am 23.7. exekutierte eine Partei der Roßkampffs Kompanie und nahm Kämmerer Caspar Benedicten 3 Pferde weg, so gekostet 79 Rt.Hans Wilhelm 1 Pferd, so gekostet 36 Rt.BM Caspar Papen 2 Pferde, so gekostet 31 Rt.Auszug von Nr.______.StA Werl 28. Juli 1640B 10, Bl. 106Weggeführte Pferde:Gerhard Eickel, 3 Pferde - 80 Rt.Johann Ruermann, 1 Pferd - 27 Rt.Jacob Lammertz, 1 Pferd - 14 Rt.Johann Oesthauß, 2 Pferde - 60 Rt.Auszug von Nr.______.StA Werl 2. August 1640B 10, Bl. 106"Hirzu folglich wie die Hessische einen Anschlag am 2. Augusti (1640) bey nachtlicher Zeit auff die Stat Werl gehabt und selbiger - Gott sey lob und Danck - nicht angegangen, außerhalb dießer Stat aber die gebrueder Wilhelmum und Henricum Cappium angetroffen und nacher Lipstat gefuhrt, und 14 wochen dhaselbsten im Stockhauße beschwerlich angehalten, denselben an Zehrung und Kriegskosten uffgangen 62 Rt."Auszug von Nr.______.StA Werl Mai 1640B 10, Bl. 106Dem Kämmerer Wilhelm von Berning wird 1 Pferd genommen - 36 Rt.Auszug von Nr.______.StA Werl 16. Juli 1641B 10, Bl. 106vDem Liz. Caspar Reinhartz werden 4 Pferde genommen - 172 Rt.Auszug von Nr.______.StA Werl 27. Juli 1641B 10, Bl. 106v"Durch eine starke Partey zu Roß und Fuß werden 78 Kühe executiert und nach Lippstadt geführt, so an Graß, Geld und Kriegskosten 25 1/2 Rt."Auszug von Nr.______.StA Werl Juli 1641B 10, Bl. 106vDie Lippstädter Garnison fordert von Werl für Rittmeister Clemens und Roßkampff bis zum 17.7.1641 an aufgelaufenen Contributionen 2894 Rt. (Folgen Abzahlungsquoten), darunter: "mit deß Junckern Leurwaltz 4 cedierten Verschreibungen 1309 Rt."an Cort Langebernt div. Einzelbeträge,am 28.4.1642 an Rittmeister Ewaltz 100 Rt.am 9.6.1642 an Major Hillerman 29 Rt. 24 Groschenam 13.6.1642 an Kapitänleutnant Mötz 30 Rt.am 1.5.1643 durch Hermann Brandis an den Rezeptor Bernhard Rödder 38 Rt.am 15.8.1643 an (Rödder) wegen Herrn Rittmeister Gießen bezahlt 100 Rt.21.2.1644 an (Rödder) wegen Rittmeister Roßkampff 50 Rt.Auszug von Nr.______.StA Werl August 1642B 10, Bl. 107vUnter Zahlungen nach Lippstadt, u.a.: (nach August 1642) an Baltzer Werner 45 Rt.am 23.9.1642 an Nathanael Schiebell 45 Rt. und am 25.9. 15 Rt.Auszug von Nr.______.StA Werl 22. April 1644B 10, Bl. 107vNach 22.4.1644 in behueff der fürstl. Hess. Völker zu Geseke und Salzkotten 2 Malter Roggen (ohne Betrag).Auszug von Nr.______.StA Werl 1. August 1644B 10, Bl. 107vAn Kapitän Beneditten 28 Rt.Auszug von Nr.______.StA Werl 24. August 1644B 10, Bl. 107vAn Kapitän Francken 126 Rt.Auszug von Nr.______.StA Werl 30. Januar 1645B 10, Bl. 108U.a. an Rittmeister v. Höffen 133 Rt. und viele weitere Summen an ihn!Auszug von Nr.______.StA Werl 12./22. Januar 1646B 10, Bl. 108"Summarum aller Liquidation biß daher ist 17338 Rt. 30 Gr(oschen) dieße 17338 Rt. 30 Gr. von dem obgesetzten Debet der 17352 Rt. 30 Stuber abgezogen pleibt die Statt schuldig 14 Rt."Auszug von Nr.______.StA Werl Werl 12. April 1646B 10, Bl. 108aStadt Werl an Generalfeldmarschall Grafen von Holtzapffel: Die Verpflegung der vorgestern in Werl eingetroffenen Kompanie des Hauptmanns Friedrich Götzen fällt der Stadt Werl sehr schwer.Konzept.StA Werl 12./22. Januar 1646B 10, Bl. 109-113Lippstädter Fassung der Abrechnung von Nr.___, unterschrieben von Paul Ludwig (?) und Joan Martini.9 Seiten.StA Werl 1. November 1646B 10, Bl. 114-115Abrechnung des Kontributionskontingents der Stadt Werl, beginnend mit dem 1.11.1646: auf jeden Schatzgoldgulden werden 3 Kopfstücke berechnet.Summe der Schuldigkeit: 600 Rt.Aus den Abzügen:wegen H. Licentiaten Icking, Rheinhardts und Richters daselbst (=Werl) - 20 Rt.Vor erlittenen Schaden bei der Tourainischen Marche (=Marsch) - 20 Rt.Herrn Obristen Hillen assigniert - 80 Rt.für Dezember:für H. Lizentiaten Icking, Rheinhartz und Richter daselbst - 20 Rt.Remissio wegen der Tourainischen - 20 Rt.Hauptmann Wiltzheim assigniert 130 Rt.für Januar (1647):wegen der Herren Liz. Ickings, Rheinhartz und Richter daselbst - 20 Rt.pro Remissione - 20 Rt.und weil des H. Obristen Leutenants Pape Compagnie nach Attendorn verlegt, sein uff S. Gestr(engen) deß Herrn Drosten gleich andern Compag. die Servitien nach der Servis Ordinantz und Herrn Eketen(?) guetzuthuen befohlen ohngefehr ad 23 1/2 Rt.Summarum dieser Abzugh und assignations-Posten 513 1/2 Rt.Abgezogen von der Schuldigkeit der 600 Rt. pleibtt die Statt in Resto 86 1/2 Rt.3 Seiten.StA Werl Arnsberg 20. Juni 1646, Eg. in Werl 24.6.B 10, Bl. 116Kurköln. Canzlei (Landschreiber Johann Wordehoff): Befelch der Herren Räte wegen Verfolgung der streuffender Partheyen sonderlich am Haarstrang und Hellwege, ohne Paß, angreiffung und lieferung nacher Arnsperg oder sonsten behorende Örtere.StA Werl Arnsberg 19. Juni 1646, Eg. in Werl 24.6.B 10, Bl. 117Kurköln. Canzlei (Landschreiber Johann Wordehoff): Befelch Churfrlr. Herrn Rhäte wegen Einbringung deßen von den kays. und Schwedischen Kriegsvolckeren verubten Schadens neben specification waß ein jeder an kays. und hessischer Contribution gibt.StA Werl Arnsberg 22. Juni 1646, Eg. in Werl 24.7.B 10, Bl. 118Kurköln. Canzlei (Landschreiber Johann Wordehoff): Churfurstlicher H. Rhäten befelch wegen abkehrung streiffender Partheyen: Der Befehl vom 20.6. wird zu schwach befolgt, es mangelt an erfolgreicher Gegenwehr. Die Gegenwehr muß durch Korrespondenz untereinander verbessert werden.StA Werl Kassel 8. Juni 1646B 10, Bl. 119-119vAmelia Elisabeth Landgräfin zu Hessen geb. Gräfin zu Hanau-Müntzenberg (...), Witwe, Vormünderin und Regentin des Fürstentums Hessen: Verordnung gegen streunende Soldaten und Truppenteile, die Personen sind aufzugreifen, den Garnisonen zu überstellen und darüber nach Kassel zu berichten.Abschrift durch den Werler Stadtsekretär.StA Werl Arnsberg 3. Dezember 1646, Eg. in Werl 5.12.B 10, Bl. 120Assignation der kaiserl. Kontribution für den Monat November 1646 (Alexander Abanthen): Stadt Werl 180 Rt. zur Landpfennigmeisterei.StA Werl Arnsberg 28. Juni 1646, Eg. in Werl 2.7.B 10, Bl. 121Assignation der kaiserl. Kontribution auf die Garnison Werl für den Monat Juni 1646 "NB hirein ist der 4. theil remittirt worden" (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl 148 Rt. 11 ß für die Garnison Werl für Obr.leut. Papen, Stadt Werl 52 Rt. 9 ß für die Landpfennigmeisterei, davon abgezogen 40 Rt. Servicegelder pleiben 12 Rt. so dem Obr.lieut. Papen angewiesen.StA Werl Arnsberg 6. August 1646, Eg. in Werl 12.8.B 10, Bl. 122Assignation der kaiserl. Kontribution für den Monat Juli 1646 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl 160 Rt. 20 ß für die Garnison Attendorn, Stadt Werl 40 Rt. für die Landpfennigmeisterei, welche 40 Rt. mit denen auff deß H. Obr. Lieutenant Ernst Wesselern von Papen alhie einlogierte Compagnie gehorigen und von der Landschafft plaecitirten Servicegelderen compensirt werden.StA Werl Arnsberg 9. Juni 1646, Eg. in Werl 12.6.B 10, Bl. 123Assignation der kaiserl. Kontribution für die Garnison Werl für den Monat Mai 1646 (Landschreiber Johann Wordehoff): Amt Werl für die Garnison Werl 410 Rt. 43 ß, Stadt Werl für die Garnison Werl 123 Rt. 16 ß, Stadt Werl zur Landpfennigmeisterei 37 Rt. 4 ß "NB in dießem Monat ist der Vierter Theyl der Contribution remittiert, deßwegen ahn den 77 Rt. 4 ß, so an die Landtpfennigmeisterey verwiesen, laut deß Hrn. Pfennigmeisters Johan Dückers aigener bekentnuß 40 Rt. servießgeltz auff Hrn. Hauptman Schorlemmers Compagney einbehalten worden, pleiben also zu liefern an die Pfennigmeisterei 37 Rt. 4 ß".StA Werl Arnsberg 3. August 1646, Eg. in Werl 12.8.B 10, Bl. 124Kurkölnische Kanzlei: "Churfurstlicher Herrn Praesident und Rhäten befelch sub poena 10 goltgl. daß die vor diesem Publicirte gemeine Landtsordnung steiff und fast gehalten werden möge".StA Werl Arnsberg 15. Oktober 1646B 10, Bl. 125Assignation der kaiserl. Kontribution für den Monat September 1646 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl für die Garnison Werl 120 Rt. 20 ß, Amt Werl für die Garnison Werl 210 Rt. 43 ß.StA Werl Arnsberg 6. Oktober 1646B 10, Bl. 126Assignation der kaiserl. Kontribution für den Monat September 1646 (Alexander Abanthen).StA Werl Arnsberg 15. September 1646, Eg. in Werl 18.9.B 10, Bl. 127Assignation der kaiserl. Kontribution für den Monat August 1646 (Landschreiber Johann Wordehoff): Stadt Werl 120 Rt. 20 ß für die Garnison Attendorn, Stadt Werl 80 Rt. für die Landpfennigmeisterei.StA Werl (Ortsname abgerissen, wohl Hamm) 2. Januar 1646B 10, Bl. 128Secretär Ulricus Brewers an (wohl BM und Rat zu Werl, Außenadresse verschmutzt): bestätigt Werler Schreiben vom 16.12. (1645) erhalten zu haben, worin versprochen wurde, mit den Haferlieferungen zu begionnen, Brewer glaubt kaum noch an Einlösung des Versprechens und drängt auf umgehende Lieferung.StA Werl Hamm 13. Januar 1646B 10, Bl. 129-129vSecretär des Freiherrn v. Helmont, Ulricus Brewers an BM und Rat zu Werl: trotz des "guten fahrenden Wetters" ist noch keine Haferlieferung erfolgt, wenn diese nicht innerhalb der nächsten 8 Tage erfolgt, muß Werl mit militärischer Execution rechnen. (Trotzdem): "neben anerwünschung eineß glückseligen newen Jahrs Gottes schutz verpleibender der Herren dienstwilliger Diener".StA Werl Werl 13. Januar 1646B 10, Bl. 130BM und Rat zu Werl an Sekretär Ulrich Breuwer: Hafer ist in Werl und Umgebung nicht zu bekommen, man habe sich jetzt deswegen an Sauerländische Orte gewandt, wie Meschede und Holthausen. Durch das Schneewetter seien aber Fuhren aus dem Sauerland derzeit nicht möglich, so bittet Werl noch um einige Zeit Geduld. Sollte keine Geduld mehr möglich sein, solle doch die Werler Schuldigkeit in einer Geldzahlung akzeptiert werden.Konzept.StA Werl Werl 2. Februar 1646B 10, Bl. 131BM und Rat zu Werl an den Sekretär des Freiherrn v. Helmondt, Ulrich Breuwer: Einiger Hafer (zwei Fuder) liegt zugemessen bereit, weiterer ist Werl aus der Freiheit Meschede und dem Dorf Hollinghausen versprochen, kann aber wegen tiefe des Schnees z.Zt. nicht geliefert werden.Konzept.StA Werl (Dezember 1645?)B 10, Bl. 131aAbsender wohl Sekretär Ulrich Brewer: da (aus Werl) kein "Kappeß" zu bekommen ist folgt die Frage, ob "eine thon eingemacht Saurkrauth" zu erlangen wäre, es würde gerne "vor die gebuhr bezahlt".Kleiner Zettel.StA Werl Hamm 1. März 1646B 10, Bl. 132Sekretär Ulrich Brewers an BM und Rat zu Werl: hat Werler Schreiben vom 27.2. am 1.3. erhalten, worin die restlose Haferlieferung angekündigt war und erwartet nun die Lieferung.StA Werl Hamm 5. Januar 1646B 10, Bl. 132aSekretär Ulrich Brewers quittiert der Stadt Werl in Abschlag ihrer September-Kontribution 63 Scheffel Hafer geliefert zu haben.StA Werl Hamm 25. November 1646B 10, Bl. 133Sekretär Ulrich Brewers an BM und Rat zu Werl: die Stadt Werl schuldet seit September (1645) dem Freiherrn v. Helmonth noch 8 Scheffel Hafer, die umgehend erwartet werden. Androhung militärischer Exekution.StA Werl Werl 28. August 1646B 10, Bl. 133aStadtsekretär (Philip Cappius) notiert, daß Lic. Caspar Reinhartz der Stadt Werl wegen ihrer Haferschulden beim Freiherrn v. Hellmondt 30 Scheffel Hafer vorgeschossen hat. Die Gegenwert-Summe solle Reinhartz demnächst von seinen Kontributionspflichten abziehen dürfen. Darunter ist vermerkt: weitere 72 Scheffel Hafer habe die Stadt bei Isaac Juden aufgenommen, den Scheffel für 3 Blamüser gerechnet. Kosten bei der Abholung: "dem Quartiermeister so die Parthey gefuhret 2 Rt., den Reutern 3 Rt."StA Werl Hamm 3. Februar 1646B 10, Bl. 133bSekretär Ulrich Brewers quittiert der Stadt Werl als Abschlag 74 Scheffel Hafer für die September (1645) Kontribution für den Freiherrn v. Helmonth geliefert zu haben.StA Werl Werl 27. Februar 1646B 10, Bl. 134Stadt Werl an den Sekretär (Ulrich Brewers) des Freiherrn v. Helmont: Bestätigung, dem Freiherrn noch für 84 Rt. Haferlieferung schuldig zu sein. Einige Fuder stehen bereit, doch wegen Wegeverhältnissen ist eine Lieferung noch nicht erfolgt. Bitte an den Freiherrn, angedrohte Einbehaltung von Pfändern (Wagen, Pferde) nicht vollziehen zu wollen. Der Hafer ist z.T. unter großen Kosten aus dem Sauerland zu beschaffen gewesen.Konzept.StA Werl Hamm 3. März 1646B 10, Bl. 135Sekretär Ulrich Brewers quittiert der Stadt Werl auf die September (1645) - Kontribution die Lieferung von 105 Scheffel Hafer.StA Werl 16. Februar 1646B 10, Bl. 135aDer Fourier(?) Didrich Luloff quittiert der Stadt Werl den Empfang von 221 Rt. 12 1/2 ß für den Monat September (1645) für die Kompanie des Hauptmanns Stutzigers (Stutzingers?).StA Werl 1646B 10, Bl. 136"Liquidation der kaiserl. Contribution mit H. Pfennigmeistern It(em) die kaiserl. Contribution und dero quietantien de ao. 1646".Statt Werll (...) dero Contribution in nachbenenten Monaten ahngewi(esen) wordenAo. 1646 in Januario an die Guarnison Arnspergh mit 227 Rt. 12 1/2 ßFebr. an die Hämmische Garnsion 234 Rt. 12 1/2 ß.März an Selbige (?, Loch im Papier) Garnison 227 Rt.April an die Arnsbergische Garnison 227 Rt. 12 1/2 Rt.Mai an die Garnison Werl 123 Rt. 43 ß (NB der 4. Teil remittirt)Item an die Landpfennigmeisterei 77 Rt. 4 ß, davon (..., Loch) wegen Hrn. Drosten Compag. Servieß 40 Rt. pleiben 37 Rt.Juni an die Garnison Werl 148 Rt. 11 ßJulio, August It(em) zur pfennigmeisterei 52 Rt. 9 ßSept. davon abgezogen 40 Rt. ServießOkt. geltz fur Hauptman Schorlemmer pleiben 12 Rt. so dem Hrn. Obr.lieut. Papen assigniertIt(em) im Juli an die Garnison Attendorn 160 Rt. 20 ßIt(em) zur Pfennigmeisterei mit 40 Rt. so mit deß Hrn. Obr.lieut. Papen Compagney servitien compensirt werdenIt(em) in 7bris zur Pfennigmeisterei 120 Rt. 20 ßIt(em) in 8bris zur Pfennigmeisterei 120 Rt. 20 ß.StA Werl 20. Juni 1646B 10, Bl. 136aWachtmeister Walter Jantzen quittiert der Stadt Werl für den Monat April 50 Rt. für des Oberst(..) Voß Kompanie erhalten zu haben.StA Werl Arnsberg 28. Juni 1646B 10, Bl. 137Johann Dücker assigniert dem Obristlieutenant Pape die Kontribution des Monats Mai der Stadt Werl zu 37 Rt., "welche zur Landtpfennigmeisterey verordnet gewesen".

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