Dienststrafverfahren gegen Lehr - Bd. 2
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4-27-3 Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit, 4-27-3-35.0000
4-27-3 Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit
Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit
1934-1935
Enthält u. a.: Sparkassendirektor i. R. Fritz Vogt betr. die Effektengeschäfte bei der Städt. Sparkasse (20.11.1934); Nachtrag zum Gutachten Alfred Papes zum Konto bei Engels & Co. (26.11.1934) sowie Erwiderung Robert Lehrs (o. D.); Ladung von Robert Pferdmenges als Sachverständigen zu den Mitnahmegeschäften bei Engels & Co. (11.12.1934); Durchschrift des Schriftwechsels mit den Anwälten Oberloskamp und Freisler (1934-1935); Durchschriften der Zeugen- und Sachverständigenaussagen u. a. von Karl Wuppermann, Direktor der Filiale der Deutschen Bank Düsseldorf, Karl Jarres, Adalbert Oehler, Fritz Vogt, Robert Pferdmenges (1934); Gutachten des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes betr. die Effektenspekulationsgeschäfte bei der Städt. Sparkasse (17.12.1934) sowie Erwiderung Lehrs (21.12.1934); Abschrift: Der Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Wagenführ, betr. die städt. Elektrizitätspolitik und Beteiligung an RWE (19.12.1934) sowie Erwiderung Lehrs (31.12. 1934); Schreiben von Staatssekretär a. D. Hoffmann, Berlin, mit Abschrift seiner Erklärung in der Disziplinarsache (23.12.1934); Gutachten des Sachverständigen Ernst Unbehend zu den Effektengeschäften bei der Städt. Sparkasse (05.01.1035) sowie Durchschrift der Stellungnahme Lehrs (19.01.1935); Robert Lehr: Zuammenfassung seiner Gesamtverteidigung am Ende der Voruntersuchung [Schlußvernehmung am 21.01.1935] sowie Aufzeichnungen betr. den politischen Charakter des Prozesses (o. D.); Schreiben des Regierungspräsidenten Schmid an Rechtsanwalt Freisler betr. Vorlage der Akten der Voruntersuchung beim Reichsinnnenministerium (22.02.1935); Aufzeichnungen betr. Verhandlungen von Fritz Thyssen und Karl Jarres mit dem Reichsinnenministerium, Staatssekretär Grauert, wegen Einstellung des Verfahrens (o. D., [April 1935]); Beschluß über die Einstellung des Dienststrafverfahrens (14.05.1935); Rechtsverwahrung an Reichsminister Frick betr. den Einstellungsbeschluß (15.06.1935).
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Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Düsseldorf (Archivtektonik)
- *4 Nachlässe, Deposita, Fremdarchive (Tektonik)
- Lehr, Dr. Dr. Robert (20.8.1883 Celle - 13.10.1956 Düsseldorf) Oberbürgermeister von Düsseldorf (1924-1933) Bundesinnenminister (1950-1953) (Tektonik)
- Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit (Bestand)