Kaiser Ferdinand II. konfirmiert auf die ihm im Namen des Provinzials des Franziskanerordens, Johannes Hugolinus Kneiff, Dr. der hl. Schrift, vorgetragene Bitte des Melchior Breitter, Provinzialvikar der oberdeutschen Ordensprovinz, das dem Orden verliehene, im Wortlaut inserierte (s. Regest) Privileg von Kaiser Karl V. von 1530 November 14, nachdem auch Kaiser Matthias eine solche Bestätigung gegeben hatte, und gebietet allen weltlichen und geistlichen Obrigkeiten, die Ordensleute weder in der Ausübung ihrer Religion, im Besitz und in der Verwaltung ihrer Güter und bei der Annahme junger Ordensleute an Stelle Verstorbener zu behindern, noch das Eindringen von Predigern der neuen Religion in die Frauenklöster zu gestatten.
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Kaiser Ferdinand II. konfirmiert auf die ihm im Namen des Provinzials des Franziskanerordens, Johannes Hugolinus Kneiff, Dr. der hl. Schrift, vorgetragene Bitte des Melchior Breitter, Provinzialvikar der oberdeutschen Ordensprovinz, das dem Orden verliehene, im Wortlaut inserierte (s. Regest) Privileg von Kaiser Karl V. von 1530 November 14, nachdem auch Kaiser Matthias eine solche Bestätigung gegeben hatte, und gebietet allen weltlichen und geistlichen Obrigkeiten, die Ordensleute weder in der Ausübung ihrer Religion, im Besitz und in der Verwaltung ihrer Güter und bei der Annahme junger Ordensleute an Stelle Verstorbener zu behindern, noch das Eindringen von Predigern der neuen Religion in die Frauenklöster zu gestatten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 h U 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 h Sammlung Saulgau
Sammlung Saulgau >> Urkunden
1623 März 11
Urkunden
Ausstellungsort: Regensburg
Siegler: A. mit Unterschrift
Beglaubigungs- und Notarzeichen: [Gegengezeichnet] im Auftrage des Joh. Schwicard, Erzkanzlers und Kurfürsten zu Mainz - vidit H. L. von Ulm - Ad mandatu
Besonderheiten: Kopie, Druck
Siegler: A. mit Unterschrift
Beglaubigungs- und Notarzeichen: [Gegengezeichnet] im Auftrage des Joh. Schwicard, Erzkanzlers und Kurfürsten zu Mainz - vidit H. L. von Ulm - Ad mandatu
Besonderheiten: Kopie, Druck
Breitter, Melchior; Provinzialvikar des Franziskanerordens
Frey, Georg; Notar
Karl V.; Kaiser, 1500-1558
Kneiff, Johann Hugo; Theologe
Kreuzlingen, Kt. Thurgau [CH]
Kreuzlingen, Kt. Thurgau [CH]; Kloster
Radolfzell am Bodensee KN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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