Herzogliche Friederikenschule in Bernburg
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Z 116-2, Nr. 310 (Benutzungsort: Dessau)
II f B Nr. 1, Bd. 3
Filmsignatur: 5593
Z 116 (Benutzungsort: Dessau) Regierung Dessau
Regierung Dessau >> Abteilung Schulwesen/Staatsministerium. Abteilung Volksbildung >> 04. Höhere Lehranstalten >> 04.05. Höhere Töchterschulen (Lyzeen) >> 04.05.01. Staatliche höhere Töchterschulen >> 04.05.01.02. Herzogliche Friederikenschule, später Friederiken-Lyzeum Bernburg
1898-1907
Enthält u.a.: Abmeldung von Elisabeth Malsburg vom Unterricht zur Mithilfe in der Wirtschaft und abschlägiger Bescheid. - Gedruckte Jahresberichte 1897-98, 1898-99, 1899-1900, 1900-01, 1901-02, 1902-03, 1903-04, 1904-05, 1905-06, 1906-07 mit Personalmitteilungen und abgehenden Schülerinnen. - Stundenpläne. - Freie Gesangslehrerstelle nach dem Tod von Kunze und Vorschlag von Reuter zur Nachbesetzung. - Lehrkörper: Reuter, Illmer, Lange, Schröter, Frl. Günther, Frl. Curtze, Salzmann, Bunge, Frieda Cumme, Heinecke, Metzel, Wedekind, R. Hering, Frl. Heinrich, Frl. Herklotsch, Helene Krüger, Frl. Türpe, Meissner, Dr. von Koslowski, Frl. Eurich, Frl. Margarete Fischer, Frl. Schettler, Zschacke, Frl. Pietschker, Frl. Charlotte Messow, Vikar Schindewolf, Marie Ströse, Elise Kunze, Elisabeth Heinemann, Reuter, Dr. Wolf, Berta Wickenhagen . - Biografische Angaben zur Einstellung von Karl Zschacke. - Verabschiedung und später Tod des Oberlehrers Riefenstahl. - Hitzefrei. - Biografische Angaben zum Tod des Chordirektors O. Kunze. - Biografische Angaben zu Hermann Marx. - Schulgeld von Frl. Marie Villard. - Biografische Angaben zur Einstellung des Dr. Rudolf Fricke als Direktor nach dem Tod von Direktor K. Hissbach. - Teilnahme von Frau Prof. Kablukoff und Frau Prof. Smirnoff u.a. ausländischer Gäste am Handarbeitskurs. - Disziplinarische Vorgänge betr. die Apothekerstochter Irmgard Güttich einschl. Stellungnahme des Vaters und schriftliche Schulstrafe, betr. die Apothekerstochter Marianne von Badinski, betr. Rektorstochter Margarete Maushake. - Zensurenliste der Schülerinnen. - Pachtvertrag mit dem Schuldiener Wilhelm Banse. - Einführung der Greenschen Fibel. - Auftritt der Hofschauspielerin Julia Behre zum Sommerfest. - Artikel von H. Zschake aus "Reineck. Die botanische Monatsschrift", 1904: Weitere neue Moosfunde in Anhalt. - Angebot für eine Singer-Nähmaschine (Kopfbogen mit Stempel der Weltausstellung 1900 in Paris). - Anschaffung eines Flügels. - Übunsstunden für Schülerinnen, die Anlage zum Schiefwerden haben. - Auftritt des Hofschauspielers Eickermann und der Hofschauspielerin Julia Behre. - Kurse und Vorträge von Frl. Metzel, Rektor Krause und Selma Schöne. - Tod von Prof. Salzmann. - Abgang von Lehrer Wedekind nach Gröbzig. - Abgang von Frl. Cumme durch Hochzeit und Ersatz durch Marie Ströse.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:28 MESZ
Hierarchie
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- 03.04.02. Mittelbehörden (Tektonik)
- 03.04.02.02. Mittelbehörden des Herzogtums/Freistaates Anhalt (1863 - 1932 bzw. 1945) (Tektonik)
- Regierung Dessau (Bestand)
- Abteilung Schulwesen/Staatsministerium. Abteilung Volksbildung (Gliederung)
- 04. Höhere Lehranstalten (Gliederung)
- 04.05. Höhere Töchterschulen (Lyzeen) (Gliederung)
- 04.05.01. Staatliche höhere Töchterschulen (Gliederung)
- 04.05.01.02. Herzogliche Friederikenschule, später Friederiken-Lyzeum Bernburg (Gliederung)