Hans Becker aus Waldbach, aus schuldhafter Ursache zu Neuenstadt gef., jedoch auf Fürbitte der ehrwürdigen Äbtissin des Klosters Lichtenstern, Barbara von Liebenstein, von Junker Christof von Habsperg, Oberamtmann zu Neuenstadt und Weinsberg, wieder freigelassen, schwört U. und gelobt, innerhalb des nächsten Jahres, seinen hiesigen Wohnsitz ohne Verzug aufzugeben, mit seiner Habe das Fürstentum Württemberg zu verlassen und sich nicht mehr darin niederzulassen.
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Hans Becker aus Waldbach, aus schuldhafter Ursache zu Neuenstadt gef., jedoch auf Fürbitte der ehrwürdigen Äbtissin des Klosters Lichtenstern, Barbara von Liebenstein, von Junker Christof von Habsperg, Oberamtmann zu Neuenstadt und Weinsberg, wieder freigelassen, schwört U. und gelobt, innerhalb des nächsten Jahres, seinen hiesigen Wohnsitz ohne Verzug aufzugeben, mit seiner Habe das Fürstentum Württemberg zu verlassen und sich nicht mehr darin niederzulassen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 3403
24.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 6. Band 6: Amt / Vogtei Nagold bis Nürtingen >> 6.5 Neuenstadt, Amt >> 6.5.8 Waldbach
1527 Oktober 28 (Mo nach Chrispinus und Crispinianus)
Urkunden
Siegler: Bernhart Bart, des Gerichts zu Neuenstadt
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: 1 Pap. Kl. S.
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: 1 Pap. Kl. S.
Becker, Hans
Liebenstein, Barbara von; Äbtissin von Lichtenstern
Waldbach : Bretzfeld KÜN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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