Seelenregister des Klosters S. Caeciliae in Hüls. Starker Quartband mit Ledereinband mit Messingbeschlag und Messingschließen. In roter und schwarzer Zierschrift geschrieben. Innen auf dem Deckel eine bäuerliche Zeichnung des Kevelaer Gnadenbildes in grün, rot und ocker-gelb. Es handelt sich anscheinend um die Wiedergabe einer Vorlage für eine Hülser Tonfließe. Herkunft: aus dem Handel. Das Buch verzeichnet kalendermäßig die Seelenmessen, die im Kloster für die verstorbenen Nonnen und deren Angehörige sowie für die Wohltäter des Klosters gelesen werden. Es reicht sicher etwa 200 Jahre in die Vergangenheit zurück und beruht also auf älteren Aufzeichnungen.
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Seelenregister des Klosters S. Caeciliae in Hüls. Starker Quartband mit Ledereinband mit Messingbeschlag und Messingschließen. In roter und schwarzer Zierschrift geschrieben. Innen auf dem Deckel eine bäuerliche Zeichnung des Kevelaer Gnadenbildes in grün, rot und ocker-gelb. Es handelt sich anscheinend um die Wiedergabe einer Vorlage für eine Hülser Tonfließe. Herkunft: aus dem Handel. Das Buch verzeichnet kalendermäßig die Seelenmessen, die im Kloster für die verstorbenen Nonnen und deren Angehörige sowie für die Wohltäter des Klosters gelesen werden. Es reicht sicher etwa 200 Jahre in die Vergangenheit zurück und beruht also auf älteren Aufzeichnungen.
3,25
A III 1 Sammlung Dr. Walther Bremen
Sammlung Dr. Walther Bremen >> Familie von Hüls zu Hüls
1719
Enthält: Auszug: Titelblatt: Dieses Büchlein so daß Seelen Register genant, ist dem Closter S. Ceciliä in Hülß daß Convent genant, zugehörig. Ao. 1719 d. 10 ten jenner. Alle Abgestorbene Christgläubige Seelen ruhen durch die Barmherzigkeit Gottes im Frieden. A. Blatt 1: Deß Montags nach die Quatertemper deß H. Creutztags halten wir Jahrgedächtnuß unserer Herrschafft von Hülß Stiffter unsers Conventz, und aller deren, so uns guts gethan. Nach der Aufzählung besonderer Wohltäter, die die ersten 5 Seiten füllt, folgen die Eintragungen nach den Kalendertagen. Darunter: 2. Jan. Süster Margaretha Heynkens. 17. Jan. Catharina Wilms (= Wilmius?), gewesene Mutter dieses Gotteshauses. 20. Jan. Junker Henricus von Hulß, Sybilla zu Kunes, Süster Gertrudis (v.Hüls) Elteren. 29. Jan. Süster Catharina Seemans (= v.Semont, Toenisberg ). 5. Febr. Junker Joannes Seemans u. Anna, Süster Catharinae Elteren. (=Semont, Toenisberg). 11. Febr. Süster Sybilla Roosen. 12. Febr. Johannes Wilhelmus cj. Mechtildis, Mutter Catharinae (Wilms) Elteren. (vgl. 20.01.) 15. Febr. Laurentz Bysters, Catharina sein Hausfrau, Süster Margarethae Elteren. 17. Febr. Jungfrauw Catharina von Hüls. 20. Febr. Catharina in gen Mertmans Süster Joannae Moder. 22. Febr. Süster Gertrud zu Conenes (= zu Kunes) ( on Hüls) (vgl. 20.1.) 2. März Juncker Hermanus gebohren Herr zu Hülß u. Süster Joanna in gen Mertmes Mutter gewesen. 26. März Carolus von Colenburg Wilhelm na sein Haußfraw Süster Glarae Elteren. 10. April Süster Cäcilia zum Hülbusch und ihre Elteren. 22. April Süster Sybilla von Bestendonk ( v. Hüls ) und ihre Elteren. 7. Mai Pater Wilhelm Wilmius. 8. Mai Süster Ciara von Colenburg. 30. Mai Juncker Fredericus von Hulß, Petronella (Schenk von Nideggen) sein Haußfraw. 8. Juni Süster Margaretha zur Brüggen. 14. Juni Wernerus WIlmius cj. Margaretha, unseres Herrn Paters Elteren. 19. Juni Juncker Geldofe von Hulß. 20. Juni Petrus Donckels (= Düngels?) cj. Catharina, Süster Catharinae Elteren. 24. Juni Herr Fredericus von Hulß. 28. Juni Jungfrau Magdalena Hütter, Küstgengersche. 30. Juni Gerhardus Kauffmans cj. Anna Rosen. 2. Juli Hermanus und Hester auff den Bissen Süster Adelheidis Elteren. 9. Juli Fraw Eva von Hülß (geb. von Harff). 21. Juli Juncker Theodorus Schinck (= Dietrich Schenk von Nidegnen ) 26. Juli Joannes von der Nerßen cj. Adelheid. 3. Aug. Süster IJargaretha Geldolff und ihre Elteren. 5. Sept. Petronella zu Byssen (Bysterz, Pastern?) 27. Sept. Hubertus Hütter cj. Catharina, Süster Amme Margarethae Elteren. 11. Okt. Petrus Heynckens cj. Sybilla, Süster Margarethae Elteren. 24. Okt. Levi auff dem Pol Gertrudis sein Haußfrauw, Süster Adelheidis Elteren. 27. Okt. Süster Maria Spede von (= von Spee). 30. Okt. Süster Anna Margaretha Hütter und ihre Elteren. 1. Nov. Süster Helena auff den Bissen und ihre Elteren (= Bysterz, Astern ?). 13. Nov. Gerard Arnold Wählen, Bürgermeister zu Kempen, sein Haußfraw und Geistlicher Sohn, Wohltäter unseres Gotteshauses. 30. Nov. Süster Catharina Stummelen (= von Stommeln ). 30. Nov. Jungfraw Catharina von Bülß. 30. Nov. Herr Fridericus Lübler (Schultheiß zu Hüls). 20. Dez. Süster Elisabeth von Cloerland und ihre Elteren. 22. Dez. Süster Odilia von Straßburg und ihre Elteren. (Vielleicht ist sie die Schreiberin dieses Buches. Die vielen Verhochdeutschungen der niederrheinischen Familiennamen deuten auf eine oberdeutsche Schreiberin.) 31. Dez. Süster Gudula an Kene (= Keener) u. Süster Margaretha Genneps (= Genneper). Vgl. hierzu die Liste der in der Pfarrkriche zu Hüls zu haltenden Jahrgedächtnisse. Nr. 4,36.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:29 MEZ