Kläger: Dr. Nicolaus Meurer in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Dr. Vincent Garmers, namens seiner Frau Barbara, geb. Grote (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis secundae, nunc (1655) ulteriorum compulsorialium; Mitteilung von Zeugenaussagen und Bestrafung wegen Prozessverschleppung bei der Führung des Gegenbeweises und wegen Verzögerung bei der Herausgabe der Vorakten in dem Streit um die angebliche Entführung der Barbara Grote durch Vincent Garmers und um darauf folgende Beleidigungen
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Kläger: Dr. Nicolaus Meurer in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Dr. Vincent Garmers, namens seiner Frau Barbara, geb. Grote (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis secundae, nunc (1655) ulteriorum compulsorialium; Mitteilung von Zeugenaussagen und Bestrafung wegen Prozessverschleppung bei der Führung des Gegenbeweises und wegen Verzögerung bei der Herausgabe der Vorakten in dem Streit um die angebliche Entführung der Barbara Grote durch Vincent Garmers und um darauf folgende Beleidigungen
211-2_M 37 Teil 1
M 2617
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1642,1654-1656
Enthält: Enhält: (4) Kläger: Dr. Jacob Friedrich Kühorn. Beklagter: Lt. Johann Hansen. Nebenbeklagter: Dr. Georg Goll.- Instanzen: 1. Obergericht 1651-1654. 2. Reichskammergericht 1655-1656.- Darin: "Attest" der Universität Greifswald über Maßnahmen gegen Vincent Garmers wegen angeblicher Verbreitung eines Pasquills 1642; Spruch der Juristen-Fakultät der Universität Greifswald von 1654; Schreiben von 1656 des Christian von Rantzau an den Kammerrichter wegen Beschleunigung des Prozesses im Interesse des Vincent Garmers.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11258 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ