Militärischer Nachlass Klotz (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 660/312
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Militärische Bestände 1871-ca. 1920 >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe
1901-1944
Angaben zur Person und Daten zur Militärlaufbahn (entnommen dem Personalbogen "Oberstleutnant Klotz,: Geburtsdaten 8. November 1870 in Stuttgart Konfession: evangelisch Eltern: Eugen Klotz (Maschinenfabrikant), Emma Klotz , geb. Mäcken Gattin: Klara Klotz, geb. Einbeck Ort und Datum der Eheschließung: Berlin, 21. Januar 1901 Kinder: Klara Dorothea (Stuttgart, 30.10.1903), Ilse (Cannstatt, 29.7.1906) Erziehung: im elterlichen Hause, Elementarschule in Stuttgart, Gymnasium in Stuttgart und Realgymnasium ebenfalls in Stuttgart Eintritt in den militärischen Dienst: am 25. September 1890 als Freiwilliger mit Aussicht auf Beförderung in die 3. Batterie des Feldartillerie-Regimentes 13 (König Karl); Vereidigung am 6. Oktober 1890; Vereidigung auf König Wilhelm II. im Oktober 1891 Beförderungen: Portepéefähnrich (10. 07. 1891) Sekondeleutnant (20. 05. 1892) Oberleutnant (13. 09. 1899) Hauptmann (25. 02. 1905) Major (18. 10. 1912) Oberstleutnant (27. 01. 1918) Oberst (28. 06. 1920)
Dienststationen vor Ausbruch des Krieges 1914: Württemberg, Preußen (ab 13.9.1899), dort seit dem 23. März für ein Jahr Dienst beim großen Generalstab; Dienst im Württembergischen Kriegsministerium seit 15.3.1903; ab 25.2.1904 Dienst im Feldartillerie-Regiment 13; 10.3.1911 erneut zur Dienstleistung in das Württembergische Kriegsministerium versetzt (zunächst nur als Stellvertreter für einen kranken Offizier); endgültige Versetzung in das Kriegsministerium am 19.7.1911; dort bis zum 30.9.1914 tätig.
Dienststationen im Krieg 1914 - 1918: Am 10. Oktober 1914 zum Kommandeur der II. Abteilung des Reserve-Feldartillerie-Regimentes Nr. 54 ernannt. 1914: Schlacht an der Yser 1915: Stellungskämpfe an der Yser; Kämpfe bei Belvarde 1916: Stellungskämpfe an der Yser, Stellungskämpfe in Flandern und im Artois, Erkundigungs- und Demonstrationsgefechte der 6. Armee im Zusammenhang mit der Schlacht an der Somme; Stellungskämpfe in französisch Flandern; Schlacht an der Somme (14.-23.9.1916), Stellungskämpfe in Lothringen, Stellungskämpfe vor Verdun 1917: Stellungskämpfe vor Verdun, Stellungskämpfe in der Champagne, Doppelschlacht Aisne-Champagne, Stellungskämpfe bei Reims, Abwehrschlacht bei Verdun, Herbstschlacht in Flandern 1918: Kämpfe in der Siegfriedstellung, "große Schlacht in Frankreich", Stellungskämpfe in Lothringen, Ausbildungszeit hinter der Front, Kämpfe an der Ancre, der Somme und der Avre, Abwehrschlacht zwischen Somme und Avre, Tankerschlacht zwischen Somme und Oise, Schlacht an der Römerstraße, Abwehrschlachten zwischen Scarpe und Somme, Schlacht Albert-Peronne, Ruhezeit hinter der Front, Stellungskampf im Oberelsaß, Rückmarsch in die Heimat
Dienst nach Ende des Krieges: Am 21.11.1918 infolge der Demobilmachung an die 2. Ersatz-Abteilung des Feldartillerie-Regimentes Nr. 49 überwiesen; am 25.11. zum Württembergischen Kriegsministerium kommandiert; Versetzung zum Feldartillerie-Regiment Nr. 13; ab 9.1.1919 Abteilungschef im Kriegsministerium; am 9.4.1919 zur I. Abteilung des Feldartillerie-Regimentes Nr. 19 zurückversetzt; am 9.7.1919 zum Regimentskommandeur des Rumpfes vom Feldartillerie-Regiment Nr. 13 ernannt; durch Verordnung der Reichsregierung am 31.3.1920 aus dem aktiven Heeresdienst ausgeschieden.
Militärische Auszeichnungen (vgl. Nachlassgegenstände G 1 - G 4): Pr.R.A.O. IV.Kl. R1 AO mit Kr. und Schw. F.O.3a Bayr. M.V.O. IV.Kl. mit Kr. und Schw M.V.O. R.Kr. d.O.d.Württ. Krone mit Löwen und Schw D.E.Z. I.Kl. R.Kr. d.kgl. Hausordens v. Hohenzollern E.K. II Ehrenkreuz des Ordens der Württ. Krone m. Schw. E.K. I Obwohl überwiegend Privatkorrespondenz (größtenteils zwischen Eugen Klotz und seiner Frau Klara sowie seinen beiden Töchtern Dorothea und Ilse) spiegelt der überwiegende Teil des schriftlichen Nachlasses, und nicht nur die wenigen enthaltenen dienstlichen Schreiben, doch die jeweiligen Verhältnisse zwischen Militärlaufbahn und privatem Bereich paradigmatisch für Angehörige des württembergischen Offizierskorps wieder, die Verantwortung trugen: In der Militärverwaltung, bei Personalentscheidungen, als Kommandeure während des Kriegs. Beigelegt sind häufig Zeitungsausschnitte, Photographien und Postkarten, in einigen Fällen auch gepresste Blumen. Soweit nicht einem Brief zuzuordnen und soweit nicht als beschriebene Postkarte Teil der Korrespondenz, wird Bildmaterial gesondert aufgeführt (Bestell Nr. 40 - 45). Die Ordnung erfolgte wie ansatzweise vorgegeben chronologisch nach Jahrgängen.
Herkunft und Umfang des Nachlasses: Der Nachlass wurde dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart am 26. Februar 1998 von Frau Herrlen zur Sichtung übergeben. Er wurde im Rahmen eines Archivpraktikums unter Anleitung von Dr. Moegle-Hofacker von Jan S. Kulok geordnet und verzeichnet. Er umfasst Gegenstände (G 1 - G 5) und weitere 48 Archivalieneinheiten (einschließlich der Bestellnummern 1a, 37 a und 39a) aus der Zeit zwischen 1901 und 1918 im Umfang von 0,8 Regalmetern. Stuttgart im Oktober 1998 Franz Moegle-Hofacker
Dienststationen vor Ausbruch des Krieges 1914: Württemberg, Preußen (ab 13.9.1899), dort seit dem 23. März für ein Jahr Dienst beim großen Generalstab; Dienst im Württembergischen Kriegsministerium seit 15.3.1903; ab 25.2.1904 Dienst im Feldartillerie-Regiment 13; 10.3.1911 erneut zur Dienstleistung in das Württembergische Kriegsministerium versetzt (zunächst nur als Stellvertreter für einen kranken Offizier); endgültige Versetzung in das Kriegsministerium am 19.7.1911; dort bis zum 30.9.1914 tätig.
Dienststationen im Krieg 1914 - 1918: Am 10. Oktober 1914 zum Kommandeur der II. Abteilung des Reserve-Feldartillerie-Regimentes Nr. 54 ernannt. 1914: Schlacht an der Yser 1915: Stellungskämpfe an der Yser; Kämpfe bei Belvarde 1916: Stellungskämpfe an der Yser, Stellungskämpfe in Flandern und im Artois, Erkundigungs- und Demonstrationsgefechte der 6. Armee im Zusammenhang mit der Schlacht an der Somme; Stellungskämpfe in französisch Flandern; Schlacht an der Somme (14.-23.9.1916), Stellungskämpfe in Lothringen, Stellungskämpfe vor Verdun 1917: Stellungskämpfe vor Verdun, Stellungskämpfe in der Champagne, Doppelschlacht Aisne-Champagne, Stellungskämpfe bei Reims, Abwehrschlacht bei Verdun, Herbstschlacht in Flandern 1918: Kämpfe in der Siegfriedstellung, "große Schlacht in Frankreich", Stellungskämpfe in Lothringen, Ausbildungszeit hinter der Front, Kämpfe an der Ancre, der Somme und der Avre, Abwehrschlacht zwischen Somme und Avre, Tankerschlacht zwischen Somme und Oise, Schlacht an der Römerstraße, Abwehrschlachten zwischen Scarpe und Somme, Schlacht Albert-Peronne, Ruhezeit hinter der Front, Stellungskampf im Oberelsaß, Rückmarsch in die Heimat
Dienst nach Ende des Krieges: Am 21.11.1918 infolge der Demobilmachung an die 2. Ersatz-Abteilung des Feldartillerie-Regimentes Nr. 49 überwiesen; am 25.11. zum Württembergischen Kriegsministerium kommandiert; Versetzung zum Feldartillerie-Regiment Nr. 13; ab 9.1.1919 Abteilungschef im Kriegsministerium; am 9.4.1919 zur I. Abteilung des Feldartillerie-Regimentes Nr. 19 zurückversetzt; am 9.7.1919 zum Regimentskommandeur des Rumpfes vom Feldartillerie-Regiment Nr. 13 ernannt; durch Verordnung der Reichsregierung am 31.3.1920 aus dem aktiven Heeresdienst ausgeschieden.
Militärische Auszeichnungen (vgl. Nachlassgegenstände G 1 - G 4): Pr.R.A.O. IV.Kl. R1 AO mit Kr. und Schw. F.O.3a Bayr. M.V.O. IV.Kl. mit Kr. und Schw M.V.O. R.Kr. d.O.d.Württ. Krone mit Löwen und Schw D.E.Z. I.Kl. R.Kr. d.kgl. Hausordens v. Hohenzollern E.K. II Ehrenkreuz des Ordens der Württ. Krone m. Schw. E.K. I Obwohl überwiegend Privatkorrespondenz (größtenteils zwischen Eugen Klotz und seiner Frau Klara sowie seinen beiden Töchtern Dorothea und Ilse) spiegelt der überwiegende Teil des schriftlichen Nachlasses, und nicht nur die wenigen enthaltenen dienstlichen Schreiben, doch die jeweiligen Verhältnisse zwischen Militärlaufbahn und privatem Bereich paradigmatisch für Angehörige des württembergischen Offizierskorps wieder, die Verantwortung trugen: In der Militärverwaltung, bei Personalentscheidungen, als Kommandeure während des Kriegs. Beigelegt sind häufig Zeitungsausschnitte, Photographien und Postkarten, in einigen Fällen auch gepresste Blumen. Soweit nicht einem Brief zuzuordnen und soweit nicht als beschriebene Postkarte Teil der Korrespondenz, wird Bildmaterial gesondert aufgeführt (Bestell Nr. 40 - 45). Die Ordnung erfolgte wie ansatzweise vorgegeben chronologisch nach Jahrgängen.
Herkunft und Umfang des Nachlasses: Der Nachlass wurde dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart am 26. Februar 1998 von Frau Herrlen zur Sichtung übergeben. Er wurde im Rahmen eines Archivpraktikums unter Anleitung von Dr. Moegle-Hofacker von Jan S. Kulok geordnet und verzeichnet. Er umfasst Gegenstände (G 1 - G 5) und weitere 48 Archivalieneinheiten (einschließlich der Bestellnummern 1a, 37 a und 39a) aus der Zeit zwischen 1901 und 1918 im Umfang von 0,8 Regalmetern. Stuttgart im Oktober 1998 Franz Moegle-Hofacker
51 Büschel, 5 Gegenstände (0,90 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ