Ockenheim: Peter Bartholomeus und seine Ehefrau Soffia, Engelman Bartholomeus und seine Ehefrau Grede, Brüder und Schwestern, dann Heintz Obsser u...
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A 2 Ockenheim, 1471-11-11 II
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 13 Orte, Buchstabe O >> 13.6 Ockenheim
1471 November 11 III
Frankfurt, Bürger ?
Original-Pergament, Siegel des Gerichts
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der geben ist uff sant Mirtins tag a. d. millesimo quadringentesimo septuagesimo primo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ockenheim: Peter Bartholomeus und seine Ehefrau Soffia, Engelman Bartholomeus und seine Ehefrau Grede, Brüder und Schwestern, dann Heintz Obsser und seine Ehefrau Grede, Schwager und Schwester der Vorgenannten, alle wohnhaft zu Ockenheim, verkaufen zu Erbe dem ehrsamen Johann Wackerwalt, Bürger zu Frankfurt und seiner Ehefrau Elschin für 100 fl. Frankfurter Währung 5 fl. Wiederkaufszins, fällig auf Martini o. b. M. nach Frankfurt, und verlegen vor Schultheiß (Otten Contzchin, Ocken Henne, Lumenhen, Petern von Bergen, Dußchins Petern und Hennen Marschalck) des Gerichts zu Ockenheim folgende Unterpfänder: eine Wiese unden an der burge zu Ockenheim, da der weg durch geet, eine Wiese unden an dem wiher, stoist widder den Kiesel, eine Wiese, unten an den Herrn von Erbach, 3 Morgen Acker hinter der Kirche (A. Emchen). Diese drei Wiesen und 3 Morgen Acker geben zusammen und unzertrennlich 1 Pfund und 1 Malter Korn in korbs zinße. Eine Wiese (A. Mathis Mauchenheymer), zinst 3 sommerun Korn Altmünster, eine Wiese jenseits des Weges (A. St. Katharinenaltar), zinst 1 firtzel Korn in Nunergut, 4 Morgen Acker am Kemder Wege (A. die Herrn v. Erbach), zinsen 1 Malter Korn in Nunergut, 1 Morgen Acker hinder dem Kiesel (A. Altmünster), zinst 4 ß Altmünster, 1 Morgen Acker uff dem Kyesel (A. der Pfarrer), zinst 1 virntzel Korn Altmünster, 1 Morgen uff dem Kyesel (A. Volrats Contz), zinst 4 ß Altmünster. Wiederkauf mit 20 fl. für je 1 fl. Zins vorbehalten.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ockenheim: Peter Bartholomeus und seine Ehefrau Soffia, Engelman Bartholomeus und seine Ehefrau Grede, Brüder und Schwestern, dann Heintz Obsser und seine Ehefrau Grede, Schwager und Schwester der Vorgenannten, alle wohnhaft zu Ockenheim, verkaufen zu Erbe dem ehrsamen Johann Wackerwalt, Bürger zu Frankfurt und seiner Ehefrau Elschin für 100 fl. Frankfurter Währung 5 fl. Wiederkaufszins, fällig auf Martini o. b. M. nach Frankfurt, und verlegen vor Schultheiß (Otten Contzchin, Ocken Henne, Lumenhen, Petern von Bergen, Dußchins Petern und Hennen Marschalck) des Gerichts zu Ockenheim folgende Unterpfänder: eine Wiese unden an der burge zu Ockenheim, da der weg durch geet, eine Wiese unden an dem wiher, stoist widder den Kiesel, eine Wiese, unten an den Herrn von Erbach, 3 Morgen Acker hinter der Kirche (A. Emchen). Diese drei Wiesen und 3 Morgen Acker geben zusammen und unzertrennlich 1 Pfund und 1 Malter Korn in korbs zinße. Eine Wiese (A. Mathis Mauchenheymer), zinst 3 sommerun Korn Altmünster, eine Wiese jenseits des Weges (A. St. Katharinenaltar), zinst 1 firtzel Korn in Nunergut, 4 Morgen Acker am Kemder Wege (A. die Herrn v. Erbach), zinsen 1 Malter Korn in Nunergut, 1 Morgen Acker hinder dem Kiesel (A. Altmünster), zinst 4 ß Altmünster, 1 Morgen Acker uff dem Kyesel (A. der Pfarrer), zinst 1 virntzel Korn Altmünster, 1 Morgen uff dem Kyesel (A. Volrats Contz), zinst 4 ß Altmünster. Wiederkauf mit 20 fl. für je 1 fl. Zins vorbehalten.
ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ