Joachim van Sloen gen. Tribbe und seine Frau Drude tauschen mit Henrich Hoyninchusen, Senior, Daniell Tribbe, Jasperus Thote, Gotscalcus Catheman, residierende Herren des Kollegiatkirche St. Andreas in Lübbecke für deren Meier Johann Siben zu Blasheim drei Heuäcker und eine Weide bei der Eckelter Wiese, teils erkauft, teils geerbt, gegen eine Wiese zwischen seinem Graben zu Eckholt und dem Bolweg, die mit Zustimmung des Kapitels Johann Syben abgenommen wurde. Siegelankündigung des Ausstellers. Datum: do men screff veffteinhunderth unn veertich jare sundages quasi modo geniti.
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Joachim van Sloen gen. Tribbe und seine Frau Drude tauschen mit Henrich Hoyninchusen, Senior, Daniell Tribbe, Jasperus Thote, Gotscalcus Catheman, residierende Herren des Kollegiatkirche St. Andreas in Lübbecke für deren Meier Johann Siben zu Blasheim drei Heuäcker und eine Weide bei der Eckelter Wiese, teils erkauft, teils geerbt, gegen eine Wiese zwischen seinem Graben zu Eckholt und dem Bolweg, die mit Zustimmung des Kapitels Johann Syben abgenommen wurde. Siegelankündigung des Ausstellers. Datum: do men screff veffteinhunderth unn veertich jare sundages quasi modo geniti.
D 352u, 146
D 352u Stift Lübbecke - Urkunden
Stift Lübbecke - Urkunden
1540 April 4
Überlieferungskommentar: Ausfertigung, Pergament. Ursprüngliche Zahl der Siegel: 1, anhängend, ab.
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:16 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.2. Fürstentum Minden (Tektonik)
- 1.4.2.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Stift Lübbecke (Tektonik)
- Stift Lübbecke / Urkunden (Bestand)