Klage der Anna Schulte, Frau Johan Greve hinter dem Schmiedehaus in Überwasser ./. ihre Schwägerin, Witwe Henrich Schulte. Streit um den Nachlass der Mutter der Klägerin, Witwe Peter Schulte, geb. Maria Berteling, die auf der Kreuzstraße wohnte. Der Mann der Beklagten war der Bruder der Klägerin.
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B-C Civ, 1003
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
1617 - 1620
Enthält: Erwähnt werden Berndt Brüning; Anton Westhaus an der Frauenstraße; Frau Herman zur Aha, geb. Anna Volmers; Katharina Volmers; Ursula Schroders; Anna Ockens; Johan Theissing; Witwe Erasmus Otterstedde; M. Johan Kelliger; M. Reinhard zum Kohaus; M. Albert Gyse; Berndt zum Egen; Zinngießer Gerhard Herding; Georg Menneman; Johan zum Heithaus; Notar Jodokus Büren; Wilhelm Elverfeldt; Johan Schmit an der Neubrückenstraße; Erasmus zur Mühlen; Heinrich Letmate am Fischmarkt; Johan Schrage; Bertold zum Daele; Johan Friedrichs; Notar Lambert zum Daele; Notar Bernard Brintrup.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:17 MEZ