Well
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KA Kle H9, 78
H09 - Familienarchiv van de Braak
H09 - Familienarchiv van de Braak >> Fotos und Bildpostkarten
19. Jahrhundert
a) Mühle in Wellb) Mühlenhaus am Rykswef, später Cafe FinkAusführungen des Depositalgebers: In der Gemeinde Well hat schon vor etwa 1500 eine Windmühle am Ryksweg gestanden. Im Jahre 1579, am 10. Februar, ließ der Graf Schenk zu Niedeggen - er stand im spanischen Dienst - das Kasteel zu Well, die Gemeinde Well und die Mühle am Ryksweg brandschatzen. Einer der ersten, der wieder nach Well zurück kam, war Wilhelm Vlodorp. Er baute an der gleichen Stelle, an der die Mühle gestanden hatte, eine neue Turmwindmühle. Das Kasteel von Well und die Herren und Frauen des Kasteels hatten großen politischen Einfluß auf das Gebiet, so auch in Twisteden.1789 wurde ein Pachtverrtag abgeschlossen zwischen der Kasteelfrau, Douaire de Liedel-Coget, und dem Kaufmann van de Mortel, der im Namen seiner Schwester Helene handelte - sie wird wohl zu dieser Zeit die Besitzerin der Mühle gewesen sein - und dem Müller Wilhelm Theulings mit seiner Ehefrau Helena Theulings.Woher Wilhelm Theulings stammt, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich ist er mit den Theulings aus Rosmaelen bei 's-Hertogenbosch verwandt. Die übrige Verwandtschaft von Wilhelm Theulings kam ebenfalls nach Twisteden. Seitdem wird diese Mühle im Besitz der Theulings sein, denn Anna-Maria Theulings, Müllerstochter aus Twisteden, wird für 1814 als Müllerin in Well genannt. Es ist nicht belegt, wann diese Mühle von den Theulings gekauft worden ist. Im Erbvertrag von 1865 jedoch wird sie als Eigentum genannt; Erbe ist Peter van de Braak. : a) Mühle in Well b) Mühlenhaus am Rykswef, später Cafe Fink Ausführungen des Depositalgebers: In der Gemeinde Well hat schon vor etwa 1500 eine Windmühle am Ryksweg gestanden. Im Jahre 1579, am 10. Februar, ließ der Graf Schenk zu Niedeggen - er stand im spanischen Dienst - das Kasteel zu Well, die Gemeinde Well und die Mühle am Ryksweg brandschatzen. Einer der ersten, der wieder nach Well zurück kam, war Wilhelm Vlodorp. Er baute an der gleichen Stelle, an der die Mühle gestanden hatte, eine neue Turmwindmühle. Das Kasteel von Well und die Herren und Frauen des Kasteels hatten großen politischen Einfluß auf das Gebiet, so auch in Twisteden. 1789 wurde ein Pachtverrtag abgeschlossen zwischen der Kasteelfrau, Douaire de Liedel-Coget, und dem Kaufmann van de Mortel, der im Namen seiner Schwester Helene handelte - sie wird wohl zu dieser Zeit die Besitzerin der Mühle gewesen sein - und dem Müller Wilhelm Theulings mit seiner Ehefrau Helena Theulings. Woher Wilhelm Theulings stammt, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich ist er mit den Theulings aus Rosmaelen bei 's-Hertogenbosch verwandt. Die übrige Verwandtschaft von Wilhelm Theulings kam ebenfalls nach Twisteden. Seitdem wird diese Mühle im Besitz der Theulings sein, denn Anna-Maria Theulings, Müllerstochter aus Twisteden, wird für 1814 als Müllerin in Well genannt. Es ist nicht belegt, wann diese Mühle von den Theulings gekauft worden ist. Im Erbvertrag von 1865 jedoch wird sie als Eigentum genannt; Erbe ist Peter van de Braak.
Archivale
Niedeggen, Graf Schenk zu
Vlodorp, Wilhelm
Liedel-Coget, Douaire de
Mortel, van de
Theulings, Wilhelm
Theulings, Helena
Theulings, Anna-Maria
Braak, Peter van de
Well
Well
Rosmalen
's-Hertogenbosch
Twisteden
Mühle
Mühlenhaus
Cafe Fink, Well
Kasteel
Mühle
Turmwindmühle
Erbvertrag
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
09.01.2026, 11:55 AM CET