Gogerichtsakten
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01.03.02 A, A 2881
Go 46
01.03.02 A [S 1] 01 Gogericht St. Johann
[S 1] 01 Gogericht St. Johann >> Akten
1782 - 1788
Enthält: Wolrad Meyer gegen Schönhagen, Ernst 1782; Hackemack, Anton zu Brake gegen Schnitger, Wortwahrer mit Stadt Lemgo 1782; Stift Kappel Äbtissin daselbst betr. 1782; Brill, Henrich Diedr. Wilhelm gegen Volkhausen, Kaufmann zu Brake 1782; Laubkermeier gegen Bauermeister 1783; Hellmig, Jost Henrich gegen Riepertürmers pferdejungen Rehm 1783; Lemgo gegen Amt Brake, Landkontributionsrestanten (s. Co 35); Schwabedissen, Liemertürmer gegen Brill, Justus 1783; Schwabedissen, Liemertürmer gegen Langenberg 1784; Arning, Christ. gegen Scherper, Ernst 1784; Held, Henrich: Halbmeier zu Brüntrup betr. seinen herrsch. eigenen Hof betr. 1784; Schlütter, Amtmann gegen Riepertürmer betr. Graben in der Padwiese 1785; Schnitger, Stadtsekretär gegen Köhne, Hermann Gerhard betr. Graben am Kuhkamp vorm Ostertor 1787; Grote, Simon Henrich aus Herford gegen Culemann, Meier zu Hörstmar betr. Korngefälle an Abtei Herford 1788; Prött, Hermann H. L. gegen Mensching, Kämmerer (Camerarius) betr. Fahrweggerechtigkeit (P 52) 1784 ff.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ